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Geschichte

Geschichte
1956 Aufstellung erster Fallschirmjägerverbände der späteren Luftlandebrigade 26
1957 Der erste Fallschirmspringerlehrgang unter deutscher Leitung erfolgt
1958 20. Oktober Umbenennung der Luftlande-Kampfgruppe B9 in Luftlandebrigade 26
1959 Umbenennung in Fallschirmjägerbrigade 26
Verlegung nach Zweibrücken
1960 Fallschirmjägerbataillon 262 verlegt nach Bad Bergzabern
1961 Fallschirmjägerbataillon 261 zieht in Lebach ein, als erster Verband der Bundeswehr im Saarland
1963 1. Teilnahme an der Übung Colibri II
1965 Feierliche Übergabe der neuen Truppenfahnen an die Bataillone der Bundeswehr
1966 Fallschirmjägerbataillon 262 verlegt nach Oberbexbach
1971 Umbenennung wieder zur Luftlandebrigade 26
Das bordeauxrote Barett mit stürzendem Adler wird eingeführt
1972 Der Brigadestab zieht von Zweibrücken nach Saarlouis
Das Fallschirmjägerbataillon 262 verlegt von Oberbexbach nach Merzig
1974 Aufstellung des Fallschirmjägerbataillons 263 in Birkenfeld
1982 Fallschirmjägerbataillon 263 nach Saarlouis verlegt
1984 Der Ministerpräsident des Saarlandes, Werner Zeyer, verleiht den drei Bataillonen der Brigade das Fahnenband des Saarlandes
1991 Erstmaliger Einsatz der Soldaten der Luftlandebrigade 26 in einem Spannungsgebiet. Sie leisten Flüchtlingshilfe für kurdische Flüchtlinge im Iran.
Die Brigade erhält den offiziellen Beinamen „Saarland“.
1994 Das Fallschirmjägerbataillon 263 verlegt von Saarlouis nach Zweibrücken, die Luftlandepionierkompanie 260 von Koblenz nach Saarlouis.
1997 Bei der Evakuierungsoperation „Libelle“ werden 104 Zivilisten während bürgerkriegsähnlicher Zustände aus Albanien gerettet.
2001 Fallschirmpanzerabwehrbataillon 262 wird zum Luftlandeunterstützungsbataillon 262
2002 Auflösung der Luftlandepionierkompanie 260
2003 Neuaufstellung der Luftlandepionierkompanie 260
2008 50-jähriges Jubiläum der Luftlandebrigade 26
2011 600 Soldaten nehmen am bislang größten Einsatz der Saarlandbrigade in Afghanistan teil
2015 Die Luftlandebrigade 26 wird im Rahmen der Umsetzung des Realisierungsplans HEER2011 umstrukturiert/umgegliedert und zur Luftlandebrigade 1
2017
  • 50.Teilnahme an der Übung Colibri
  • Einsatzgestellung EU-Trainingsmission EUTM und UN-Friedenstruppe MINUSMA in Mali, RESOLUTE SUPPORT in Afghanistan, EU-Trainingsmission EUTM in Somalia und OPERATION INHERENT RESOLVE im Nordirak
2018 60-jähriges Jubiläum „Saarlandbrigade“

Beim EUFOR-Einsatz in Bosnien-Herzegowina verloren am 19. Juni 2008 zwei Soldaten der Luftlandeaufklärungskompanie 260 ihr Leben.

Im Zuge des ISAF-Einsatzes in Afghanistan fielen fünf Soldaten des Fallschirmjägerbataillons 263 in den Jahren 2008 und 2009.

Im Rahmen der Einnahme der Struktur HEER2011 wurde mit Wirkung vom 1. April 2015, durch Umbenennung und Umgliederung der bisherigen Luftlandebrigade 26 und Unterstellung aller weiteren Fallschirmjäger- und Luftlandetruppenteile des Deutschen Heeres, die Luftlandebrigade 1 aufgestellt.

Diese führt das aus den Truppenteilen der aufgelösten Luftlandebrigade 31 erwachsene Fallschirmjägerregiment 31 sowie das aus den aufzulösenden Truppenteilen der Saarlandbrigade neu aufzustellende Fallschirmjägerregiment 26.
Als Brigadeeinheiten unterstehen der Luftlandebrigade 1 eine Stabs-/ Fernmeldekompanie, die Luftlandeaufklärungskompanien 260 und 310 sowie die Luftlandepionierkompanien 260 und 270.

Das Fallschirmjägerregiment 31, die Luftlandeaufklärungskompanie 310 sowie die Luftlandepionierkompanie 270 werden weiterhin in Seedorf stationiert sein. Auch der Brigadestab und die Stabs-/Fernmeldekompanie verbleiben an ihrem bisherigen Standort Saarlouis.

Das Fallschirmjägerregiment 26 wird mit dem Regimentsstab und acht Kompanien in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) sowie drei weiteren Kompanien in Merzig seine Heimat finden. Die Luftlandeaufklärungskompanie 260 verlegt an den Standort Lebach während die Luftlandepionierkompanie 260 in Saarlouis verbleibt.

Die beiden Fallschirmjägerregimenter mit ihren zehn Kompanien werden gleich gegliedert und befähigt sein. Darüber hinaus ist jedem Fallschirmjägerregiment eine Rekrutenkompanie angegliedert. Dabei hat das Fallschirmjägerregiment 31 den Auftrag zur Durchführung Spezialisierter Operationen, insbesondere Militärische Evakuierungsoperationen und Bewaffnete Rückführung. Das Fallschirmjägerregiment 26 stellt primär die Infanteriekräfte für einen luftbeweglichen Einsatzverband.


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Stand vom: 07.02.18


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