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Geschichte

"Wir – das Heer im Nordosten" - das ist die Panzergrenadierbrigade 41 Vorpommern. Am 01. April 1991 wurde sie als Heimatschutzbrigade 41 im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern aufgestellt und bereits am 27.06.1991 wurde ihr der Beiname Vorpommern verliehen.

Am 1. April 1991 wurde sie als Heimatschutzbrigade 41 im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern aufgestellt und bereits am 27. Juni 1991 wurde ihr der Beiname Vorpommern verliehen.
1995 erfolgte die Umgliederung zur Panzergrenadierbrigade 41 Vorpommern. Nach der Verlegung des Brigadestabes im Jahr 2002 war dieser mit seiner Stabskompanie und gemeinsam mit dem Panzerbataillon 413 in der Ferdinand-von-Schill-Kaserne in Torgelow. Im Jahr 2014 erfolgte die Verlegung nach Neubrandenburg in die Tollense-Kaserne und damit in die ehemalige Liegenschaft des Stabes der 14. Panzergrenadierdivision „Hanse“.
Der Leitspruch der Panzergrenadierbrigade 41 Vorpommern lautet: „Bereit zu Helfen – Fähig zu Kämpfen“. Dieses Motto bewies sie durch Übungen im multinationalem Umfeld, während der Einsätze bei IFOR, SFOR, KFOR auf dem Balkan, ISAF in Afghanistan und der UN-Beobachtermissionen in Georgien, bei den Hochwassereinsätzen 1997 an der Oder, sowie 2002 und 2013 an der Elbe.
Als besonderes Zeichen der Verbundenheit der Soldaten mit ihrer Region bestehen eine Vielzahl von Patenschaften mit Städten und Gemeinden, aber auch zu Verbänden anderer Nationen. Der Stab der Panzergrenadierbrigade 41 pflegt eine Patenschaft zur Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“.

Modernes Gerät, vielfältige Aufgaben und Verwendungsmöglichkeiten, interessante Ausbildung und das Arbeiten im Team fordern Soldaten und Soldatinnen ebenso wie unser ziviles Personal.

Bereit zu Helfen – Fähig zu Kämpfen – Wir im Nordosten

Geschichte
3.10.1990Übernahme der 9. Panzerdivision (Nationale Volksarmee) in die Bundeswehr
1.04.1991Umgliederung der 9. Panzerdivision (Nationale Volksarmee) in Heimatschutzbrigade 41 (HSchBrig 41)
27.06.1991Feierliche Namensgebung in der Öffentlichkeit, die Heimatschutzbrigade 41 erhält den Beinamen Vorpommern
1.10.1994Heimatschutzbrigade 41 gibt das letzte Großgerät der ehemaligen Nationalen Volksarmee ab
1.01.1995Umbenennung in Panzergrenadierbrigade 41 bei gleichzeitiger NATO-Assignierung
1997Katastropheneinsatz an der Oder
August 2002Umzug Stab Panzergrenadierbrigade 41 von Eggesin nach Torgelow, Katastropheneinsatz an der Elbe
1996 bis 2004Einsätze der Brigade bei IFOR, SFOR, KFOR und UNO-Beobachtungsmission in Georgien
2005 / 200613. / 4. Einsatzkontingent KFOR / EUFOR
2007 / 2008Einsatz der Brigade bei ISAFin Afghanistan
2009 / 2010Einsatz der Brigade bei KFORim Kosovo
20.05.2011Festakt zum 20-jährigen Jubiläum PzGrenBrig 41
2012 / 2013Einsatz der Brigade bei ISAF in Afghanistan, Schwerpunkt Kunduz
2013Einsatz beim Elbe-Hochwasser
2013Brigadeübung Haffschild
2014Umzug Stab und Stabskompanie Panzergrenadierbrigade 41 von Torgelow nach Neubrandenburg
2014Leitbrigade für die Durchführung der Informations- und Lehrübung 2014
2015Internationale Übung Compact Eagle in Polen
2016Festakt zum 25-jährigen Jubiläum PzGrenBrig 41 und Persistent Presence in Zagan (Polen)
2017Brigadeübung Haffschild, Teilnahme Gefechtsstandübung Haffexpress und Vital Sword

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Verbandsabzeichen

Verbandsabzeichen der Panzergrenadierbrigade 41

Das Wappen der Panzergrenadierbrigade 41 nimmt Bezug auf die Stationierung im Landesteil Vorpommern unseres Bundeslandes. Das blau-weiß geteilte Wappenschild zeigt einen roten Greif mit goldfarbenem Schnabel und Klauen. Die pommerschen Landesfarben Blau und Weiß bedeuten Treue und Beständigkeit (blau) sowie Reinlichkeit und Weisheit (weiß-silber). Der Greif ist das Symbol des pommerschen Fürstenhauses und seit 1212 im Schild der slawischen Fürsten nachgewiesen. Heraldisch bedeutet dieses Fabeltier, eine Mischung aus Löwe und Adler, Stärke, Stolz und Gerechtigkeit. Obwohl das Herzogtum Pommern mehrfach eine Teilung hinnehmen musste, wurde der Greif in allen Landesteilen immer im Wappen geführt.

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Stand vom: 04.04.18


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