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Mediziner beraten über Verwundetenversorgung im Gefecht

Der Divisionsarzt, Oberfeldarzt Dr. Matthias Beste (r.), spricht mit seinem medizinischen Planer, dem Niederländer, Major Egon den Hartog (l.)
Der Divisionsarzt, Oberfeldarzt Dr. Matthias Beste (r.), spricht mit seinem medizinischen Planer, dem Niederländer, Major Egon den Hartog (l.) (Quelle: Bundeswehr/Waldemar Zorn)Größere Abbildung anzeigen
Oldenburg/Niedersachsen, 20.05.2019.

In Oldenburg hat sich am 7. und 8. Mai das medizinische Fachpersonal der 1. Panzerdivision beim sogenannten Medical Meeting getroffen. Teilnehmer waren die Brigadeärzte der unterstellten Brigaden aus Munster, Augustdorf, Neubrandenburg und Havelte in den Niederlanden.

Hauptthema des Treffens unter der Leitung des neuen Divisionsarztes der 1. Panzerdivision, Oberfeldarzt Dr. Matthias Beste, war die sanitätsdienstliche Versorgung im hochintensiven Gefecht. Erstmalig nahmen auch Vertreter der 10. Panzerdivision und die Brigadeärztin der Gebirgsjägerbrigade 23 teil. Oberfeldarzt Beatrix Becker hielt einen Vortrag über die sanitätsdienstliche Versorgung von Verwundeten im alpinen Gelände. 

Planspiel für eine multinationale Division

Der niederländische Luitenant¬-Kolonel Jürgen Muntenaar erklärt den Übungsverlauf
Der niederländische Luitenant¬-Kolonel Jürgen Muntenaar erklärt den Übungsverlauf (Quelle: Bundeswehr/Waldemar Zorn)Größere Abbildung anzeigen

Eingebettet in den Vortragsteil war eine sogenannte Table Top Exercise (TTX), ein Planspiel am grünen Tisch, welches das Multinational Medical Coordination Centre (MMCC) aus Koblenz unter der Führung des niederländischen Luitenant­-Kolonel Jürgen Muntenaar erarbeitet hatte und leitete. In dem multinationalen Team des MMCC waren Stabsoffiziere aus den Niederlanden, aus Belgien, Estland, Norwegen und Deutschland vertreten. Geübt wurde die Leitung, Steuerung und Koordination der sanitätsdienstlichen Versorgung von Verwundeten in einer Multinationalen Division in einem hochintensiven Gefecht.

Treffen im Sinne des Projekts Taurus

Ein norwegischer Mediziner spricht mit zwei deutschen Teilnehmenden
Ein norwegischer Mediziner spricht mit zwei deutschen Teilnehmenden (Quelle: Bundeswehr/Waldemar Zorn)Größere Abbildung anzeigen

Ziel der regelmäßigen Treffen ist der enge Erfahrungsaustausch zwischen allen Beteiligten. Besonders gefördert werden soll, wie es das Projekt Taurus vorsieht, die Integration der niederländischen Anteile. Dazu finden diese Treffen grundsätzlich in englischer Sprache statt.

Absicht ist es, zusammen mit der Abteilung Sanitätsdienst der 10. Panzerdivision standardisierte Verfahren für den Betrieb des sanitätsdienstlichen Anteils eines Divisionsgefechtsstandes zu erarbeiten. Die erste Überprüfung der erarbeiteten Standardverfahren wird bereits während der Übung Xenon Sword 2019 der 1. Panzerdivision im November erfolgen.


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Stand vom: 20.05.2019 | Autor: Dr. Matthias Beste/Christian Gärtner


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