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Schwarzenborner Reservisten verbessern ihre militärische Ausbildung

Der Ausbilder (r.) erklärt den Reservisten die richtige Stellung zum Eindringen in ein Gebäude
Der Ausbilder (r.) erklärt den Reservisten die richtige Stellung zum Eindringen in ein Gebäude (Quelle: Bundeswehr/Lars Bernhardt)Größere Abbildung anzeigen
Schwarzenborn/Hessen, 27.06.2019.

Vom 17. bis 23. Mai sind mehr als 50 Reservisten des nicht-aktiven Jägerbataillons 921 zu einer intensiven Ausbildungswoche in der Schwarzenborner Knüll-Kaserne zusammengekommen. Sieben Tage am Stück verbesserten sie ihren militärischen Ausbildungsstand und legten Leistungsnachweise für soldatische Grundfertigkeiten ab.

„Erfreulich ist die seit Jahren kontinuierlich steigende Teilnehmerzahl, denn die Teilnahme am Reservedienst ist immer freiwillig“, so Oberstleutnant Jens Teichmann, der Kommandeur des Jägerbataillons 921. Der Reservetruppenteil des Heeres ist auf die Freiwilligkeit seiner Reservisten angewiesen. Die steigenden Zahlen sind ein Ausdruck davon, dass sich immer mehr ehemalige Soldaten als Reservisten beim Jägerbataillon 921 einplanen lassen. „Wir können unsere Ausbildungsvorhaben nun über mehrere Jahre in Modulen durchführen und sehen dabei, wie sich der Ausbildungsstand unserer Reservisten kontinuierlich verbessert“, so Teichmann weiter

Es braucht eine gewisse konstante Beteiligung an den Ausbildungsvorhaben, damit beginnend beim Einfachen hin zum Anspruchsvolleren die Ausbildung gesteigert werden kann.

Gefechtsausbildung in Buchenbach

Das Handgranatenwerfen steht auf dem Ausbildungsprogramm
Das Handgranatenwerfen steht auf dem Ausbildungsprogramm (Quelle: Bundeswehr/Mark Stölzner)Größere Abbildung anzeigen

Höhepunkt der Ausbildungswoche war die Gefechtsausbildung in der Anlage Buchenbach. Hier bekamen die Reservisten einen ersten Eindruck davon, was es bedeutet in der Jägertruppe zu dienen. So wurde ihnen gezeigt, wie man sich an ein möglicherweise feindlich besetztes Gebäude annähert und in dieses eindringt. Kein leichtes Unterfangen, weswegen sie bereits an den Tagen zuvor auf der Hindernisbahn in ihrer Heimatgarnison geübt hatten. Das vorbereitende Training und der fordernde Ausbildungstag hätten sich gelohnt, meinten die Jäger erschöpft, aber zufrieden.

Besuch von der Patengemeinde Frielendorf

Dass das Jägerbataillon 921 mittlerweile tief in Nordhessen verwurzelt ist, zeigt sich darin, dass es seit vergangenem Jahr eine offizielle Patenschaft mit der Gemeinde Frielendorf gibt. Eine Delegation um den Bürgermeister Thorsten Vaupel, den Ersten Beigeordneten Rudolf Matheis und den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Reiner Ebert besuchte die Verabschiedungsfeierlichkeiten am letzten Abend der siebentägigen Übung. Die Gemeindevertreter bekräftigten damit die Verbundenheit zur Bundeswehr.

Nächste Ausbildung außerhalb der Heimatgarnison

Im September ist bereits die nächste Ausbildung im Jägerbataillon 921 geplant. Dann werden die Schwarzenborner Reservisten aufgrund von Modernisierungsbauarbeiten in der Knüll-Kaserne für zwei Wochen vermutlich erstmalig außerhalb ihrer militärischen Heimat üben.


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Stand vom: 04.07.2019 | Autor: Karl Klinkhammer


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