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Fallschirmjäger bekommen neue Fahrzeuge

Vizeadmiral Carsten Stawitzki (2. v. l.) übergibt symbolisch den Schlüssel für  46 Transportfahrzeuge Widder an Oberst Thomas Geßner (l.)
Vizeadmiral Carsten Stawitzki (2. v. l.) übergibt symbolisch den Schlüssel für 46 Transportfahrzeuge Widder an Oberst Thomas Geßner (l.) (Quelle: Bundeswehr/Markus Mader)Größere Abbildung anzeigen
Seedorf/Niedersachsen, 02.07.2019.

Vizeadmiral Carsten Stawitzki, Abteilungsleiter Ausrüstung im Bundesministerium der Verteidigung, besuchte aus gutem Grund am 12. Juni das Fallschirmjägerregiment 31 in Seedorf: Im Gepäck dabei hat er 46 Fahrzeuge vom Typ VW T6 Widder. Der Widder ist ein handelsübliches Fahrzeug mit militärischer Sonderausstattung und ist mit dem Führungs- und Informationssystem Heer ausgerüstet.

Die Fahrzeuge sollen gemäß der Trendwende Material den Fuhrpark im Deutschen Heer modernisieren und erweitern. Der Widder entspricht allen Anforderungen moderner Landstreitkräfte. Durch das eingebaute Führungs- und Informationssystem Heer ist die vierköpfige Besatzung in der Lage, ihren eigenen Standort in Echtzeit im Einsatzgebiet zu ermitteln, zu navigieren und einen aufgeklärten Feind zu melden. Stawitzki formulierte es wie folgt: „Wir alle wissen, wie wichtig im digitalen Zeitalter der Austausch von Informationen ist, um auf dem Gefechtsfeld überlegen zu sein und Kampfkraft zur Wirkung zu bringen.“

Höhere Mobilität und besserer Informationsfluss

Vizeadmiral Carsten Stawitzki (l.) spricht mit einem Soldaten über das Führungs- und Informationssystem Heer, das im Widder eingebaut ist
Vizeadmiral Carsten Stawitzki (l.) spricht mit einem Soldaten über das Führungs- und Informationssystem Heer, das im Widder eingebaut ist (Quelle: Bundeswehr/Markus Mader)Größere Abbildung anzeigen

Die Widder ersetzen einen Großteil der mittlerweile in die Jahre gekommenen und wartungsintensiven Geländewagen vom Typ Mercedes-Benz 250 GD, genannt Wolf. Die neuen Fahrzeuge wurden schon seit Ende April 2019 im Verband fortlaufend in Dienst gestellt. Ausgestattet mit Allradantrieb und Automatikgetriebe sind die Vorteile gegenüber dem Wolf enorm.

Zusätzlich bietet der Widder mehr Platz für den Soldaten sowie die Ausrüstung. Dadurch wird die Mobilität des Verbandes vor allem bei Übungen und im Garnisonsdienst deutlich gesteigert. „Mobilität hat eine hohe Bedeutung fürs Militär, auch für die Infanterie. Mobilität ist immer gleich Schutz. Wer sich bewegt, nicht fest irgendwo steht und dabei noch funken und fahren kann, dabei seine Truppen planen und führen kann, der hat eine Chance, zu gewinnen“, urteilte Oberst Thomas Geßner, Kommandeur des Fallschirmjägerregiments 31 bei der Übergabe.

Die 46 neuen VW-Transporter des Fallschirmjägerregiments 31
Die 46 neuen VW-Transporter des Fallschirmjägerregiments 31 (Quelle: Bundeswehr/Markus Mader)Größere Abbildung anzeigen

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Stand vom: 02.07.2019 | Autor: Jannik Hansen


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