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Bundeswehrhubschrauber mit zwei erfahrenen Piloten abgestürzt – Folgemeldung (3. Juli, 12.00 Uhr)
 

Verletzter Hubschrauberpilot auf dem Wege der Besserung

Der bei dem Hubschrauberabsturz am 1. Juli in der Nähe von Hameln verletzte Pilot ist heute vormittags aus dem Krankenhaus entlassen worden, aber noch nicht wieder dienstfähig.

Ansprechpartner für die Presse:

Presse- und Informationszentrum des Heeres
Telefon: 03341/58-1511
E-Mail: PIZHeer@Bundeswehr.org

Schulungshubschrauber EC 135
Schulungshubschrauber EC 135 (Quelle: Bundeswehr/Mario Bähr)Größere Abbildung anzeigen

Ein mit zwei voll ausgebildeten Piloten besetzter Schulungshubschrauber EC 135 des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums aus dem niedersächsischen Bückeburg ist gestern gegen 14 Uhr in der Nähe von Hameln abgestürzt. Zwei Helikopter befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf einem Weiterbildungsflug, von denen die Besatzung der zweiten Maschine den Absturz meldete. Um die Absturzstelle wurde ein Militärischer Sicherheitsbereich eingerichtet, der vor allem von rund 40 Soldaten des Panzerpionierbataillons 1 aus Holzminden bewacht wird. Unbefugten ist der Zutritt verwehrt.

Eine 25-jährige Soldatin ist bei dem Absturz ums Leben gekommen, das zweite, 26-jährige Besatzungsmitglied befindet sich in einem nahegelegenen Krankenhaus in medizinischer Behandlung. Die beiden Offiziere im Dienstgrad eines Leutnants waren qualifizierte Hubschrauberpiloten und waren für die Ausbildung zum Fluglehrer vorgesehen.

Die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, und der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer, zeigten sich gestern am Unglücksort zutiefst betroffen. Sie haben den Angehörigen der verunglückten Soldaten ihre Anteilnahme und ihr Mitgefühl ausgedrückt. Ihr Dank galt den Hilfs- und Rettungskräften.

Die Kameradinnen und Kameraden des Heeres trauern mit den Familienangehörigen des Todesopfers und wünschen dem Verletzten eine schnelle sowie vollständige Genesung.

Derzeit liegen noch keine Erkenntnisse über die Absturzursache vor. Eine Expertengruppe unter der Leitung des Generals Flugsicherheit hat, wie es Standard in der Bundeswehr ist, die Flugunfalluntersuchung aufgenommen und wird nun den Unfallhergang ermitteln. Der Helikopter vom Typ EC 135 wird seit fast 19 Jahren in der Bundeswehr genutzt und ist ein bei den Heeresfliegern bewährtes Luftfahrzeug mit insgesamt über 100.000 Flugstunden. Der letzte Absturz eines EC 135, allerdings ohne Personenschaden, ereignete sich vor 14 Jahren.

Ansprechpartner für die Presse:

Presse- und Informationszentrum des Heeres
Telefon: 03341/58-1511
E-Mail: PIZHeer@Bundeswehr.org

General Flugsicherheit – Pressestelle
Telefon: 02203/908-1715

Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden – Pressestelle
Telefon: 05151/933-104

Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger:

Zuständig für die Prüfung eines möglichen Schadenersatzes aufgrund des Flugunfalles ist das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr. Dieses ist wie folgt zu erreichen und steht Ihnen für Fragen zur Verfügung:

Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr
- Referat DL II 1 -
Fontainengraben 200
53123 Bonn
E-Mail: BAIUDBwSchadensbearbeitung@Bundeswehr.org

Mehr Informationen zum Schulungshubschrauber

  • Schulungshubschrauber EC 135

    Mit dem Schulungshubschrauber EC 135 lernen Flugschüler in der Grundausbildung für Hubschrauberführer innerhalb von zwölf Monaten nicht nur, den Hubschrauber nach Sichtflugregeln zu beherrschen, sondern erhalten auch die Qualifikation für den Instrumentenflug und den Sensorflug im Nachttiefflug.


Schulungshubschrauber EC 135
Schulungshubschrauber EC 135 (Quelle: Bundeswehr/Mario Bähr)Größere Abbildung anzeigen

Ein mit zwei voll ausgebildeten Piloten besetzter Schulungshubschrauber EC 135 des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums aus dem niedersächsischen Bückeburg ist heute gegen 14 Uhr auf einem Weiterbildungsflug im Landkreis Hameln-Pyrmont abgestürzt.

Eine 25-jährige Soldatin ist bei dem Absturz ums Leben gekommen, das zweite, 26-jährige Besatzungsmitglied befindet sich bereits in medizinischer Behandlung.

Die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, und der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer, zeigten sich am Unglücksort zutiefst betroffen. Sie haben den Angehörigen der verunglückten Soldaten ihre Anteilnahme und ihr Mitgefühl ausgedrückt. Ihr Dank galt den Hilfs- und Rettungskräften.

Die Kameradinnen und Kameraden des Heeres trauern mit den Familienangehörigen des Todesopfers und wünschen dem Verletzten eine schnelle sowie vollständige Genesung.

Derzeit liegen noch keine Erkenntnisse über die Absturzursache vor. Eine Expertengruppe unter der Leitung des Generals Flugsicherheit wird, wie es Standard in der Bundeswehr ist, nun den Unfallhergang ermitteln. Der Helikopter vom Typ EC 135 ist ein bei den Heeresfliegern bewährtes Luftfahrzeugmodell mit über 100.000 Flugstunden.

Ansprechpartner für die Presse: Hauptmann Claudia Birkholz (Telefon: 03341/58-1521)

Bundeswehrhubschrauber abgestürzt – Erste Aktualisierung (1. Juli, 17.30 Uhr)

Schulungshubschrauber EC 135
Schulungshubschrauber EC 135 (Quelle: Bundeswehr/Mario Bähr)Größere Abbildung anzeigen

Ein mit zwei voll ausgebildeten Piloten besetzter Schulungshubschrauber EC 135 des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums aus dem niedersächsischen Bückeburg ist heute gegen 14 Uhr auf einem Weiterbildungsflug im Landkreis Hameln-Pyrmont abgestürzt.

Eine Soldatin ist bei dem Absturz ums Leben gekommen, das zweite Besatzungsmitglied befindet sich bereits in medizinischer Behandlung.

Die Angehörigen sind informiert.

Die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, und der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer, sind auf den Weg zur Unfallstelle.

Das Heer trauert mit den Familienangehörigen des Todesopfers und wünscht dem Verletzten eine schnelle Genesung.

Ansprechpartner für die Presse: Hauptmann Claudia Birkholz (Telefon: 03341/58-1521)

Bundeswehrhubschrauber abgestürzt – Erste Meldung
 

Schulungshubschrauber EC 135
Schulungshubschrauber EC 135 (Quelle: Bundeswehr/Mario Bähr)Größere Abbildung anzeigen

Ein mit zwei Personen besetzter Schulungshubschrauber EC 135 des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums aus dem niedersächsischen Bückeburg ist heute gegen 14 Uhr im Landkreis Hameln-Pyrmont abgestürzt.

Bundeswehrkräfte sind unterwegs zur Unfallstelle.

Aufgrund von möglichen Gesundheitsgefährdungen wird die Bevölkerung gebeten, sich von der Unfallstelle fernzuhalten, Teile nicht zu berühren oder gar aufzusammeln.

Ansprechpartner für die Presse: Hauptmann Claudia Birkholz (Telefon: 03341/58-1521)


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Stand vom: 03.07.2019 | Autor: PIZ Heer


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