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The Next Level: „Schrauber-Lehrgang“ für litauische Soldaten in Aachen – Teil 2

In der Instandsetzungshalle arbeiten die litauischen Soldaten am Fahrwerk eines gepanzerten Transportfkraftahrzeugs (GTK) Boxer
In der Instandsetzungshalle arbeiten die litauischen Soldaten am Fahrwerk eines gepanzerten Transportfkraftahrzeugs (GTK) Boxer (Quelle: Bundeswehr/Robert Winkler)Größere Abbildung anzeigen
Eschweiler/Nordrhein-Westfalen, 10.12.2018.

Sieben litauische Soldaten werden seit Anfang November in Aachen am gepanzerten Transportkraftfahrzeug (GTK) Boxer zum Mechaniker ausgebildet.  Mittlerweile haben sie die schriftliche „Zwischenprüfung“ mit Bravour bestanden. Die Ausbilder sind von der Motivation und vom Engagement der Litauer beeindruckt: „Sie sind so gut, dass wir schon eine Ebene höher, auf Meisterebene ausbilden können.“

Der einmalige Lehrgang ist ein weiterer Baustein zur Ausbildungsunterstützung für den NATO-Partner Litauen. In der II. Inspektion des Ausbildungszentrums Technik Landsysteme werden die litauischen Soldaten zu Mechanikern am GTK Boxer ausgebildet. Derzeit befinden sie sich in der fünften Ausbildungswoche. Kaum wurde im Unterrichtsraum ein Thema mit Hilfe der computerunterstützten Ausbildung erläutert, ging es in die Instandsetzungshalle. „Man spürt, dass sie in ihrem Heimatland Litauen, als reine Schrauber eingesetzt sind. Sie arbeiten zügig und gewissenhaft. Durch die Unterstützung der beiden Dolmetscher sind die Sprachbarrieren auch kein Thema mehr“, erklärt Hörsaalleiter Oberleutnant Robert Winkler.

Digitale Ausbildung ermöglicht papierloses Arbeiten

Digitales Arbeiten – mit Hilfe des Tablets ruft der Dolmetscher (2.v.r.) Erläuterungen der Bremsanlage auf
Digitales Arbeiten – mit Hilfe des Tablets ruft der Dolmetscher (2. v. r.) Erläuterungen der Bremsanlage auf (Quelle: Bundeswehr/Robert Winkler)Größere Abbildung anzeigen

Der litauische Hauptfeldwebel Valentinas Bardauskas erklärt, dass er anschließend sein Personal in Litauen am GTK Boxer ausbilden wird. „Ich möchte so viel wie möglich von diesem Lehrgang mitnehmen“, sagt er. Ausbilder Hauptfeldwebel David Marks ist von den Fähigkeiten der Litauer beeindruckt. „Nachdem sie ihr Können auf Schrauberebene meisterhaft bestätigt haben, können wir nun auch auf der Meisterebene weiter ausbilden. Das bedeutet, sie erlernen nicht nur das ,Handwerk’, sondern auch das Prüfen von Bremsanlagen. Somit können wir tiefer in die Details gehen“, erklärt Marks.

Hörsaalleiter Oberleutnant Robert Winkler (stehend) erklärt die Bremsanlage des GTK Boxer mit Hilfe der digitalen Dienstvorschrift
Hörsaalleiter Oberleutnant Robert Winkler (stehend) erklärt die Bremsanlage des GTK Boxer mit Hilfe der digitalen Dienstvorschrift (Quelle: Bundeswehr/Robert Winkler)Größere Abbildung anzeigen

Die Lehrgangsteilnehmer haben die schriftliche Zwischenprüfung, welche Vorrausetzung für den weiteren Ausbildungsverlauf ist, mit Bravour bestanden. Somit sind die Ausbildungsthemen Fahrwerk und Triebwerk abgeschlossen. Reibungslos geht’s nun mit der Bremsanlage weiter.


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Stand vom: 10.12.18 | Autor: Daniel Richter


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