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Besuch aus der Ukraine am Ausbildungsstützpunkt Kampfmittelabwehr

Ein deutscher Ausbilder (l.) stellt verschiedene Kampfmittelabwehrgeräte vor
Ein deutscher Ausbilder (l.) stellt verschiedene Kampfmittelabwehrgeräte vor (Quelle: Bundeswehr/Caroline Blomberg)Größere Abbildung anzeigen
Stetten am kalten Markt/Baden-Württemberg, 20.12.2018.

Sechs ukrainische Kampfmittelabwehrsoldaten des Demining Centre, haben vor kurzem den Ausbildungsstützpunkt Kampfmittelabwehr in Stetten am kalten Markt besucht. Als Teil des Bilateralen Jahresprogrammes mit der Ukraine ergänzten die deutschen und ukrainischen Kampfmittelabwehrkräfte ihren gemeinsamen Erfahrungshorizont.

Im Bilateralen Jahresprogramm geht es unter anderem darum, Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Fähigkeiten eigener und von fremder Streitkräfte festzustellen und voneinander zu lernen. So auch in der Kampfmittelabwehr, wo strukturiertes und zeitsparendes Vorgehen überlebenswichtig sein kann. Hierzu hat nach informativen und erkenntnisreichen Gesprächen des vergangenen Jahres der Kommandeur des Ausbildungszentrum Pioniere und General der Pioniertruppe, Brigadegeneral Lutz Niemann, die ukrainischen Soldaten nach Stetten am kalten Markt eingeladen.

Durch Austausch voneinander lernen

Ukrainische und deutsche Ausbilder in der Kampfmittelabwehr tauschen ihre Erfahrungen aus
Ukrainische und deutsche Ausbilder in der Kampfmittelabwehr tauschen ihre Erfahrungen aus (Quelle: Bundeswehr/Caroline Blomberg)Größere Abbildung anzeigen

Beim Austausch ging es vor allem um die unterschiedlichen Verfahren der Streitkräfte beider Länder. Die ukrainischen Experten konnten den deutschen Kampfmittelabwehrkräften vor allem von ihren Erfahrungen aus den umkämpften Regionen der Ukraine berichten.

Als Höhepunkt der gemeinsamen Ausbildung wurde auf dem Sprengplatz Munition unterschiedlichster Bauart und Funktion gemeinsam fachmännisch beseitigt. Dabei konnten sich die ukrainischen Soldaten selbst davon überzeugen, dass die deutschen Beseitigungsverfahren gut funktionieren.

Win-win-Situation

Der gegenseitige Informationsaustausch und die Ausbildung wurden von allen Teilnehmern als gewinnbringend erachtet. Der Besuch hat gezeigt, dass beide Streitkräfte vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Für das nächste Jahr ist eine Weiterbildung deutscher und ukrainischer Kampfmittelabwehrkräfte am Ausbildungszentrum in Kamjanez-Podilskyj geplant, um den Austausch und die Zusammenarbeit im Bereich der Kampfmittelabwehr in der Zukunft weiter fortzusetzen und zu vertiefen.


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Stand vom: 21.12.18 | Autor: Stefan Klein


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