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Angehende Generalstabsoffiziere informieren sich über das Heer der Zukunft

Generalmajor Reinhard Wolski, Amtschef des Amtes für Heeresentwicklung, begrüßt die Gäste im Amt
Generalmajor Reinhard Wolski, Amtschef des Amtes für Heeresentwicklung, begrüßt die Gäste im Amt (Quelle: Bundeswehr/Wolf Wüllner)Größere Abbildung anzeigen
Köln/ Nordrhein-Westfalen, 01.09.2017.

In welche Richtung entwickelt sich das Heer? Das ist eine Frage, die auch die Teilnehmenden des Lehrgangs General-/Admiralstabsdienst National (LGAN) interessiert. Am 24. August sind deshalb 37 von ihnen zu Gast im Amt für Heeresentwicklung in Köln gewesen. Dort erhielten sie aktuelle Informationen aus erster Hand.

Die Heeresoffiziere von der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg informierten sich über die Aufgaben und Arbeitsweisen der Amtsführung, der Abteilungs- und Gruppenleiter bis hin zum Erstverwender im Amt. Dabei profitierten sie vom Know-how und den persönlichen Erfahrungen der Referenten. Besonders der Fähigkeitsaufwuchs des Heeres interessierte die Soldatinnen und Soldaten.

Der Fähigkeitsaufwuchs im Heer

Aufmerksam verfolgen die Teilnehmer des LGAN 2017 die Vortragsreihe
Aufmerksam verfolgen die Teilnehmer des LGAN 2017 die Vortragsreihe (Quelle: Bundeswehr/Wolf Wüllner)Größere Abbildung anzeigen

Der Amtschef, Generalmajor Reinhard Wolski, vermittelte den zukünftigen Generalstabsoffizieren die Schwerpunkte des Amtes. In einem Vortrag stellte er die Heeresentwicklung, die unterschiedlichen Aufgaben und aktuellen Projekte dar. Auf diese Weise gewährte er den jungen Offizieren einen Einblick in das künftige Fähigkeitsprofil des Heeres. Wolski verdeutlichte ihnen zudem, wie sie nach abgeschlossener Ausbildung im Amt für Heeresentwicklung entscheidend an der Zukunft des Heeres mitwirken können.

Danach folgte eine Vortragsreihe zum geplanten Aufwuchs der Fähigkeiten des Heeres – und zwar am Beispiel des künftigen deutschen Beitrags zur Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) 2023 der NATO. Dabei erklärte Abteilungsleiter I, Oberst i. G. Michael Schlechtweg, die einzelnen Zwischenschritte des Fähigkeitsprofils der Bundeswehr.

Der Fokus lag dabei auf den einzelnen Domänen. Diese setzen sich aus Führung, Aufklärung, Wirkung und Unterstützung zusammen. Für diese Bereiche stellten die Domänenleiter, zum Teil unterstützt von Fachvertretern der Truppengattungen, die Entwicklungslinien bis 2023 dar.

Ein weiteres Thema für die Gäste war das der Gefechtsfelder der Zukunft. Dieses eröffnete den Soldaten zusätzliche Sichtweisen und Überlegungen für ihre eigene Ausbildung.

Aktive Diskussion mit dem Führungsnachwuchs

Hier wird Klartext gesprochen: Die Lehrgangsteilnehmer lernen von den Erstverwendern
Hier wird Klartext gesprochen: Die Lehrgangsteilnehmer lernen von den Erstverwendern (Quelle: Bundeswehr/Wolf Wüllner)Größere Abbildung anzeigen

Beeindruckt von der Vielfalt der Themen und Arbeit im Amt für Heeresentwicklung, stellten die Teilnehmenden zahlreiche Fragen und entfachten damit so manche lebhafte Diskussion. Da wunderte es nicht, dass zum Ende der Veranstaltung der Dialog auch immer mehr in den Mittelpunkt rückte. Beim Erstverwender-Gespräch etwa standen die jüngeren Generalstabsoffiziere des Amtes den Teilnehmenden Rede und Antwort. Hier ging es um die Realität der Erstverwendung nach dem Lehrgang und die persönlichen Erfahrungen der älteren Kameraden.

Zum Abschluss ergriff noch einmal Brigadegeneral Bernhard Liechtenauer, Stellvertreter des Amtschefs und Chef des Stabes, das Wort und verabschiedete die angehenden Führungsgehilfen. Vielleicht wird nach dieser Veranstaltung künftig der eine oder andere frisch ausgebildete Generalstabsoffizier die Reihen des Amtes verstärken und mit seinem Wissen die Entwicklung des Heeres vorantreiben.


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Stand vom: 30.11.17 | Autor: Christian Schröder


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