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Eurokorps feiert 25. Geburtstag

Zivile und militärische Gäste informieren sich im Quartier Aubert de Vincelles, Sitz des Eurokorps Hauptquartiers, über die Geschichte des Korps
Zivile und militärische Gäste informieren sich im Quartier Aubert de Vincelles, Sitz des Eurokorps Hauptquartiers, über die Geschichte des Korps (Quelle: Bundeswehr/Bastian Koob)Größere Abbildung anzeigen
Straßburg/Frankreich, 19.06.2017.

120 zivile und militärische Gäste haben jüngst im Quartier Aubert de Vincelles in Straßburg eine Reise in die Geschichte des Eurokorps erleben dürfen. Anlass war dessen 25-jähriges Bestehen. Männer der ersten Stunde jonglierten in ihren Vorträgen nicht nur mit Zahlen und Fakten – auch einige Anekdoten rund um den Entstehungsprozess des multinationalen Militärverbandes plauderten sie aus.

Offiziell beschlossen wurde die Gründung des Eurokorps am 25. Mai 1992 während des 59. deutsch-französischen Gipfels in La Rochelle. Das Korps ist in erster Linie ein militärisches Hauptquartier der Rahmennationen Frankreich, Deutschland, Spanien, Belgien und Luxemburg.

Geburtshelfer des Eurokorps

Der ehemalige Stabschef und heutige Brigadegeneral a. D. Francois Clerc und sein deutscher Verhandlungspartner Oberst a. D. Hartmut Bühl lieferten dem Publikum während der Veranstaltung authentische Informationen aus erster Hand. Diese reichten von den ersten Absichtserklärungen seitens der Deutschen und Franzosen bis hin zur Meldung der Einsatzbereitschaft des Eurokorps am 1. Juli 1993.

Erfolgreiches europäisches Integrationsprojekt

V. l. n. r.: Oberst a. D. Hartmut Bühl, Generalleutnant a. D. Jürgen Bornemann und Brigadier Général en retraite Francois Clerc sind Männer der ersten Stunde des Eurokorps
V. l. n. r.: Oberst a. D. Hartmut Bühl, Generalleutnant a. D. Jürgen Bornemann und Brigadier Général en retraite Francois Clerc sind Männer der ersten Stunde des Eurokorps (Quelle: Bundeswehr/Bastian Koob)Größere Abbildung anzeigen

Generalleutnant Jürgen Bornemann, damaliger Frankreich-Referent in der Abteilung für Militärpolitik des Bundesministeriums der Verteidigung in Bonn, war ebenfalls ein Mann der ersten Stunde. Er hob in seinem Beitrag heraus, dass alle Anstrengungen zur Überwindung von Schwierigkeiten hinsichtlich der Sprachen, Mentalitäten und Strukturen letztlich in einer echten Erfolgsstory mündeten. Das Eurokorps sei ein gutes Beispiel für ein erfolgreiches europäisches Integrationsprojekt, so Bornemann.

Der Kommandeur des Eurokorps, der spanische Generalleutnant Alfredo Ramirez, dankte am Ende der Veranstaltung allen Teilnehmern und verwies auf die offizielle Geburtstagsfeier. Sie findet am 6. September in Straßburg statt.


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Stand vom: 30.11.17 | Autor: Dr. Bernd Niedermann


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