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Jägermarsch – Neustädter Grenadiere mit Rekordzeit

So sehen Sieger aus – Die Mannschaft der 4. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 33 holte alles aus sich heraus und damit auch den Sieg
So sehen Sieger aus – Die Mannschaft der 4. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 33 holte alles aus sich heraus und damit auch den Sieg (Quelle: Bundeswehr/Jagdschule Weitnau)Größere Abbildung anzeigen
Weitnau / Bayern, 14.11.2017.

Oberfeldwebel Kevin Herlitze und seine Kameraden vom Panzergrenadierbataillon 33 haben Ende Oktober beim Weitnau-Marsch den Sieg erkämpft. Schlechtes Wetter, starke Gegner sowie die ungewöhnlichen Bedingungen des Marsches hielten sie nicht ab, auch noch einen neuen Rekord aufzustellen.

100 Kilometer an zwei Tagen, durchschnittlich 15 Kilogramm Gepäck pro Person, Temperaturen unter 5 Grad Celsius mit Regen, Schnee und Graupel waren die Bedingungen des Jägermarsches 2017 im Weitnau-Tal im Allgäu. Das ist auch für Grenadiere nicht alltäglich und benötigt Willensstärke.

„Sich im Kampf schulen, sich in der Ausbildung weiterentwickeln und sich selbst in Gefechtshandlungen und allgemeinen Aufgaben fordern“, so definierte der Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 33 aus Neustadt am Rübenberge, Major Thorsten Nagelschmidt, Anfang des Jahres seine Erwartungen an den Verband. Und das sollte auch für diesen Marsch gelten. Der Wettkampf bot den Soldaten der 4. Kompanie beste Voraussetzungen, um die Erwartungen ihres Kommandeurs, die er an den Panzergrenadier stellt, zu verwirklichen, nämlich „körperliche Robustheit, Leistungswillen, Professionalität und Einsatzbereitschaft“.

Der Startschuss fiel und Herlitze und seine fünf Kameraden kämpften sich in zwei Tagen mit vollem Gepäck über eine Distanz von 100 Kilometer. Das war aber nicht alles. Neben den Strapazen beim Marschieren galt es, mit kompletter Ausrüstung 100 Meter Gewässer zu durchschwimmen, um anschließend an einer Abseilstation einen Berghang zu überwinden.

Durch ihre körperliche Robustheit und erstklassigen infanteristischen Ausbildung konnten Herlitze und seine Mannschaft die Erwartungen ihres Kommandeurs mehr als erfüllen. Am Ende konnten sie die Trophäe und die Urkunde über den Sieg in Händen halten.

In einer neuen Rekordzeit von 18 Stunden und 15 Minuten gewannen die Männer der 4. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 33 mit mehr als eineinhalb Stunden Vorsprung den Wettkampf gegen die Grenadiere aus dem Süden Deutschlands, die ebenfalls mit einer Zeit unter 20 Stunden Hervorragendes leisteten.


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Stand vom: 30.11.17 | Autor: Maximilian Kohl


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