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(AGSM) Ausbildungsgerät Schießsimulator Schützenpanzer Marder

Im AGSM wird das Schießen kostengünstig trainiert. Keine Kette rollt, keine Munition wird verbraucht. Am AGSM ist es besonders hilfreich, dass der Ausbilder alle Handlungsschritte der Übenden mitverfolgen kann. So kann der Teilnehmer nicht nur vom „Learning by doing“ in der Simulation profitieren. Darüber hinaus erhält er in einem anschließenden Gespräch auch ein individuelles, ausführliches Feedback und kann detailliert sein eigenes Handeln reflektieren.

Oberleutnant Hemme sieht alle Fehler (Quelle: Heer/Volker Jung)Größere Abbildung anzeigen

Oberleutnant Christoph Hemme(28) beginnt mit der Geländeeinweisung und Geländetaufe:
„Schwenken sie weiter nach rechts, im Vordergrund erkennen sie ein weißes Feld, genannt Silo. Erkannt?“ „Hier Alpha erkannt“, meldet der Kommandant per Funk zurück. Mit dem Richtschützen sitzt er im AGSM. Originalgetreu ist der Turm des Schützenpanzers Marder darin nachgebaut. Hemme kann mit einem Mausklick Ziele auf den Bildschirmen der Soldaten einspielen. „Ein feindlicher LKw aufgeklärt. Wir können wirken“, kommt die Meldung des Kommandanten. „Ok Feuer frei“, lautet die Anweisung Hemmes. Der Kommandant wählt die Munitionsart, ermittelt die Entfernung zum Ziel, der Richtschütze feuert, Treffer, Zielunterkante. „Welche Zielentfernung haben sie gewählt?“, fragt Hemme. „800 Meter“. „Ok neu ermitteln“. „950 bis 1000 Meter“, ist das Ergebnis. „Welche Visiermarke haben sie benutzt?“, fragt Hemme und korrigiert auch diese. Feuer, Treffer Zielmitte.

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Originalgetreuer Turm (Quelle: Heer/Volker Jung)Größere Abbildung anzeigen

Konzentriertes Training

„Es ist viel Klein, Klein, vom ermitteln der Entfernung bis zum Beherrschen der Kanone“, sagt Oberleutnant Hemme, Hörsaalleiter im Feldwebellehrgang Panzertruppen am Ausbildungszentrum MUNSTER. Vom Leichten zum Schweren, kann er drei verschiedene Geländekarten für die Soldaten einspielen. Von stehenden bis zu fahrenden Zielen kann er den Schwierigkeitsgrad steigern. Zwei Bildschirme lassen ihn das sehen, was Kommandant und Richtschütze durch ihre Optiken erkennen. Ein Statusmonitor ermöglicht ihm die Kontrolle, welche Tasten von der Turmbesatzung gedrückt wurden. Die Besatzung wird sozusagen gläsern. Fehler die sich auf das Schießergebnis niederschlagen, werden umgehend korrigiert. Der neuerliche Schuss beweist durch den Treffer die abgestellten Mängel.

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Stand vom: 27.09.16


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