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(AGSHP)Ausbildungsgerät Schießsimulator für Handwaffen und Panzerabwehrhandwaffen

Das AGSHP dient der vorbereitenden Schießausbildung, der Basis- und aufbauenden Schießausbildung sowie dem Verbessern der Schießfertigkeit des Einzelschützen im Rahmen der kleinen Kampfgemeinschaft

Der drei D Spiegel lässt das Gelände real erscheinen (Quelle: Heer/Volker Jung)Größere Abbildung anzeigen

Schützenpanzer nähern sich auf einer Straße. „Panzer in Zufahrt“, gibt der Gruppenführer an seine Soldaten weiter. „Panzerfaust Feuer, Gewehr und Maschinengewehrschützen bekämpfen absitzende Besatzungen“. „Schützenpanzer bekämpft“, meldet der Panzerfaustschütze. Soldaten fliehen in den Wald eröffnen das Feuer. Das Maschinengewehr rattert, Gewehrschüsse schlagen an der Waldkante ein. „Maschinengewehr sieben Ziele mit 86 Treffern bekämpft“, gibt der Ausbilder bekannt. Ein Gefechtsschießen der kleinen Kampfgemeinschaft, virtuell im Schießsimulator.

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Gute Treffer mit der Granatpistole (Quelle: Heer/Volker Jung)Größere Abbildung anzeigen

Wenig Aufwand, großer Erfolg

An einem AGSHP können gleichzeitig vier Schützen ausgebildet werden. Grundlage der Anlage sind ein Server und vier Bahnrechner, an den vier Projektoren angeschlossen sind. Diese werfen ihr Bild auf einen 3D Spiegel. Es wird ein realistisches Entfernungsgefühl erzeugt. Darstellbar sind einzelne Schießbahnen mit Zielscheiben oder ganze Landschaften. Anhand eines in jeder Waffe eingebauten Lasers kann der Computer ermitteln, wohin der Schütze die Waffe ausrichtet. Bei Schussabgabe wird der simulierte Schuss berechnet und die Trefferwirkung im Bild angezeigt. Zur Erhöhung der Realität sind die Waffen mit einem Druckluftsystem ausgerüstet, das an einen Kompressor angeschlossen ist und bei Schussabgabe den Rückstoß simuliert. Ebenso wird der Geschossknall sowie weiterer Gefechtslärm über Lautsprecher wiedergegeben. Der Umgang mit der Waffe, Schnelligkeit, Zielerkennung, Zielerfassung, Schießrythmus und das Trefferbild werden objektiv und kontinuierlich gemessen und ausgewertet. So misst das System zum Beispiel den Ladezustand der Waffe, den Anpressdruck auf die Schulterstütze oder auch das Verfahren des Schützen bei der Zielauffassung. Ferner erhält man Informationen beispielsweise über eine falsche Atemtechnik genauso wie über das Verkanten der Waffe. Die Aufzeichnung aller Daten durch die Systemcomputer ermöglichen damit dem Ausbilder, geeignete Hilfestellungen zur Verbesserung der Schießleistungen jedes einzelnen Schützen zu geben.

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Stand vom: 27.09.16


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