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Die Geschichte der Heeresaufklärungstruppe

Die Heeresaufklärungstruppe ist eine eigene Truppengattung der Bundeswehr und wurde am 6. März 2008 vom Inspekteur des Heeres in Dienst gestellt.

Davor waren die Aufklärungskräfte und -mittel des Heeres räumlich und auf verschiedene Truppengattungen verteilt und wurden auf verschiedenen Ebenen geführt. Kompetenzen und Kapazitäten für Ausbildung und Weiterentwicklung erfolgten an mehreren Stellen in unterschiedlicher Verantwortung:
  • In Idar-Oberstein für Luftgestützte Unbemannte Nahaufklärungs-Ausstattung (LUNA) und Kleinfluggerät Zielortung (KZO),
  • In Diez an der Lahn für die Feldnachrichtenkräfte,
  • In Calw für die Weiterentwicklung und Pfullendorf für die Ausbildung der Fernspähkräfte,
  • In München für die Weiterentwicklung des Elektronischen Kampfes im Heer,
  • In Munster für die Spähaufklärung.

Um die Informationsüberlegenheit zu gewinnen und die Effizienz - besonders in den Einsätzen - zu erhöhen, wurde 2008 die Heeresaufklärungstruppe mit Aufklärungskräften, Fernspähkräften, Feldnachrichtenkräften und Kräften der luftgestützten abbildenden Aufklärung aufgestellt. „Aufklärung aus einer Hand“ ist damit erstmalig umgesetzt worden.
Damit sind erstmals in der Geschichte der Bundeswehr die Aufklärungskräfte des Heeres unter einer Führung in Munster zusammengefasst.


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Stand vom: 11.03.17


http://www.deutschesheer.de/portal/poc/heer?uri=ci%3Abw.heer.insp.truppengattung.haufkltr.geschichte