Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Dienststellen > Ausbildungskommando > Ausbildungseinrichtungen > Unteroffizierschule des Heeres > Gliederung 

Gliederung

An der Spitze der Unteroffizierschule des Heeres steht der Kommandeur im Dienstgrad Oberst. Er wird durch einen Stellvertreter unterstützt, der gleichzeitig auch die drei Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillone führt.
Neben dem Stab und dem Bereich Unterstützungen, bildet der Bereich Lehre und Ausbildung mit einer separaten Gruppe Lehre und Ausbildung sowie den Lehrgruppen A und B den Kern der Ausbildungseinrichtung.

Die Gruppe Lehre und Ausbildung besteht aus den Fachlehrern, wie beispielsweise Militärgeschichts- und Rechtslehrern, sowie weiteren Fachkomponenten, die für Grundsätze, die Planung und Steuerung des Lehrgangsbetriebs und nicht zuletzt für moderne Ausbildungstechnologien verantwortlich zeichnen.

Die beiden Lehrgruppen führen im Schwerpunkt den militärischen Teil des Feldwebellehrgangs durch. Sie bestehen aus drei bzw. zwei Inspektionen mit jeweils vier bis fünf Hörsälen. Die Lehrgruppe A verfügt zusätzlich über eine Inspektion für Verwendungslehrgänge erfahrener Portepeeunteroffiziere und die Lehrgruppe B über eine Inspektion für die Methodiklehrgänge.

Zwei weitere Inspektionen, die ebenfalls militärisch der Lehrgruppe B unterstehen, sind mit bis zu 29 Hörsälen mit der Durchführung der Sprachausbildung Englisch betraut, die in der fachlichen Verantwortung des Referates S 9 Bundessprachenamt erfolgt. In einem zehnwöchigen Kompaktlehrgang werden die Feldwebanwärter auf den Erwerb eines standardisierten Leistungsprofils der NATO-Führungssprache Englisch vorbereitet. Es wird in unterschiedlichen Leistungsniveaus durch zivile Lehrkräfte unterrichtet. Hinzu kommt das erforderliche Führungs- und Verwaltungspersonal, bestehend aus dem Referatsleiter und den Fremdsprachenassistentinnen, so dass sich am Standort Delitzsch das größte Sprachausbildungsreferat außerhalb des Standortes Hürth befindet.

Seit der Aufstellung der drei Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillone im Jahr 2013 legt die USH mit der Ausbildung der Feldwebel- und Unteroffizieranwärter den Grundstein für die militärische Laufbahn der Unteroffiziere und Feldwebel im Heer und die Heeresuniformträger der SKB. Durchgeführt wird der Lehrgang im Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillon 1 mit zwei Kompanien in Sondershausen (Thüringen) und im Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillon 2 mit je einer Kompanien am Standort Celle (Niedersachsen) und einer Kompanie am Standort Bückeburg (Niedersachsen). Im Süden des Bundesgebietes befindet sich das Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillon 3 mit zwei Kompanien in Altenstadt (Bayern).
Im Rahmen der durch die Verteidigungsministerin initiierten „Trendwende Personal“ und der Erhöhung der Ausbildungskapazität im Heer wird im Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillon 1 eine 3. Kompanie am Standort Bad Frankenhausen (Thüringen) und im Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillon 2 eine 3. Kompanie am Standort Celle, seit 2017 beginnend, aufgestellt. Der Bataillonskommandeur im Range eines Oberstleutnants führt mit Unterstützung des Bataillonsstabes zwei beziehungsweise drei Kompanien. Jede dieser Kompanien wird durch einen Kompaniechef im Dienstgrad Major geführt und gliedert sich in die Kompanieführung und in fünf Ausbildungszüge.

Seit der Unterstellung der drei Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillone im Sommer 2016 ist somit sichergestellt, dass die Ausbildung zum Führer, Erzieher und Ausbilder der Unteroffiziere mit Portepee aus einer Hand erfolgt. Dies bedeutet, dass die USH sämtliche Lehrgangsinhalte aufeinander abgestimmt vermitteln kann. Schwerpunkt aller Lehrgänge an der USH ist die Unterrichtung und Ausbildung allgemeinmilitärischer Inhalte, die teilweise im Rahmen von Laufbahnprüfungen nachzuweisen sind. Persönlichkeitsbildung und -entwicklung sowie das Fördern eines fundierten Berufsverständnisses sollen die Ausbildung und Erziehung maßgeblich bestimmen.
Am Standort Delitzsch wurden zur Erfüllung dieser Ausbildungs- und Erziehungsaufgaben beste infrastrukturelle und Ausbildungsvoraussetzungen geschaffen. Die Lehrgangsteilnehmer sind in modern ausgestatteten Gebäuden untergebracht. Auch die hochmodernen Lehrsaalgebäude ermöglichen eine Ausbildung auf hohem Niveau und tragen damit zu einem sehr lernförderlichen Arbeitsklima bei. Abgerundet werden die optimalen Ausbildungseinrichtungen für unsere Lehrgangsteilnehmer mit der im Juni 2011 erfolgten Inbetriebnahme einer zweiten Sporthalle, der 2012 fertig gestellten modernsten Standortschießanlage der Bundeswehr und das 2015 in Betrieb genommene Urbane Umfeld. Diese und weitere Ausbildungsanlagen befinden sich unmittelbar auf dem Kasernengelände oder dem angrenzenden Standortübungsplatz.

Die unterstellten Bereiche


Fußzeile

nach oben

Stand vom: 17.03.17


http://www.deutschesheer.de/portal/poc/heer?uri=ci%3Abw.heer.dienstst.ausbkdo.ausbeinrichtungen.uffzschu.gliedrg