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Darstellung der eigenen Dienststelle

Die Grundgedanken bei der Ausbildung

Mit der Neuausrichtung hat die Feldwebelausbildung inhaltlich eine bemerkenswerte Optimierung erfahren. Hier wird der junge militärische Führungsnachwuchs auch auf Auslandseinsätze der Bundeswehr vorbereitet.
Nicht nur diesen Ansprüchen gilt es in der Ausbildung gerecht zu werden, sondern ebenso der Tatsache, dass circa 80 Prozent der Lehrgangsteilnehmer mit einem mittleren Bildungsabschluss, also mit einem sehr ansprechenden Bildungsniveau, zum Lehrgang anreisen.
Ebenso verfügen die Lehrgangsteilnehmer über unterschiedliche Vordienstzeiten in ihren unterschiedlichen Laufbahnen. Der/die Feldwebelanwärter/-in des Truppendienstes (ohne oder mit einem beliebigen Eingangsberuf) hat in der Regel einen längeren Erfahrungshorizont in Bezug auf die Truppenerfahrung und nimmt nach frühestens 28 Monaten am Feldwebellehrgang teil. Bei den Feldwebelanwärtern/- innen des Allgemeinen Fachdienstes unterscheidet sich die Vordienstzeit je nach passendem Eingangsberuf erheblich, so dass einige der Lehrgangsteilnehmer bereits nach sieben Monaten den Lehrgang absolvieren. Um sowohl die militärischen als auch fachlichen Fähigkeiten der unterschiedlichen Ausbildungsgänge zu nutzen, werden die Feldwebelanwärter/- innen in gemischten Hörsälen ausgebildet.
Diese unterschiedlichen Vorraussetzungen gilt es, für die Gestaltung der Ausbildung und Lehre angemessen zu nutzen und zu berücksichtigen.
Ausbildungsgangübergreifend muss der Feldwebel in der Lage sein, militärisches Grundhandwerkszeug im Auslandseinsatz anzuwenden, um kämpfen und auch schützen, helfen und vermitteln zu können.

Das Konzept

Das Ausbildungskonzept trägt den neuen Herausforderungen allein schon sinnbildlich durch die Zweiteilung in einen militärischen und einen sprachlichen Teil Rechnung.

So werden im militärischen Teil die Lehrgangsteilnehmer im Gefechtsdienst und im Bereich Einsatzorientierte Ausbildung für Konfliktverhütung und Krisenbewältigung in allgemeinen und speziellen Aufgaben im Einsatz als militärischer Führer ausgebildet. Diese Ausbildung erfolgt auf der Grundlage einer einheitlichen, durch das Taktikzentrum des Heeres erarbeiteten, für die Unteroffizierschule angepassten, Rahmenlage. Das Erlernen und Anwenden des Führungsprozesses nimmt hier die zentrale Rolle ein.

Die Befähigung, Schießen zu planen, zu leiten und Sicherheitsaufgaben wahrzunehmen, werden in der Schießausbildung erworben.

Durch den ganzheitlichen Ansatz der Ausbildung setzt sich der Lehrgangsteilnehmer mit den verschiedensten Aspekten seines Soldatenberufes, seiner Rolle als militärischer Führer im Frieden und im Einsatz auseinander und wird durch Offiziere und Feldwebel in der Ausbildung geprägt.

So fordert die Politische Bildung, mit der Auseinandersetzung mit den sicherheitspolitischen Risiken und Herausforderungen, den sicherheitspolitischen Interessen Deutschlands, die Auseinandersetzung mit Teilaspekten der deutschen Geschichte und Militärgeschichte, mit Extremismus und weiteren Themen den politisch mitdenkenden Feldwebel.

Die Auseinandersetzung mit der Thematik „Das Bild des Unteroffiziers“ fördert das Rollenverständnis der zukünftigen Feldwebel.

Die Unterrichtung der rechtlichen Grundlagen, der staatsbürgerlichen und völkerrechtlichen Rechte im Frieden und Krieg sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Ausbildung.


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Stand vom: 04.08.16


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