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Georgiens ranghöchster Soldat zu Gast in Schwarzenborn

Der Stellvertreter des Kommandeurs der 1. Panzerdivision, Brigadegeneral Michael Matz (r.), begrüßt Generalmajor Vladimer Chachibaia (M.) nach dessen Landung in Schwarzenborn
Der Stellvertreter des Kommandeurs der 1. Panzerdivision, Brigadegeneral Michael Matz (r.), begrüßt Generalmajor Vladimer Chachibaia (M.) nach dessen Landung in Schwarzenborn (Quelle: Bundeswehr /Peter Lütticke)Größere Abbildung anzeigen
Schwarzenborn/Hessen, 08.09.2017.

Der Chief of the General Staff der Georgischen Armee, Generalmajor Vladimer Chachibaia, hat am 31. August das Jägerbataillon 1 in Schwarzenborn besucht. Hintergrund ist die Ausbildung des 7. Kontingentes der georgischen QRF, der „Quick Reaktion Force“ für die Mission Resolute Support (RSM) in Afghanistan.

In der Knüll-Kaserne befindet sich derzeit eine georgische Kompanie. Die 144 Soldaten werden über fünf Monate hinweg in Deutschland ausgebildet. Sie werden danach in Afghanistan für ein halbes Jahr die Schnelle Eingreiftruppe zum Schutz der an der Mission beteiligten Nationen stellen.

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Umfangreiche Ausbildung in Deutschland

Der georgische Kompaniechef (r.) weist Generalmajor Chachibaia (l.) und Brigadegeneral Matz in die Ausbildungslage ein
Der georgische Kompaniechef (r.) weist Generalmajor Chachibaia (l.) und Brigadegeneral Matz in die Ausbildungslage ein (Quelle: Bundeswehr/Peter Lütticke)Größere Abbildung anzeigen

Neben Ausbildungen an den deutschen Handwaffen, wie zum Beispiel dem Sturmgewehr G36, werden die georgischen Soldaten auch als Einsatzersthelfer in der Ersten Hilfe geschult. Ein Fahrtraining für die Kraftfahrer auf den Einsatzfahrzeugen vom Typ Dingo und vor allem das taktische Verhalten jedes einzelnen Soldaten im und um das Fahrzeug herum, sind ebenfalls Teil der Ausbildung. Dazu gehören Marsch und Patrouille sowie wie Maßnahmen gegen improvisierte Sprengfallen.

Höhepunkt der Ausbildung wird im Oktober der Durchgang im Übungszentrum Infanterie in Hammelburg sein. „Dort können die Soldaten zeigen was sie gelernt haben und beweisen, dass sie bereit sind, ihren Auftrag als Schnelle Eingreiftruppe zu erfüllen“, erklärt Hauptmann Peter Lütticke aus dem Stab der „1er“, wie sich die Soldaten des Jägerbataillons 1 gern nennen.

Nach der Hubschrauberlandung empfingen die georgischen Soldaten ihren ranghöchsten General, welcher durch den stellvertretenden Kommandeur der 1. Panzerdivision, Brigadegeneral Michael Matz, begleitet wurde. Anschließend fuhren Sie gemeinsam im Konvoi zur Ausbildungsstätte. Dort angekommen konnte sich der georgische Generalstabschef einen persönlichen Eindruck vom Leistungsvermögen seiner Soldaten verschaffen.

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Leben in der Lage – Konvoi wird angesprengt

Der Konvoi wird angesprengt und zwingt die georgischen Soldaten zweckmäßig zu reagieren
Der Konvoi wird angesprengt und zwingt die georgischen Soldaten zweckmäßig zu reagieren (Quelle: Bundeswehr /Peter Lütticke)Größere Abbildung anzeigen

Ein Fahrzeug wurde auf einer Patrouille angesprengt, wobei es zu einem Verletzten kam. So die zugrunde liegende Lage. Jetzt war Eile geboten. Die nachfolgenden Fahrzeuge wichen aus, erwiderten dabei das feindliche Feuer, sicherten das angesprengte Fahrzeug und bargen den Verwundeten. Zeitgleich informierte der Zugführer über Funk den Gefechtsstand. Nachdem der Verwundete dem feindlichen Feuer entzogen wurde, konnten die georgischen Soldaten ihren Kameraden weiter versorgen.

Der Verwundete wird von seinen Kameraden in die Deckung gebracht und dort versorgt
Der Verwundete wird von seinen Kameraden in die Deckung gebracht und dort versorgt (Quelle: Bundeswehr /Peter Lütticke)Größere Abbildung anzeigen

„Übungsende – Übungsende“, schallte es über Lautsprecher durch die Luft. Daraufhin sammelten sich alle Beteiligten zur Auswertung. Nachdem die Ausbilder das gezeigte Verhalten besprochen, Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt und das in Teilen sehr gute Verhalten gelobt hatten, nutzte Generalmajor Chachibaia die Möglichkeit, sich bei allen Übungsteilnehmern und Ausbildern persönlich mit einem Handschlag zu bedanken.

Generalmajor Vladimer Chachibaia (r.) bedankt sich bei seinen Soldaten für deren Engagement während der Ausbildung in Deutschland
Generalmajor Vladimer Chachibaia (r.) bedankt sich bei seinen Soldaten für deren Engagement während der Ausbildung in Deutschland (Quelle: Bundeswehr /Peter Lütticke)Größere Abbildung anzeigen

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Stand vom: 30.11.17 | Autor: Peter Lütticke


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