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Geschichte

bis 1935

Geschichtlich liegen in der Altmark die Wurzeln von Brandenburg-Preußen. Der Askanierfürst Albrecht der Bär (ca. 1100-1170) herrschte über die damalige Nordmark und eroberte 1157 Brandenburg von den Slawen, womit die Altmark zum Kernland der Geschichte Brandenburgs und Preußens wurde.

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1935 bis 1945

Die Colbitz - Letzlinger Heide diente mit der Garnison Hillersleben als experimentelle Versuchsstelle der Wehrmacht. Hier wurden umfangreiche Versuche durchgeführt, insbesondere mit großkalibriger Artillerie. Unter anderem wurde hier das Riesengeschütz „Dora“ erprobt. Im Zuge der Einrichtung der Artillerieversuchsanlage Hillersleben wurde eine 30km lange und 750m breite Beschussschneise durch den Wald getrieben und bis Kriegsende intensiv genutzt. Ebenso entstand eine kleine Nachbildung des Westwalls in der Nähe der Ortschaft Salchau. Diese wurde zu Übungs- und Propagandazwecken genutzt.

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1945 bis 1994

Die Garnison Hillersleben wurde nach dem 2. Weltkrieg durch die Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GdSSD) genutzt. Weitere Garnisonen befanden sich bei Staats, Hottendorf, Born, Hütten und Neuplanken. Insgesamt lebten hier bis 1989 mehr als 20.000 Soldaten mit ihren Familienangehörigen. Übungsvorhaben im scharfem Schuss bis zur Divisionsebene wurden auf dem Truppenübungsplatz Altmark durchgeführt. Im Zuge der Nutzung durch die Rote Armee wiurde ein Großteil des Waldbestandes des Übungsplatzes in der Colbitz-Letzlinger Heide abgeholzt (zuletzt ca. 12.000ha Freifläche), um bessere Übungsbedingungen zu ermöglichen.

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von 1990 bis 1994

In dieser Zeit erfolgten der Abzug der russischen Streitkräfte und parallel dazu die Entwicklung eines neuen Konzeptes der Truppenübungsplätze der neuen Bundesländer wozu auch der ehemalige Truppenübungsplatz Magdeburg, jetzt Truppenübungsplatz Altmark (seit 15.12.1995) zählte.

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ab 1994 Nutzung durch die Bundeswehr

Geschichte
14. Januar 1993Übernahme des Truppenübungsplatzes wurde durch den BM entschieden
11. August 1994Übernahme des Truppenübungsplatzes durch die Bundeswehr
1. November 1994Beginn der Räumung von Munition
1995 bis 1996Aufbau des Gefechtsübungszentrum des Heeres
1. Mai 1995Aufnahme der Arbeiten des Aufstellungsstabes
15. Dezember 1995Namensgebung Truppenübungsplatz Altmark
18. Juni 19961. Truppenversuch 5.Kompanie des Panzerbataillons 403
Juli 1997Beginn des Ausbildungsbetriebes im Funktionsmuster Gefechtsübungszentrum des Heeres (Verstärkte Kompanie)
1998 bis 1999Bau der Kaserne Letzlingen
seit 2000Übungsdurchgänge im Gefechtsübungszentrum des Heeres unter Nutzung der Liegenschaften und neu gebauten Zentrale in der Altmark-Kaserne und des Truppenübungsplatzes Altmark
2001 bis 2002Ausbildung und Übungen bis Bataillonsebene
2003 bis 2006Ausbildung und Übungen bis zu einer Größenordnung eines verstärkten Bataillons
2006Aufbauphase abgeschlossen und Beginn der Weiterentwicklung
4. November 2007Namensgebung der Kaserne ALTMARK

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Verbandsabzeichen

Das Wappen ist in zwei Teilbereiche gegliedert. Der in der linken Hälfte, vertikal halbierte rote Adler auf weißem Grund ist ursprünglich das Wappentier der askanischen Fürsten, die in früherer Zeit über das Gebiet der Altmark herrschten. Später wurde er zum Wappentier für die Region Mark Brandenburg aus welcher die Altmark bzw. die „Alten Mark“ und schließlich der Altmark-Kreis Salzwedel hervorging. Die Verwendung dieser Symbolik zeigt die enge Verbundenheit mit der Region.

In der rechten Hälfte des Wappens sind zwei Symbole auf schwarz-rot-goldenem Grund dargestellt. Die Nationalfarben versinnbildlichen die Wahrnehmung von Interessen der Bundesrepublik Deutschland. Die gekreuzten Schwerter über dem Eisernen Kreuz der Bundeswehr symbolisieren die Teilstreitkraft Heer.

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Stand vom: 07.06.18


http://www.deutschesheer.de/portal/poc/heer?uri=ci%3Abw.heer.dienstst.ausbkdo.ausbeinrichtungen.gefechtsuebz.geschichte