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Gliederung

Hier sehen Sie grafisch dargestellt die Gliederung des Amtes für Heeresentwicklung zum Vergrößern und Ausdrucken.

Die Abteilung Grundlagen/Querschnitt

Die Abt I ist nach den Fähigkeitsdomänen und Planungskategorien ausgerichtet. Sie stellt die Integration der HEntwg in den IPP sicher und nimmt übergreifende Aufgaben wahr, die nicht einer einzelnen TrGtg oder einer Abt des AHEntwg zugeordnet werden können. Sie übernimmt zudem WEntwg und Projektbearbeitung in fähigkeitsbezogenen Aufgabenbereichen, für die in den TrGtgGrp kein Pendant abgebildet ist (z. B. Elektronischer Kampf des Heeres oder auch Tarnen und Täuschen). Sie führt die Fähigkeitslage Heer und gibt Rahmenvorgaben für die WEntwg der Fähigkeiten im Heer vor. Sie verantwortet weisungsbefugt die TrGtg-übergreifenden und fähigkeitsbezogenen Projektarbeit. Die Abteilung Grdl/Quer gewährleistet die ganzheitliche Heeresentwicklung.

Sie setzt sich aus den vier Grundsatz/Grundlagen-Gruppen Konzeption/Führung, Ausbildung, Organisation und Materialplanung zusammen.

Abteilung WE Kampf und WE Aufklärung und Unterstützung

Die Abteilungen WE Kpf und Aufkl/Ustg sind Kompetenzträger für die Erarbeitung und Weiterentwicklung der fähigkeitsbezogenen, konzeptionellen Grundlagen der Truppengattungen des Heeres. Sie geben die Rahmenbedingungen für die fachliche Ausrichtung, Schwerpunktsetzung sowie Initiativen der Truppengattungen vor und koordinieren in Zusammenarbeit mit der Abt Grdlg/Quer die Gesamtausrichtung der Weiterentwicklung im Heer. Dazu sind die 13 Truppengattungen des Heeres in die neun Gruppen Panzertruppen (Panzertruppe und Panzergrenadiertruppe), Infanterie (Jäger, Gebirgsjäger und Fallschirmjäger), Heeresfliegertruppe, Heeresaufklärungstruppe, Artillerietruppe, Pioniertruppe, Heereslogistiktruppen (Nachschubtruppe und Instandsetzungstruppe), Fernmeldetruppe und Sanitätsdienst Heer ausgeplant. Den Leitern der Truppengattungsgruppen kommt eine besondere Bedeutung zu. Sie sind Initiatoren der Weiterentwicklung der Truppengattungen. Zu diesem Zweck stehen ihnen alle dafür notwendigen Ressourcen innerhalb der Dezernate Konzeption/Führung, Ausbildung, Organisation und Materielle Weiterentwicklung zur Verfügung. Im Dezernat Sanitätsdienst Heer findet dies in eingeschränktem Umfang aufgrund der Zuständigkeiten des entsprechenden MilOrgBer statt. Alle Gruppen legen die fachliche Ausrichtung und Schwerpunktsetzung der Weiterentwicklung und Pro-jektarbeit in ihrem Zuständigkeitsbereich fest und stellen sicher, dass die Zuar-beit/Teilhabe am IPP und der ablauforganisatorischen Projektarbeit gewährleistet ist. In den Gruppen selbst werden die konzeptionellen Grundlagen für die WE der jeweiligen Truppengattung erarbeitet und die planerischen Voraussetzungen für die Entwicklung des Wehrmaterials der Truppengattung geschaffen. Dazu erstellen bzw. bearbeiten sie Beiträge und Bewertungen für den Anteil des Heeres an streitkräftegemeinsamen sowie multinationalen Landoperationen. Sie entwickeln Einsatz- und Ausbildungsgrundsätze, identifizieren organisatorischen Handlungsbedarf und erstellen Beschaffungsinitiativen. Besonders im Bereich der Materiellen Weiterentwicklung haben die Gruppen eine besondere Verantwortung. Sie stellen die BV H IPT. Diese IPT sind zukünftig das zentrale Element zur Steuerung von Rüstungsprojekten und begleiten diese von der Analyse bis zur Außerbetriebnahme/Verwertung. Die BV H IPT sind über den gesamten Produktzyklus immer Teil der IPT. Sie tragen die Verantwortung für die Einbringung der Truppengattungsfachkompetenz, des Einsatzbezuges und der Interessen des Heeres bei der Entwicklung, Beschaffung und Realisierung der konkreten Rüstungsprojekte in den jeweiligen IPT. Einzig auf diesem Wege wird für das Heer eine direkte Einflussnahme auf Rüstungsprojekte möglich sein.

Abteilung C-IED

C-IED steht für Counter – Improvised Explosive Devices, zu Deutsch: Bekämpfung behelfsmäßig hergestellter Sprengvorrichtungen. Dieses Aufgabenfeld hat seinen Ursprung für die Bundeswehr in der Bedrohung durch IED, der auch deutsche Kräfte während des Mandats der „International Security Assistance Force“ (ISAF) in Afghanistan dauerhaft ausgesetzt waren. Im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr wurde der „Pilotdienst C-IED“ am 1. Februar 2012 dem Heer übertragen. Die zentrale Wahrnehmung dieses organisationsbereichsübergreifenden Pilotdienstes erfolgt im AHEntwg in der Abteilung IV C-IED. Damit nimmt die Abteilung IV diesen Auftrag seit dem 1. April 2013 in vollem Umfang wahr und stemmt den Pilotdienst Counter IED über das Heer hinaus im bundeswehrgemeinsamen Spektrum. Die Abteilung umfasst vier Dezernate: Analyse und Auswertung, Konzeption, Grundlagen/Weiterentwicklung sowie Informationsbereitstellung. Zu den Aufgaben der Abteilung IV C-IED gehören im Einzelnen die Auswertung aller verfügbaren Informationsquellen zur IED-Lage und zu C-IED weltweit sowie die Analyse zur Feststellung bzw. Identifizierung mittel- bis langfristiger IED Trends. Dazu werden sowohl spezifische Bedrohungslagen und spezielle Wirkungsweisen von IED (konkret TTV= Techniken, Taktiken und Vorgehensweisen) betrachtet, als auch langfristig zu erwartende asymmetrische und hybride Szenarien, u.a. mit Blick auf zukünftig mögliche urbane Einsatzräume, untersucht. Kern der Arbeit in der Abteilung IV ist die federführende Weiterentwicklung des Fähigkeitsspektrums C-IED, der Ausbildung sowie von Material und Gerät. Im Zusammenhang mit der streitkräftegemeinsamen C-IED Ausbildung verfügt die Abteilung über ein Alleinstellungsmerkmal: Es werden hier nicht nur die konzeptionellen Grundlagen und Vorgaben geschaffen sowie Beiträge zu Vorschriften und Empfehlungen erarbeitet, sondern die lehrgangsgebundene nationale C-IED Ausbildung wird hier auch durchgeführt. Weiterhin vertritt die Abteilung die deutschen Interessen in internationalen Gremien von NATO und EU und harmonisiert – unterhalb der Ebene des Bundesministeriums der Verteidigung auch ressortübergreifend – die nationale Zusammenarbeit. Einen unmittelbaren Einsatzbezug hat die Abteilung C-IED in der Hinsicht, indem in ihr eingesetztes Personal regelmäßig in die aktuellen Einsätze der Bundeswehr entsendet wird.

Abteilung Organisation

Die Abteilung Organisation ist als Fachabteilung („direkter Arbeitsmuskel“) der Unterabteilung Organisation - Kdo H III 2. Sie arbeitet dieser auf Basis der „Weisung für die Wahrnehmung von Organisationsaufgaben im Heer“ innerhalb der Organisationshoheit Inspekteur Heer unmittelbar zu und holt notwendige fachliche Expertise und Zuarbeit ebenengerecht in eigener Zuständigkeit ein. Die Abteilung ist gegliedert in 3 drei Gruppen und ein selbstständiges Dezernat.

Die „Gruppe Grundlagen Organisation“ er- und bearbeitet organisatorische Grund-lagen und querschnittliche Vorgaben innerhalb der Fachaufgabe gemäß den Vorgaben Kdo H. Mit der Implementierung eines ganzheitlichen Prozess- und Qualitätsmanagements der Abteilung werden Prozesse und Produkte im Leistungsprozess „Organisation gestalten“ überprüft und analysiert, Qualitätsstandards festgelegt sowie Optimierungsmaßnahmen initiiert und gesteuert, um die Produktqualität nachhaltig zu sichern – einschließlich Prozess- und Qualitätsmanagement. Für den die Unterprozesse „Grobstruktur festlegen“ und „Feinstruktur ableiten“ Geschäftsprozess Strukturplanung arbeitet diese Gruppe dem Kdo H bei der Planung der Grobstruktur des Heeres zu und er- und bearbeitet die Feinstruktur unter enger Einbindung der Expertise der Truppengattungen. Zur Umsetzung einer Struktur erarbeitet die Gruppe den Realisierungsplan Heer und unterstützt das Kdo H im Rahmen der Realisierungsüberwachung.

Für den Bereich der Personellen Ordnungsmittel nimmt die Gruppe die Weiterentwicklung und Pflege der personalorganisatorischen Grundlagen und Verfahren für den Uniformträgerbereich Heer einschließlich der Aufgabe Harmonisierung von Tätigkeitsbegriffen und Überleitung der Personellen Ordnungsmittel in SASPF wahr. Schwerpunkt des Bereichs Personelle Ordnungsmittel ist die Weiterentwicklung und Pflege personalorganisatorischer Grundlagen und Verfahren.

Die „Gruppe SollOrganisation“ ist für die Er- und Bearbeitung der Sollorganisation Heer Grundbetrieb sowie der dienstposten- und materialbegründenden Unterlagen im Ermächtigungsrahmen verantwortlich, einschließlich Prüfung der Umsetzung in OrgGrundlagen. Darüber hinaus erfolgt hier die Abstimmung der Ausplanung SollOrg Anteil Sollmaterial mit den fachlich zuständigen Referaten (FzR) im BMVg, Kdo Heer und den betroffenen KdoBeh, einschließlich der erforderlichen Herbeiführung der haushaltsseitigen Zustimmung sowie abschließenden Billigung und Inkraftsetzung der SollOrg-Anteile Sollmaterial.

Im Rahmen der Nutzung von SASPF im Heer werden durch die „Gruppe Nutzungsorganisation SASPF Heer“ Grundlagen und querschnittliche Vorgaben für die Nutzung von SASPF er- und bearbeitet. Dabei werden alle übergreifenden heeresspezifischen Belange, einschließlich Nutzerbetreuung und Nutzungsadministration (außer Hauptprozess (HP) Personal), in allen Hauptprozessen bearbeitet, koordiniert und vertreten. Als weitere Aufgabe werden in diesem Bereich die logistischen Organisationsstrukturen des Heeres ausgeprägt und im Rahmen der Bearbeitung des Maßnahmenbereichs Materialwirtschaft (MB MatWi) in das SASPF-System eingepflegt.


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Stand vom: 11.07.18


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