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Gliederung

Dem Kommandeur Panzerpionierbataillon 4 in Bogen sind unterstellt:

  • Stab mit Stabszug
  • 1./Panzerpionierbataillon 4 (Versorgungs- und Unterstützungskompanie)
  • 2./Panzerpionierbataillon 4 (Panzerpionierkompanie)
  • 3./Panzerpionierbataillon 4 (Panzerpionierkompanie)
  • 4./Panzerpionierbataillon 4 (nichtaktive Kompanie)
  • 6./schweres Pionierbataillon 901 (Pioniermaschinenkompanie)

1./Panzerpionierbataillon 4 – Versorgungs- und Unterstützungskompanie

Die Versorgungs- und Unterstützungskompanie unterstützt den Kommandeur bei der Führung des Panzerpionierbataillons 4. Dazu errichtet und betreibt sie die Führungseinrichtungen des Bataillons, wie zum Beispiel Gefechtsstände. Weiterhin erbringt die 1. Kompanie logistische Leistungen, um das Bataillon durchhaltefähig mit Material zu versorgen.
 

Pionieraufklärungs- und Erkundungszug

Ein wesentliches Manöverelement bei der Gewinnung pionierspezifischer Informationen – beispielsweise die Bodenbeschaffenheit und Tragfähigkeit von Brücken – ist der Pionieraufklärungs- und Erkundungszug. Ausgerüstet mit dem Spähwagen Fennek ist der Zug in jedem Gelände nahezu geräuschlos mobil. Der Schwerpunkt des Einsatzes ist die Erkundung und Vermessung von Infrastruktur, Sperren, mit Kampfmitteln belasteten Flächen sowie von Gewässern. Die Pionieraufklärer können auch im Verbund mit den Heeresaufklärern eingesetzt werden.

Panzerpionierkompanien 2./PzPiBtl 4 und 3./PzPiBtl 4

Die 2. und 3. Kompanie gliedern sich in eine Kompanieführungsgruppe, einen Panzerpionierzug, einen Panzerpioniermaschinenzug sowie einen schweren und einen leichten Kampfmittelabwehrzug.

Die Kompanieführungsgruppe ist mit ihren Unterabteilungen verantwortlich für die personelle und materielle Planung und Verwaltung der gesamten Kompanie. Ebenso berät die Kompanieführungsgruppe mit der Zelle Military Engineering die Kampftruppenbataillone in pionierspezifischen Fragen.

Panzerpionierzug

Der Panzerpionierzug ist sowohl zur unmittelbaren Unterstützung im Gefecht als auch für Bauaufgaben geeignet. Gegnerische Bewegungen werden durch das Anlegen von Bau-, Spreng- und Richtminensperren gehemmt und gelenkt. Mit leichten Übersetzmitteln fördert er die Bewegungen der eigenen Truppe. Zudem kann der Zug die Überlebensfähigkeit durch Errichtung von Feldbefestigungen oder Schutzbauten erhöhen.
Bei Bedarf unterstützt der Panzerpionierzug andere Züge mit Soldaten oder nimmt Sicherungsaufgaben wahr.

Panzerpioniermaschinenzug

Der Panzerpioniermaschinenzug verfügt über Kettenfahrzeuge und Baumaschinen. Mit dem Brückenlegepanzer Biber können in kurzer Zeit Hindernisse wie Gewässer oder Gräben auf einer Breite von bis zu 20 Metern überbrückt werden. Der Pionierpanzer Dachs kann mit seinem Räumschild und seinem Baggerarm große Erdmengen bewegen, um zum Beispiel Stellungen auszuheben oder Gräben zuzuschütten.

Kampfmittelabwehrzüge leicht/mittel und schwer

Die Kampfmittelabwehrzüge haben den Auftrag, Kampfmittel (Minen, nicht explodierte Munition und Munitionsteile) sowie Sprengfallen aufzuklären und zu vernichten, um eigene Soldaten und Zivilbevölkerung bestmöglich zu schützen. Um eine Gefährdung der Soldaten zu minimieren, stehen verschiedenste abstandsfähige Geräte und Fahrzeuge zur Verfügung.

6./schweres Pionierbataillon 901 (Pioniermaschinenkompanie)

Die Pioniermaschinenkompanie des Panzerpionierbataillons 4 wird im Verteidigungsfall dem nichtaktiven schweren Pionierbataillon 901 in Havelberg unterstellt. Aus diesem Grund trägt sie einen anderen Truppennamen, wird im Grundbetrieb jedoch wie alle anderen Kompanien des Bataillons geführt.

Die Kompanieführungsgruppe ist mit ihren Unterabteilungen verantwortlich für die personelle und materielle Planung und Verwaltung der gesamten Kompanie. Ebenso berät die Kompanieführungsgruppe mit der Zelle Bauplanung andere Verbände in baufachlichen Fragen.

Kampfmittelabwehrzug leicht/mittel

Wie die Panzerpionierkompanien verfügt die Pioniermaschinenkompanie über einen Kampfmittelabwehrzug.

Pioniermaschinenzug

Der Pioniermaschinenzug ist mit ungepanzerten Erdbaumaschinen (wie z.B. Bagger, Radlader) sowie mit Drei-Seiten-Kippern und verschiedenen Werkzeugen zur Holz- und Metallbearbeitung ausgestattet. Durch diese Ausstattung ist der Zug in der Lage, Erdbauarbeiten wie zum Beispiel das Bauen von Behelfsstraßen durchzuführen. Ein weiteres Aufgabenspektrum ist das Herstellen von Schutzeinrichtungen für Feldlager und das Bauen bzw. Beseitigen von Bausperren.

Faltfestbrückenzug

Der Faltfestbrückenzug fördert die Bewegungen eigener Truppen beim Überwinden von Hindernissen, Gewässern und Einschnitten mit einer modular aufbaubaren Brücke von bis zu 40 Metern Länge. Die Faltfestbrücke erreicht die militärische Lastenklasse 70 – eine Tragfähigkeit entsprechend dem Gewicht eines Kampfpanzers Leopard.


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Stand vom: 25.07.18


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