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Geschichte

Geschichte Garnison

Seit 1936 ist Mittenwald Garnison der Gebirgstruppe, seit 1956 Standort der Gebirgsjäger der Bundeswehr.
Der 7. Januar 1936 gilt als der Geburtstag der Mittenwalder Garnison, als das 1. Bataillon des Gebirgsjägerregiments 99 aus Kempten zum Winterschießen in das damalige Lager Luttensee verlegte.
Während des zweiten Weltkrieges dienten die Kasernenanlagen überwiegend der Unterbringung von Ersatz- und Ausbildungseinheiten und der Aufstellung von neuen Einheiten/Verbänden.

"Mittenwald ist die Wiege der neuen Gebirgsjägertruppe der Bundeswehr“
Am 5. Mai 1956 begann die Standortverwaltung als erste Dienststelle der Bundeswehr in Mittenwald ihre Aufgaben wahrzunehmen. Nach dem Aufbau des Stabes für die Gebirgsjägerbrigade 104 wurden im Standort die Gebirgsjägerbataillone 104 und 114, sowie die Heeresschule für Gebirgs- und Winterkampf aufgestellt.
Im Rahmen des Aufbaus der neuen 1. Gebirgsdivision der Bundeswehr blieb die Garnison wiederholt der Ort der Aufstellung für viele Verbände und selbständiger Kompanien vor ihrer Verlegung in die endgültigen Standorte.
Der Standort Mittenwald beherbergte in den 60er und 70er Jahren zeitweise gleichzeitig die Stabskompanie einer Brigade, zwei Gebirgsjägerbataillone, Teile eines Gebirgsnachschubbataillons, einer Instandsetzungskompanie, Feldjägerkompanie, Tragtierkompanie und die Gebirgs- und Winterkampfschule.
Heute sind in Mittenwald der Ausbildungsstützpunkt Gebirgs- und Winterkampf, das Gebirgsjägerbataillon 233 und Teile des Gebirgsversorgungsbataillon 8 stationiert.

Geschichte des Gebirgsjägerbataillons 233

Die Geschichte des Gebirgsjägerbataillons 233 beginnt am 16. Juli 1956, als es noch unter der Bezeichnung GebJgBtl 104 aufgestellt wurde. Nach der Umbenennung in GebJgBtl 8 rückten am 1. April 1957 die ersten Wehrpflichtigen ein. Nach einer weiteren Umgliederung erhielt das Bataillon am 16. März 1959 die Bezeichnung GebJgBtl 221. Seit Oktober 1981 ist das Bataillon der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall unterstellt und trägt den Namen Gebirgsjägerbataillon 233.

Auslandseinsätze des Gebirgsjägerbataillon 233
November 1993 bis März 19942.Kontingent UNOSOM SOMALIA
Januar 1996 bis Mai 19961. Kontingent IFOR BOSNIEN HERZEGOVINA
Dezember 1998 bis März 19991. Kontingent IFOR NATO EXTRACTION FORCE MAZEDONIEN
August 1999 bis Dezember 19994. Kontingent SFOR BOSNIEN HERZEGOVINA
Dezember 2002 bis Juli 20033. Kontingent ISAF AFGHANISTAN KABUL
September 2005 bis Oktober 2005II ORF Bataillon KFOR KOSOVO
Februar 2007 bis Juli 200716. Kontingent KFOR KOSOVO
November 2008 bis März 200918. Kontingent ISAF AFGHANISTAN FAYZABAD
Dezember 2009 bis Juli 2010OMLT (Operational Mentor and Liaison Team) AFGHANISTAN KABUL
Februar 2010 bis Juni 2010OMLT (Operational Mentor and Liaison Team) AFGHANISTAN KUNDUZ
Juli 2010 bis Januar 201122. Kontingent ISAF AFGHANISTAN FAYZABAD
Oktober 2010 bis März 201124. Kontingent ISAF AFGHANISTAN FAYZABAD
Juli 2012 bis Dezember 20122./Kompanie EUBG Battle Group
Januar 2013 bis April 201331. Kontingent ISAF AFGHANISTAN POL-E-KHOMRI
Januar 2013 bis Juli 2013Stand-by Bataillon II ORF (Operational Reserve Force) Battalion KFOR KOSOVO

Verbandsabzeichen

Verbandsabzeichen Gebirgsjägerbataillon 233

Das Abzeichen des Gebirgsjägerbataillons 233 wurde durch einen internen Wettbewerb des Bataillons ausgewählt. Gewonnen hat diese Ausschreibung der Mittenwalder Obergefreite Audenrieth mit dem jetzigen Abzeichen, das ein stilisiertes Edelweiß darstellt.

Das Edelweiß steht seit rund einhundert Jahren für die Verbundheit der Gebirgstruppe mit der Bergregion.


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Stand vom: 11.06.18


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