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Geschichte

1957 bis 1981
Mai 1957Aufstellung der Gebirgskampfgruppe A8 in Mittenwald als Vorgänger der Gebirgsjägerbrigade 23
22. Februar 1958Kommandeur 5./Gebirgsartillerieregiment 8 als Teil der Gebirgskampfgruppe A8, zeiht mit 200 soldaten in die Artilleriekaserne Bad Reichenhall ein.
1. April 1959Mit der Heeresstruktur 2 erfolgt die Aufstellung der Gebirgsjägerbrigade 23 aus Gebirgskampfgruppe A8 mit folgenden Truppenteilen in Bad Reichenhall:
  • Stabskompanie (GebKpfGrp 8)
  • Gebirgsjägerbataillon 231 (GebJgBtl 28)
  • Gebirgsartilleriebataillon 235 (GebArtRgt 8)
  • Gebirgsversorgungsbataillon 236 (GebNschKp 8)
Januar 1960Aufstellung des ersten Tragtierzuges als Vorläufer der Gebirgstragtierkompanie 230.
1973Auflösung Gebirgsversorgungsbataillon 236;
Aufstellung der:
  • Gebirgssanitätskompanie 230
  • Gebirgsnachschubkompanie 230
  • Gebirgsinstandsetzungskompanie 230
  • Gebirgstragtierkompanie 230
Oktober 1981Umgliederung der Gebirgsjägerbrigade 23:
  • Alle Gebirgsjägerbataillone 231, 232, 233 und 234 werden der Gebirgsjägerbrigade 23 unterstellt
Auflösung der
  • Gebirgssanitätskompanie 230
  • Gebirgsnachschubkompanie 230

1992 bis 1999
April 1992Unterstellung des Gebirgsartilleriebataillons 225 in Füssen
März 1993Auflösung des Gebirgsartilleriebataillons 235
April 1993Die Brigade erhält den Auftrag zur Aufstellung des 2. Hauptkontigentes des Deutschen Unterstützungsverbandes Somalia.
Dezember 1993 bis März 1994Am 10. Dezember 1993 überträgt der kommandierende General des III. Korps, Generalleutnant Dr. Klaus Reinhardt, dem Kommandeur Gebirgsjägerbrigade 23, Oberst Holger Kammerhoff, das Kommando über das 2. Hauptkontingent des Deutschen Unterstützungsverbandes Somalia in Belet Uen.
März 1994Die Gebirgsversorgungskompanie wird aufgelöst.
November 1995Die Gebirgsjägerbrigade erhält den Auftrag zur Aufstellung der Sicherungskräfte für GECONIFOR (L).
Beginn der vorbereitenden Ausbildung in der Truppe an der Gebirgs- und Winterkampfschule und im UN-Ausbildungszentrum Hammelburg.
22. Dezember 1995Im Rahmen eines Bataillonsappells verabschiedet der Brigadekommandeur, Oberst Löser, mit dem Landrat, Martin Seidl und dem Oberbürgermeister der Stadt Bad Reichenhall, Wolfgang Heitmeier, die ersten 33 Gebirgsjäger nach Kroatien.
Januar 1996Vorkommandos der Sicherungskräfte von der Gebirgsjägerbrigade 23 verlegen im Lufttransport nach Kroatien.
Ende Januar / Anfang Februar 1996Die Hauptkräfte der Sicherungssoldaten verlegen nach Kroatien.
Dezember 1996 bis 1999Abstellung von zirka 900 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 zum Deutschen Anteil "IFOR", "SFOR" und "EXTRACTION FORCE" im ehemaligen Jugoslawien
November 1998 bis März 1999Auftrag zur Aufstellung und Einsatz der "Jägerkompanie" des Deutschen Anteil "EXTRACTION FORCE" zur möglichen Evakuierung von OSZE-Beobachtern im Kosovo
August bis Dezember 1999Einsatz im 4. Folgekontingent SFOR

2000 bis 2007
März bis Juni 2000Mit dem Gebirgsjägerbataillon 232 als Ausbildungs- und Unterstützungsverband für die Truppenausbildung bereitet die Gebirgsjägerbrigade 23 auf dem Truppenübungsplatz Heuberg das erste gemeinsame Kontingent SFOR/KFOR im Rahmen einer kombinierten Führer- und Truppenausbildung für den anstehenden Auslandseinsatz (KFOR/SFOR) vor.
9. Oktober 2000Generalleutnant Rüdiger Drews, der Befehlshaber des Heeresführungskommandos, besucht die Brigade und verleiht dem Gebirgsjägerbataillon 232 für die hervorragende Durchführung des Ausbildungs-/Unterstützungsauftrages des ersten gemeinsamen Kontingentes KFOR/SFOR die Medaille des Befehlshabers Heeresführungskommando.
9. Juni 2001Das Heeresführungskommando erteilt der Gebirgsjägerbrigade 23 den Auftrag, Kräfte für die Nationale Reserve KFOR/SFOR für den Zeitraum Dezember 2001 bis Juni 2002 aufzustellen und auszubilden.
26. Juni 2001Mit der Außerdienststellung der 1. Gebirgsdivision wird die Gebirgsjägerbrigade 23 der 10. Panzerdivision in Sigmaringen unterstellt.
November 2002 bis Mai 2003Die Gebirgsjägerbrigade 23 ist Leitverband für das 6. Einsatzkontingent KFOR. Damit stellen die Gebirgsjäger für 6 Monate Soldaten zur Stabilisierung des Friedens im Kosovo.
Januar bis Juli 2003Der Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 233, Oberstleutnant Jac-Peter Tölkes verlegt mit Gebirgsjägern und Unterstützungskräften in den Auslandseinsatz nach Afghanistan und führt in Kabul die Battle Group East.
Februar bis Juli 2003Der Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 232, Oberstleutnant Stefan Leonhard, führt als Kommandeur die Battle Group West in Kabul.
1. Oktober 2003Das Gebirgsinstandsetzungsbataillon 8 wird als Gebirgslogistikbataillon 8 der Gebirgsjägerbrigade 23 unterstellt.
6. November 2003Beim Gebirgsartilleriebataillon 225 in Füssen wird ein Traditionsraum für das aufgelöste Artillerieregiment 8 sowie das Panzerartilleriebataillon 285 in der Allgäu-Kaserne eingeweiht.
5. Dezember 2003Das Gebirgspionierbataillon 8, stationiert in der Karfreitkaserne in Brannenburg, wird der Gebirgsjägerbrigade 23 unterstellt. Bisher gehörte das Bataillon zur Pionierlehrbrigade 60 in Ingolstadt.
2. November 2004Bekanntgabe der Strukturentscheidungen. Die Gebirgsjägerbrigade 23 bleibt bestehen, wächst sogar in den Standorten Bad Reichenhall und Berchtesgaden auf. Das Gebirgspanzerartilleriebataillon 225 wird in ein Aufklärungsbataillon umgegliedert. Der Standort Brannenburg wird aufgelöst; neuer Standort für das Gebirgspionierbataillon 8 ist Ingolstadt (ab 2010).
Mai bis September 2005Die Gebirgsjägerbrigade 23 stellt das 11. Einsatzkontigent KFOR der Bundeswehr im Kosovo. Teile der Brigade nehmen am Einsatz EUFOR in Bosnien und Herzegowina teil.
9. November 2006Mit der Aufstellung der Ausbildungskompanie des fernmeldebataillons 210 in Bad Reichenhall beginnt die Umgliederung zum Gebirgsfernmeldebataillon 210.
Januar 2007 bis Mai 2007Die Gebirgsjägerbrigade 23 stellt zeitgleich das 16. deutsche Einsatzkontingent KFOR im Kosovo und das 7. deutsche Einsatzkontingent EUFOR in Bosnien-Herzegowina.


2008 bis 2011
6./7. Juni 2008Das Doppeljubiläum "50 Jahre Gebirgsjägerbrigade 23 und 50 Jahre Bundeswehrstandort Bad Reichenhall" wird mit einem großen Appell und einem Tag der offenen Tür gefeiert.
November 2008 bis März 2009Einsatz der Gebirgsjägerbrigade 23 in Afghanistan und auf dem Balkan.
November 2010Die Stationierung des Gebirgsfernmeldebataillons 210 in den Standort Bad Reichenhall und Bischofswiesen ist abgeschlossen.
November 2010 bis März 2011Über ein Jahr verteilt werden insgesamt rund 2500 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 in den Auslandeinsatz nach Afghanistan, Kosovo und Bosnien gehen.

Verbandsabzeichen der Gebirgsjägerbrigade 23

Verbandsabzeichen

Wie das Edelweiß an der Bergmütze der Gebirgsjäger steht das Edelweiß der Gebirgsjägerbrigade 23 aus Tradition für den militärischen Alpinismus.

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Stand vom: 24.08.16


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