Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Aktuelles > Weitere Themen > Ich bin dabei

Ich bin dabei

Ich bin dabei

Nach seinem Fachabitur, im Oktober 2006, zog es den gebürtigen Cottbusser Alexander Heß in die Hauptstadt nach Berlin, wo er zunächst beim Wachbataillon als Grundwehrdienstleistender und später als freiwillig Wehrdienstleistender (FWDL) für 23 Monate diente. Bereits nach vier Monaten der FWDL-Zeit, fasste er den ersten Entschluss. „Ich entschied mich die Feldwebellaufbahn einzuschlagen. So kam es, dass ich mich Schritt für Schritt weiterverpflichtet habe“, sagt er. Nun ist er Hauptfeldwebel und Berufssoldat im brandenburgischen Strausberg beim Kommando Heer wo er im Bereich der Nachwuchsgewinnung eingesetzt ist. „Es ist eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe. Dabei liegt es mir besonders am Herzen junge Leute für den Soldatenberuf zu begeistern“, sagt der leidenschaftliche Fußballspieler. Heß ist nämlich auch Mannschaftskapitän der Bundeswehr-Fußball-Nationalmannschaft. Sein größtes Highlight mit dem Team war es, gegen eine militärische Auswahlmannschaft der Engländer im Stadion von Nottingham Forest, vor über 10.000 Zuschauern zu spielen. „Das war uns eine besondere Ehre dort die Bundesrepublik und die Bundeswehr zu vertreten. Gekrönt wurde das Spiel mit einem 3:1 Sieg, wobei ich das 1:0 geschossen habe – und das als Abwehrspieler“, erklärt Alexander Heß.

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei

Durch ihren Freundeskreis wurde Natalie Vollmer auf die Bundeswehr als Arbeitgeber aufmerksam. Nach einer Karriereberatung der Bundeswehr in Offenburg taten sich für sie die Möglichkeiten auf, an die sie bereits länger gedacht hatte. Denn die 23-Jährige wollte „schon immer etwas anderes machen, als einen typischen Frauenberuf“ ergreifen.

Nach einer Grundausbildung in Stetten am Kalten Markt ließ sich Natalie Vollmer beim Artilleriebataillon 295 zum Kraftfahrer am Spähwagen Fennek ausbilden. Heute ist Stabsgefreiter Vollmer bei der 4.Kompanie des Jägerbataillons 291 bei der Deutsch-Französischen Brigade in Illkirch auch als Beobachter und als Bediener der fernbedienbaren leichten Waffenstation 200 tätig und mit ihrer Verwendung sehr zufrieden. „Es ist ein abwechslungsreicher und fordernder Alltag, der so in anderen Berufen nicht vorhanden ist“, ist die Soldatin auf Zeit überzeugt. Als einzige Frau in ihrem Einsatzspähzug sei sie zusätzlich herausgefordert, besonders ehrgeizig und zielstrebig zu sein, um alle Aufträge und Aufgaben zu erfüllen. Sie fülle mit ihrer speziellen Qualifikation einen wichtigen Platz in ihrem Bereich, sagt sie stolz.

Ich bin dabei

Technikbegeistert war der heute 28-Jährige schon immer. „Nach der Ausbildung zum Zimmermann habe ich die Abwechslung gesucht und wollte einfach nochmal was Neues, irgendwie was Großartiges machen“, beschreibt Hauptgefreiter Timo Hartmann seine Entscheidung, zur Bundeswehr zu gehen. Der Kampfpanzer Leopard zog den handwerklich begabten Timo Hartmann in seinen Bann. Mit Stolz blickt er auf zwei Jahre Erfahrung als Soldat und Ausbildung zum Lade- und Richtschützen zurück. „Die Panzertechnik fasziniert mich noch immer, der Leo ist überwältigend.“

Doch nicht nur die Technik auch das Team aus Kommandant, Kraftfahrer, Lade- und Richtschütze sind eine starke, eingeschworene Gemeinschaft. „Das ist ein tolles Gefühl, so zu arbeiten“, erklärt Richtschütze Hartmann. In Norwegen bei der Übung Trident Juncture ist er das erste Mal mit seinem Panzer und der Besatzung multinational unterwegs: „Es ist eine große Erfahrung und macht unser Team auf dem Panzer noch stärker.“

Ich bin dabei

Dominik Steffen war sehr früh klar, was er wollte und was nicht: Noch bevor seine Wehrtauglichkeit geprüft wurde, bewarb er sich bei der Bundeswehr – erfolgreich. Er verpflichtete sich als Zeitsoldat für zwölf Jahre und schlug die Feldwebellaufbahn ein. „Obwohl ich die Fachhochschulreife habe, wollte ich nicht studieren, um Offizier zu werden,“ erinnert er sich. Er wollte keinen „langweiligen, alltäglichen Bürojob“, so seine Vorstellung. Mit der Ausbildung und seiner jetzigen Arbeit bei der Bundeswehr erfüllte sich der Wunsch. Heute ist sein Alltag abwechslungsreich: Frühsport, Technikausbildung, politische Bildung, Gefechtsdienst. Er mag das volle Programm bei der Deutsch-Französischen Brigade.

Zunächst absolvierte Dominik Steffen die Grundausbildung in Pfullendorf in Baden-Württemberg am Ausbildungszentrum Spezielle Operationen, eine Ausbildung zum Fernspäh-Truppführer folgte, wie eine zum Spähtruppführer auf dem Fennek. Sein Ziel ist es, noch Zugführer zu werden. Hauptfeldwebel Steffen könnte sich in den kommenden Jahren aber auch eine weitere Laufbahn im Bereich Militärisches Nachrichtenwesen vorstellen. Denn die besondere Leidenschaft des Soldaten sind Aufklärungssysteme wie die Drohnen ALADIN und MIKADO und Bodensensorsysteme. „Hier bin ich der Fachmann in der Kompanie und bei Fragen der erste Ansprechpartner. Mit dieser Technik kann man sehr schnell und gut Informationen gewinnen und diese der Führung zu Verfügung stellen kann.“

Ich bin dabei

Hauptfeldwebel Oliver Peter Gabrisch, der seit 2004 Soldat ist, ist in einer der klassischen Truppengattungen des Heeres tätig: der Jägertruppe. Eigentlich in der nicht minder traditionsreichen Panzerwaffe beheimatet, wechselte er nach der Auflösung des Panzerbataillons 413 in das gleichzeitig neu aufgestellte Jägerbataillon 413 in Torgelow. Mit dem Wechsel der Truppengattung ging auch ein Wechsel der Fahrzeuge einher. Als Panzerkommandant bot es sich an, Kommandant auf einem Waffenträger Wiesel zu werden, so dass der Übergang in die Jägertruppe fließend gestaltet werden konnte.

Derzeit ist Gabrisch stellvertretender Zugführer des Maschinenkanonenzuges, der mit dem Waffenträger Wiesel ausgestattet ist. Ihm gefällt besonders die Herausforderung, mehrere Fahrzeuge führen zu müssen und große Verantwortung für Mensch und Material zu tragen. Vor allem die soziale Komponente seines Berufs ist ihm wichtig: „Neben den typischen Aufgaben als Feldwebel muss man auch soziale Kompetenz mitbringen, ein offenes Ohr für seine Soldaten haben und sich ihrer annehmen.“

Der vierfache Familienvater kann sich auch gut vorstellen, künftig Kompaniefeldwebel zu werden. „Neben den vielfältigen, fordernden Aufgaben, ist es nicht zuletzt der Kompaniefeldwebel, der großen Einfluss auf die Moral seiner Kompanie hat“, so der 36-Jährige. Generell ist ihm die Arbeit mit Menschen wichtig, so dass ihm auch eine Zukunft als Truppenpsychologiefeldwebel gefallen würde.

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei

Andy Ehring stand gerade im Garten eines Kunden, als der Musterungsbescheid bei ihm zu Hause einging. Er arbeitete als Garten- und Landschaftsbauer und ihm war damals wie heute ein Beruf an der frischen Luft wichtig: „Ich wollte nie dauerhaft im Büro arbeiten“, sagt er. Bei der Musterung hat er sich dann gezielt für die Heeresaufklärungstruppe gemeldet und sich unmittelbar für zwölf Jahre verpflichtet. Im Aufklärungslehrbataillon 3 in Lüneburg wurde er zunächst an der Aufklärungsdrohne Kleinfluggerät für Zielortung (KZO) ausgebildet. Als junger Unteroffizier ging er in seiner ersten Führungsverantwortung auf: „Ich fand es super, meine Soldaten auszubilden und Verantwortung für sie zu übernehmen“. 2017 hat er die Ausbildung zum Fluggerätebedienfeldwebel der Aufklärungsdrohne LUNA beendet. In der Ausbildung seiner Kameraden hat Oberfeldwebel Ehring heute seine Passion gefunden -zuletzt in der Mongolei, wo er freiwillig einen Sicherungszug der mongolischen Streitkräfte für den Einsatz in Afghanistan an Handwaffen ausbildete.

Ich bin dabei

„Mit der Versetzung von Sondershausen nach Munster war ich gezwungen von zu Hause auszuziehen und mir mein eigenes Leben aufzubauen“, erklärt Peter Kühnold. Der gelernte Landschaftsgärtner entschied sich damals bewusst für das Heer und die Artillerietruppe. „Ich bin ein Macher und muss am Ende des Tages die Resultate meines Handelns sehen.“ Als Feuerleitfeldwebel im Artillerielehrbataillon 325 gibt er die Befehle zum Abschuss der Raketen und ist verantwortlich für die Wirkung im Ziel. „Ich bin die Spinne im Netz und das Bindeglied zwischen den Raketenwerfern und dem Bataillon.“ Den nötigen Ausgleich zu seiner verantwortungsvollen Tätigkeit als Feuerleitfeldwebel findet der 30-jährige durch viel Sport.

Neben seiner Funktion als Fachsportleiter und Übungsleiter der Bundeswehr hat er auch schon einen Tough-Mudder-Lauf von 18 Kilometern erfolgreich hinter sich gebracht. Peter Kühnold hat es sich zum Ziel gesetzt Berufssoldat zu werden. „Ich habe immer noch viel Spaß an dem Soldatenberuf und könnte mir irgendwann auch eine Verwendung als Spieß in einer Batterie vorstellen.“

Ich bin dabei

Nach dem Abitur vor zwei Jahren war für Belana Kulik eines klar: Sie will etwas machen, das anders ist als die Wünsche der meisten Mitschülerinnen und das sie an ihre Grenzen bringt. „Ich wollte etwas machen, das untypisch für Mädels ist und wobei ich Abenteuer erleben kann.“ Die 20-Jährige entscheidet sich für die Bundeswehr – und das hat sie bis heute nicht bereut. Als Bediener des Raketenwerfers Mars II im Artillerielehrbataillon 325 prüft sie die Sicherheitsbereiche und feuert auf Befehl die Raketen ab. Nach ihrer Dienstpostenausbildung und dem Lehrgang als Raketenkanonier weiß sie genau über die verschiedenen Munitionsarten und deren Wirkungen im Ziel Bescheid. „Ich lerne jeden Tag neue, wichtige Erkenntnisse im Umgang mit dem Mars II. Die Artillerietruppe ist sehr vielseitig und wir unterstützen die Kampftruppe. Auch wenn die Artillerie nicht an vorderster Front kämpft, so sind wir der Rücken des Heeres“, so Kulik.
 
 

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei

Dem gelernten Restaurantfachmann hat in seinem alten Beruf eines gefehlt: die Abwechslung und der Zusammenhalt. Bei der Artillerie hat Oliver Schöps seine Erfüllung gefunden. Als Kanonier der Panzerhaubitze 2000 wird er täglich immer wieder aufs Neue gefordert und erlebt mit der fünfköpfigen Besatzung echte Kameradschaft. „Die Tätigkeiten auf dem Geschütz werden nie eintönig und Schießübungen wie das direkte Richten sind besonders aufregend.“ Für den 26-Jährigen war immer schon klar, dass er zu Artillerietruppe möchte. Sein Interesse wurde bereits in jungen Jahren durch die Erzählungen seines Opas geweckt, da auch er früher als Soldat bei der Artillerie seinen Dienst leistete. Seit vier Jahren dient Oliver Schöps im Artillerielehrbataillon 325. „Mein Ziel ist es, in der Laufbahn der Feldwebel als Geschützführer bei der Bundeswehr zu bleiben!“

Ich bin dabei

Stabsgefreiter Gerrit Dreyer kehrt nach längerer Pause wieder in den Dienst zurück – als Wiedereinsteller. Seit Mai dieses Jahres ist er als Wettersoldat und Funkgerätebediener in der 2. Batterie des Artillerielehrbataillons 325 tätig. „Ich habe immer Verbindung zur Bundeswehr gehalten und gepflegt.“ Dreyer leistete seinen Wehrdienst 1993/94 beim Panzerbataillon 84 in Lüneburg ab. Nach seiner Dienstzeit riss der Kontakt zur Truppe nie ab. Dreyer nahm als Reservedienst Leistender an zahlreichen Wehrübungen teil. „Nachdem bekannt wurde, dass es für Rückkehrer keine Altersgrenze mehr gibt, hab ich mir gedacht, ich versuche es einfach und schaue, was passiert.“ Der gelernte Einzelhandelskaufmann aus Uelzen will Leistung zeigen. „Ich wollte mir selbst beweisen, dass ich das alles noch schaffe. Meine Leistungsgrenze liegt höher als erwartet“, so der 45-jährige Stabsgefreite. Der Zeitsoldat für acht Jahre hat ein klares Ziel vor Augen – er strebt eine Feldwebelverwendung als Luftbildauswerter an.

Ich bin dabei

Im Freundeskreis von Hauptgefreiter Jennifer Heine haben ehemalige und aktive Soldaten vor allem über die Infanterie gesprochen. Nach ihrem Fachabitur, im Oktober 2016, zog es die gebürtige Bückeburgerin nach Nienburg an die Weser, wo sie zunächst beim Bataillon für elektronische Kampfführung als freiwillig Wehrdienstleistende für 23 Monate diente. Das war die Grundsteinlegung für ihre jetzige Verwendung als Feuerleitsoldat in der 4. Batterie des Artillerielehrbataillons 325 im niedersächsischen Munster. “Als Feuerleitsoldat bin ich Teil eines Teams. Ich unterstütze bei der Koordination des Feuers für die Panzerhaubitze 2000“, so die 20-Jährige. Die Teamarbeit, die Besatzung ihres Fahrzeuges und der Aufgabenbereich überzeugten Heine, sich auf 4 Jahre zu verpflichten.

 

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei

Stabsunteroffizier und Feldwebelanwärter Hendrik Bögge, ist bereits in seinem dritten Dienstjahr im Panzergrenadierbataillon 401 in Hagenow. 2016 hat er seinen Bürojob an den Nagel gehangen: „Die Arbeit als Bankkaufmann, jeden Tag Schreibtisch, das war mir zu trocken und zu eintönig“, erzählt er heute mit einem Lächeln. Stabsunteroffizier Hendrik Bögge kam bereits als Feldwebelanwärter zur Bundeswehr. „Karriere machen und Verantwortung übernehmen“, waren sein Antrieb. Das auftragsorientierte Handeln macht für ihn den besonderen Reiz aus: „Ich kann mich mit eigenen Ideen, Handlungsoptionen in die Durchsetzung von Befehlen einbringen. Das fordert und schult zu gleich.“ Einen weiteren großen Vorteil gegenüber dem Bürojob sieht er in der Kameradschaft. „So etwas erlebt man als Bankkaufmann nicht“, das gemeinsame Bewältigen von großen physischen wie auch psychischen Herausforderungen verbindet. Zurzeit bereiten sich die Grenadiere aus Hagenow auf ihren Auftrag im Baltikum vor. Sein Vorbild, ist sein Zugführer: „Wenn alles gut geht, bin ich im Frühjahr Feldwebel.“ Panzergrenadierzugführer werden ist eines seiner nächsten Ziele.

Ich bin dabei

Als freiwillig Wehrdienstleistender verschaffte sich Oberstabsgefreiter Benjamin Knebel, ein gelernter Schweißer, zuerst einmal einen Überblick in der Bundeswehr. 2009 hat er schließlich seine Berufung in der Panzertruppe des Deutschen Heeres gefunden. Knebel verpflichtete sich für vier Jahre als Soldat auf Zeit, woraus im Laufe der stetig wachsenden Erfahrungen zwölf Jahre wurden. Dank seiner militärischen Ausbildung könnte er jeden Platz auf dem Kampfpanzer Leopard 2 besetzen. Er kennt seinen Panzer in- und auswendig. Während der Vorbereitung auf die Strong Europe Tank Challenge durfte der Oberstabsgefreite auf seinen Lieblingsplatz: dem Fahrersitz. Knebel fährt den 60 Tonnen Koloss. „Das ist auch nach so vielen Jahren immer noch beeindruckend und die Challenge endlich eine Herausforderung“, schwärmt der 29-Jährige. Der Mannschaftssoldat ist von sich und seinem Fahrzeug so überzeugt, dass er im kommenden Jahr bei der einsatzgleichen Verpflichtung in Litauen seinen Beitrag leisten möchte.

Ich bin dabei

Stabsgefreiter Marcel Messerschmidt, gelernter Speditionskaufmann, leistet beim Panzerbataillon 393 in Bad Frankenhausen seinen Dienst. Messerschmidt ist Richtschütze und somit Teil eines vierköpfigen Teams auf dem Kampfpanzer Leopard 2 A6. Kameradschaft ist für den 33-Jährigen besonders wichtig. Seinen Kameraden zu helfen ist für ihn selbstverständlich. Denn genau das macht das Deutsche Heer so attraktiv. „Diesen Zusammenhalt gibt es auf diese Art und Weise draußen nicht“, erzählt der Stabsgefreite. Aus diesem Grunde würde er seine Dienstzeit in der Panzertruppe auch verlängern wollen. Zunächst aber bleibt er bis nach seiner Teilnahme an der einsatzgleichen Verpflichtung in Litauen beim Panzerbataillon 393 in Thüringen. Einen zukünftigen Wechsel in die Feldwebellaufbahn lässt sich der Mannschaftssoldat noch offen.

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei

Bereits 2003 absolvierte Oberstabsgefreiter Maykl Beckert  seinen neunmonatigen Grundwehrdienst. Im April 2011 stand es fest – „Ich gehe als Wiedereinsteller zu den Grenadieren“, erzählt er mit einem Lächeln. Angekommen in der 2. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 411 begannen die Vorbereitungen für den Einsatz in Afghanistan. „Die sechs Monate in Kunduz im Jahr 2012 stellten für mich nicht nur eine körperliche Belastungsprobe bei 45 Grad im Schatten dar, sondern führten mir auch vor Augen, wofür wir stetig im Heimatland üben“, erzählt der zweifache Familienvater. Kurz nach seinem Einsatz folgte das Elbe-Hochwasser 2013. „Dort erlebte ich, wie gut Zusammenhalt und Zusammenarbeit zwischen ziviler Bevölkerung und Bundeswehr funktionieren kann.“ Mit dem Blick nach vorne wünsche er sich, in seiner Dienstzeit einen weiteren Auslandseinsatz mitmachen zu können. „Es ist ein gutes Gefühl sich täglich der Verantwortung sowie neuen Herausforderungen zu stellen“, sagt Beckert, der sich wie sein Vater schon bei den Grenadieren wohl fühlt.

Ich bin dabei

Mit 29 Jahren Scharfschützenausbilder – Für Oberfeldwebel Steffen Mertens ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Die Idee kam ihm 2009, in den acht Monaten seines ersten Einsatzes in Kundus. Afghanistan und der Einsatz am Hindukusch bewegten ihn schon lange. Gründe, weshalb er überhaupt zur Bundeswehr gegangen ist. Nach seiner kaufmännischen Ausbildung suchte er eine neue Herausforderung: „Viele meiner Freunde waren bereits Soldaten und haben aus Afghanistan berichtet. Nun wollte ich auch meinen Teil beitragen.“ 2009 begann er seine Karriere als Mannschaftssoldat im Heer beim Panzergrenadierlehrbataillon 92 in Munster. „Kampftruppen haben mich schon immer fasziniert“, beschreibt er seine Motivation. Nach seinem Einsatz wollte er mehr erreichen und Scharfschütze werden. Er wechselte in die Laufbahn der Feldwebel und kam in die 4. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 411 nach Viereck. Hier begann er aktiv an seiner Wunschvorstellung zu arbeiten, qualifizierte sich weiter und ist jetzt Ausbilder am Scharfschützengewehr G22 und Gruppenführer. „Die Arbeit mit speziell ausgewählten und selbst ausgebildeten Personal ist einfach etwas ganz Besonderes“, meint Mertens, der jetzt seinen Traum bei den Panzergrenadieren in Viereck lebt.

Ich bin dabei

Zwölf Jahre war er Soldat auf Zeit, hat die klassische Laufbahn der Offiziere mit einem Studium der Betriebswirtschaftslehre absolviert, war in Kosovo im Einsatz und Chef einer Kompanie von Panzergrenadieren – Matthias Wäsche. „Ich habe mich gleich nach dem Abitur dazu entschlossen, zur Bundeswehr zu gehen.“ Jetzt ist er Major der Reserve und Stellvertreter des Kommandeurs des nichtaktiven Panzergrenadierbataillons 909 in Marienberg. „Dort kann ich mein über die Jahre erworbenes Wissen anwenden, treffe auf Gleichgesinnte, die wissen, was Kameradschaft bedeutet“, sagt der 40-Jährige. Deshalb denkt er auch noch lange nicht ans Aufhören: „Ich möchte weiterhin Teil der Bundeswehr sein und eine einschlägige Führungsverantwortung in einem Ergänzungstruppenteil wie das Panzergrenadierbataillon 909 übernehmen.“

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei

Vor acht Jahren leistete Maximilian Bittner seinen Dienst als Panzergrenadier. Nach einer zivilen Ausbildung zum Bootsmann bewarb er sich erneut bei der Bundeswehr. Er wurde wieder eingestellt, leistete erst seinen Dienst als Stabsdienstsoldat im IT-Bereich und ist nun im Jägerlehrzug des Ausbildungszentrums Infanterie in Hammelburg eingesetzt. „Ich will das Recht und die Freiheit meiner Mitmenschen verteidigen. Hier habe ich die Entfaltungsmöglichkeiten, die ich mir wünsche“, sagt er hoch motiviert.

Seine Begeisterung für Informationstechnik zeigt der 26-Jährige auch nach Dienst. In einer „Bundeswehr-Community“ war er als Administrator tätig und betreute rund 14.000 Gruppenmitglieder. „Das nahm viel Zeit in Anspruch“, sagt Bittner nicht ohne Stolz. Und dabei hört Kameradschaft für ihn nicht mit dem Dienstschluss auf.

So erkannte Bittner während seiner Administratortätigkeit im Chat bei einem Kameraden, dass dieser sich in einer schwierigen Situation befand. Er reagierte umgehend und konnte durch sein Handeln dem Betroffenen professionelle Hilfe zukommen lassen. „Ich sehe es als meine Pflicht an, für meine Kameraden jederzeit einzustehen und ihnen zu helfen“, sagt Bittner.

Diese persönliche Einstellung erklärt auch sein Ziel, das er vor Augen hat: „Ich möchte Kampfmittelbeseitigungsfeldwebel werden. Die Technik und die Physik dahinter haben mein Interesse geweckt. Aber auch der Gedanke daran, dass meine Kameraden oder unschuldige Menschen durch Bomben oder Ähnliches getötet werden könnten, lässt mich schaudern. Ich möchte dieser Gefahr entgegentreten.“ Mit seinem Pflichtbewusstsein und klaren Vorstellungen arbeitet Bittner Schritt für Schritt auf sein Ziel hin.

Ich bin dabei

Zufall, Engagement und der Stolz, Soldat zu sein – das sind die Zutaten, die Florian Schreyer zum Deutschen Heer gebracht haben. Die Grundausbildung absolvierte er beim Panzerpionierbataillon 701 in Gera. Als Stabsdienstsoldat wurde seine Heimat schließlich Marienberg – erst beim Panzergrenadierbataillon 371, später beim nichtaktiven Panzergrenadierbataillon 909. Ein Leben gänzlich ohne Heer könne sich der Stabsgefreite der Reserve nicht vorstellen. Deshalb strebt er nun die Laufbahn der Reserveoffiziere an. „Menschenführung, Organisation und strategisches Denken liegen mir. Außerdem macht es mir Freude, Wissen weiterzugeben“, sagt der 22-Jährige. Den 909ern wolle er dabei unbedingt treu bleiben. Sein Tipp: „Wer die ultimative infanteristische Kameradschaft sucht, ist beim Heer bestens aufgehoben.“

Ich bin dabei

Was macht ein waschechter Berliner, für den ein Berg nicht hoch genug sein kann? Er landet im rund 800 Kilometer entfernten Bad Reichenhall beim Gebirgsjägerbataillon 231. Dort zog es Christoph Fries gleich nach der Grundausbildung hin. Als Angehöriger des Hochgebirgszuges ist der Hauptgefreite und Soldat auf Zeit nun viel im Alpenraum unterwegs. „Besonders fasziniert bin ich von den Eisausbildungen am Großglockner“, sagt der 20-Jährige. „Immerhin ist das der höchste Berg in Österreich.“ Das Üben der Bergung in Not geratener Kameraden aus Gletscherspalten und die Anwendung der Rettungssysteme liegen dem Gebirgsjäger besonders. Gerade war er auf der Übung Eiskristall 2018 in Norwegen. „Eine wirklich aufregende Erfahrung unter arktischen Bedingungen.“

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei

„Handwerk hat mich schon immer begeistert – und klar, als gelernter Maurer kamen für mich nur die Pioniere in Frage“, sagt Daniel Warkentin. Was den Stabsunteroffizier antreibt, ist die Herausforderung. „Das tolle bei den Pionieren ist die vielseitige Ausbildung.“ Den 25-Jährigen reizt es, im Team voranzukommen und mit großen Maschinen zu arbeiten. Beim Ausbildungszentrum Pioniere bedient er deshalb Brückenlege-, Pionier- oder auch Transportpanzer. Sein „Liebling“ ist der Pionierpanzer Dachs: Für das „Schweizer Taschenmesser der Bundeswehr“ seien Erdarbeiten, Lasten heben, Schneiden und Schweißen von Metall oder sogar das Arbeiten unter Wasser nämlich überhaupt kein Problem. Auch nicht für Warkentin, der sein nächstes Ziel schon vor Augen hat: „Feldwebel werden!“

Ich bin dabei, weil

Hauptgefreiter Tamara Göbel leistet seit 2016 ihren Wehrdienst beim Gebirgsjägerbataillon 232 in Bischofswiesen. Jetzt wagt die Materialbewirtschaftungssoldatin den nächsten Karriereschritt. Sie hat sich für die Laufbahn der Offiziere entschieden und den Auswahltest in Köln bestanden. „Meine Interessen liegen in der Planung, Organisation, Durchführung und Überwachung der Logistik“, sagt die 21-Jährige. Nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Wirtschaftsabitur mit logistischen Anteilen wolle sie nun ihrem Land etwas zurückgeben. „Damit die Truppe kämpfen kann, braucht sie nicht nur top ausgebildete Soldatinnen und Soldaten, sondern auch eine reibungslose Versorgung mit Munition, Betriebsstoff, Bekleidung und Verpflegung.“

Ich bin dabei, weil

Hauptfeldwebel Salvatore Napoli befand sich bereits nach zwölf Dienstjahren bei der Luftwaffe im Berufsförderungsdienst. Dieser dient zur Vorbereitung auf das zivile Berufsleben. Dabei absolvierte er einen Bachelorstudiengang mit dem Schwerpunkt Personalmanagement. „Durch Reservedienstleistungen habe ich erfahren, dass die Bundeswehr Personalfeldwebel beim Heer sucht“, so Napoli. „Der Dienst im Heer, in der größten Teilstreitkraft der Bundeswehr, hat erneut mein Interesse geweckt“. Er bewarb sich – mit Erfolg. Der 40-jährige ist nun als Personalfeldwebel im Ausbildungszentrum Infanterie im bayrischen Hammelburg und hat weitere Ziele. „Ich werde mich für einen Wechsel in die Laufbahn der Offiziere des militärischen Fachdienstes bewerben.“

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei, weil

Erst Grundwehrdienst, dann verlängert, weiter als Soldat auf Zeit und jetzt Reservist – Maik Gutzeit kann es nicht lassen. Seit fast 20 Jahren ist er der Bundeswehr treu. „Meine aktive Zeit war spannend, vielseitig und hat mich um einige Erfahrungen reicher gemacht“, sagt der Oberfeldwebel der Reserve. Er war in Mazedonien und Kosovo im Einsatz, hat einen Unteroffizierlehrgang bei der Artillerie und einen Bootsmannlehrgang bei der Marine besucht. Seit 2002 ist er Reservist – aktuell beim Panzergrenadierbataillon 909. Über 200 Tage hat er schon geübt. „Es reizt mich einfach, Teil einer großen Sache zu sein.“ Auch im zivilen Leben: „Als Kraftverkehrsmeister bin ich in einem Berliner Nahverkehrsunternehmen für viele Mitarbeiter verantwortlich.“ Und der 39-Jährige verfährt noch immer nach dem Altbewährten: Lagefeststellung-Planung-Befehlsgebung. „Was mich dabei stets begleitet, ist Führen durch Vorbild.“

Ich bin dabei, weil

„Man hat nie alles gesehen und lernt selbst nach Jahren noch neue Dinge kennen.“ Das ist es, was den Oberstabsgefreiten Simon Brauer an der Bundeswehr fasziniert. 2012 erfüllte er sich seinen lang gehegten Traum: Er absolvierte die Grundausbildung bei den Gebirgsjägern in Bischofswiesen. Nach zweijähriger Dienstzeit im Gebirgsfernmeldebataillon 210 wurde er dann mit Auflösung seiner Einheit in den Fernmeldezug der 1. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 232 versetzt. „Dort wurde ich als Netzwerkadministrator für Satellitenkommunikation bis auf Feldwebelebene ausgebildet. Außerdem stelle ich als Bediener von Funkgeräten aller Art mitunter die Führungsfähigkeit meines Bataillons sicher“, sagt der 23-Jährige. Auch als Kraftfahrer für die Klassen B, C, E, F und G hat sich der Mannschaftssoldat bewährt: Gerade ist er auf der Übung Eiskristall in Norwegen Fahrer des beweglichen Gefechtsstandes seines Kommandeurs.

Ich bin dabei, weil

Leutnant Bartho Heurung hat sich schon während seines Grundwehrdienstes verpflichtet, erst in der Mannschafts-, dann in der Offizierlaufbahn. Seine Heimat ist die Jägertruppe. „Diese Kampfgemeinschaft und die Kameradschaft ist etwas ganz Besonderes.“ Im Jägerbataillon 1 ist der 27 Jahre alte Offizier mit polnischen Wurzeln Aufklärungszugführer – er ist gewissermaßen das Auge des Kommandeurs. Bei internationalen Übungen wie zuletzt in Großbritannien ist Heurung außerdem als Verbindungsoffizier eingesetzt. Dort berät er die britische Bataillonsführung, wie sie die unterstellte deutsche Jägerkompanie am besten einsetzen kann. Eine sehr spannende Funktion, wie er sagt. Wie überhaupt die Offizierlaufbahn an sich: „Ich wechsle regelmäßig den Dienstposten, gehe in verschiedene Verwendungen, bleibe nicht starr in einer Schiene. Das gefällt mir besonders.“

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei, weil

Schon als Kind träumte Oberstabsgefreiter Alexander Kollasch vom Soldatenberuf. 2011 trat er nach der zivilen Ausbildung seinen Dienst im Panzerbataillon 413 in Torgelow an. „Dort wurde ich als Kraftfahrer auf dem Mannschaftstransportwagen M113 und dem Kampfpanzer Leopard 2 A5 ausgebildet.“ Mit dem Panzerfahren war es jedoch schnell vorbei: Ein Schicksalsschlag in der Familie führte ihn wieder in seine Heimat Strausberg zurück. Seit 2013 arbeitet er nun beim Kommando Heer im Vorzimmer eines Generals: „Sehr interessant – ermöglicht es mir doch einen tiefen Einblick in die Ausbildung, das Personal und Material des Deutschen Heeres.“ Zwei Dinge sind ihm besonders wichtig: Die Weiterverpflichtung zum Soldaten auf Zeit für zwölf Jahre und das Retten von Menschenleben. Den Organspendeausweis hat er immer parat. Und gerade spendete er Stammzellen. „Vielleicht habe ich damit schon ein Leben gerettet“, hofft der 27-Jährige.

Ich bin dabei, weil

Mit seiner Ausbildung zum Koch verwirklichte David Clausnitzer nach der Schule seinen großen Traum. „Diese Leidenschaft wollte ich unbedingt bei der Bundeswehr verwirklichen.“ 2010 startete er deshalb als Wiedereinsteller durch. „Kochen hat damals leider nicht geklappt.“ Trotzdem blieb er dabei. Heute ist der 31-Jährige beim Artillerielehrbataillon 345 Kommandant auf dem Raketenwerfer Mars II. Für ihn ein sehr guter Kompromiss: „Hier habe ich die Möglichkeit, berufliche Highlights mit dem Faible fürs Kochen zu verbinden.“ So holte Clausnitzer 2014 mit der Kochnationalmannschaft der Bundeswehr Bronze und Silber und war Fahrradversorger bei den Nimwegen-Märschen. Mit dem Mars II verschoss er 2017 als einer der ersten im Schwedischen Vidsel gelenkte Raketen vom Typ GMLRS. Nun steuert der Oberfeldwebel auf einen weiteren Höhepunkt zu: Am 14. April wird er das Kochteam zum Ball der Heeres in Berlin leiten.

Ich bin dabei, weil

Die gelernte Mediengestalterin für Digital- und Printmedien, Stabsgefreiter Angelique Bolzmann, hat sich 2014 für acht Jahre im Deutschen Heer verpflichtet. Während ihrer Grundausbildung stand für die junge Frau fest, dass sie Verantwortung für Personal und Material übernehmen möchte. Nach einigen Lehrgängen ist die 26-Jährige aktuell als Materialbewirtschaftungssoldatin in der 1. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 33 eingesetzt. „Ich trage so zur Versorgung des Bataillons mit Material bei, damit Übungen und andere Vorhaben reibungslos laufen können. Das macht mir Spaß und ich lerne jeden Tag etwas Neues dazu. Das hält die Motivation und Freude am Dienst aufrecht“, sagt Bolzmann. Was sie nach ihrer Dienstzeit vor hat, weiß sie noch nicht genau. Entweder zieht sie eine Dienstzeitverlängerung in Betracht oder – über den Berufsförderungsdienst – eine weitere Ausbildung. Aber bis dahin ist ja noch ein wenig Zeit.

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei, weil

Zuhaier Euchi hat sich nach seiner zivilen Ausbildung zum Kfz-Mechaniker als Soldat auf Zeit verpflichtet. Der 32-jährige Oberstabsgefreite verlängerte seine Dienstzeit zweimal auf nun 15 Jahre. Euchi, Vater von drei Kindern, ist in der Logistikeinsatzzentrale des Versorgungsbataillons 141 tätig. Hier wird die Instandsetzung von Fahrzeugen geplant und koordiniert. Mit seiner Arbeit hilft Euchi seinen militärischen Vorgesetzten bei wichtigen Entscheidungen. „Die Unterstützung durch die Bundeswehr für mein späteres ziviles Leben hat es mir leicht gemacht, mich für 15 Jahre als Soldat zu verpflichten.“ Nach der Zeit als Soldat will er sich mithilfe des Berufsförderungsdienstes zum Techniker ausbilden lassen.

Ich bin dabei, weil

Der 30-Jährige ist seit fünf Jahren Soldat in der Jägertruppe. Es war damals eine bewusste Entscheidung zur Bundeswehr zu gehen. Mehrere abgeschlossene zivile Ausbildungen und eine Tätigkeit als Produktionsleiter in einem größeren Unternehmen reichten Dimitri Lukyanov nicht mehr. Es wurde ihm irgendwann zu langweilig. „Hier bei der Jägertruppe ist jeder Tag anders und ich werde mental und körperlich an meine Grenzen gebracht. Genau das ist es, was ich wollte.“ Der Zeitsoldat mit ukrainischen Wurzeln ist ausgebildeter Kommandant auf dem Gefechtsfahrzeug GTK Boxer und führt als Jägerfeldwebel eine Gruppe von bis zu sieben Soldaten. „Ich habe mich bewusst für die Feldwebellaufbahn entschieden – hier bin ich vorne mit dabei und habe Führungsverantwortung.“

Ich bin dabei, weil

Normalerweise ist er Student an der Universität Hamburg und Gründer eines Start-ups. Beim nichtaktiven Panzergrenadierbataillon 908 in Viereck bildet Jan Drescher als Gruppenführer Reservisten zu Panzergrenadieren aus. „Wenn der Ernstfall eintritt, will ich mit gut ausgebildeten Kameraden zusammenarbeiten“, so sein Anspruch. Seinen freiwilligen Wehrdienst leistete Jan Drescher bei der Marineinfanterie. Bei den 908ern lässt er sich nun zum Zugführer ausbilden. Erst kürzlich war er in Jägerbrück. Während der Übung Haffschlag führte Jan Drescher als Fähnrich eine Infanteriegruppe in der Verteidigung. „Ich bin gern draußen – und bei den Grenadieren kann ich meine infanteristischen Kenntnisse weiter ausbauen“, sagt der 27-Jährige. Am Ende der Übung gab es für ihn noch ein persönliches Highlight: die Beförderung zum Leutnant der Reserve.

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei, weil

2008 kam er zum Deutschen Heer, leistete seinen Grundwehrdienst im Jägerregiment 1 – Christian Schöllner. Dann verschlug es den gebürtigen Leipziger wieder zurück in die Heimat. Er verdingte sich als Koch, sein erlernter Beruf. „Doch etwas fehlte in der Suppe.“ Die Herausforderung, der Zusammenhalt und die Kameradschaft. 2013 ging der Infanterist zurück zur Bundeswehr, machte eine Ausbildung zum Fallschirmjägergruppenführer und wurde zur schweren Kompanie des Fallschirmjägerregiments 31 nach Seedorf versetzt. „Hier habe ich alles gefunden, was ich gesucht habe“, sagt der 30-Jährige. Gerade war er in Altengrabow beim scharfen Schuss mit der Panzerabwehrwaffe TOW. Jetzt will er die nächste Sprosse der Karriereleiter erklimmen: „Mein Wunsch ist es, Berufssoldat zu werden.“

Ich bin dabei, weil

„Ich wollte etwas Neues. Keinen Beruf wie jeder andere“, erklärt Magdalena Gorska. Inspirieren lassen hat sie sich dabei von aktiven Heeressoldaten. 2001 stand ihr Entschluss fest: Diensteintritt im Heer als Soldat auf Zeit. „Der Anfang meiner beruflichen Karriere“, sagt die 39-Jährige, die mittlerweile zum Berufssoldaten ernannt wurde. Vier Mal war sie bereits im Einsatz in Afghanistan. Die Erfahrungen, die sie im Laufe ihrer Dienstzeit gesammelt hat, bringt sie nun als Personalfeldwebel im Multinationalen Korps Nordost und militärische Gleichstellungsbeauftragte im Kommando Heer ein. „Ich bin stolz, mich für die Demokratie einsetzen zu dürfen.“

Ich bin dabei, weil

Neugier hat sie zum Deutschen Heer gebracht: „Ich wollte sehen, ob das Soldatsein etwas für mich ist“, sagt Obergefreiter Ariana Muçiqi. Jetzt ist die 19-Jährige Zugsoldatin und Hilfsausbilderin in der Rekrutenkompanie 5, die dem Panzerpionierbataillon 701 in Gera unterstellt ist. Als Hilfsausbilderin unterstützt sie junge Soldatinnen und Soldaten bei der dreimonatigen Allgemeinen Grundausbildung (AGA), bringt ihnen Auftrag und Aufgaben der Bundeswehr, soldatische Ordnung und das Selbstverständnis als Staatsbürger in Uniform nahe. „Ich durchlaufe die AGA immer wieder mit. Erstaunlich, wie sich manche der Rekruten entwickeln.“ Jedes Quartal trifft sie so auf neue Menschen, neue Charaktere. „Ich bin stolz darauf, Teil eines großen Ganzen zu sein, und möchte bis zum Ende meiner Dienstzeit hier am Standort bleiben.“

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei, weil

Für Alexander Bahrs ist die Bundeswehr kein unbeschriebenes Blatt. Er war schon einmal Soldat, begann seine Karriere 2011 in Strausberg, war beim Amt für Flugsicherung und den Feldjägern. 2013 stieg er aus: „Ich wollte Wirtschaftswissenschaft in Mainz studieren. Doch so richtig loslassen konnte ich nie.“ Bahrs wurde Reservist. 2016 wagte er den Schritt zum Offizieranwärter. „Offizier zu sein, war von Anfang an mein Traum. Mit Verantwortung führen, bedeutet viel für mich“, sagt der Oberstabsgefreite (OA). Nun ist er beim Offizieranwärter-Bataillon 1 in Munster, das für die Ausbildung der Offiziere verantwortlich ist. Gerade ist der 26-Jährige auf der Informationslehrübung Landoperationen 2017 gewesen, die Teil des Offizieranwärterlehrgangs ist. „Meine Entscheidung war die richtige. Ein gutes Gefühl, die Karriere mitgestalten zu können.“

Ich bin dabei, weil

Marek Schudy hat ein klares Ziel vor Augen – er möchte Feldwebel in der Jägertruppe werden. Der Stabsgefreite war schon einmal Soldat, ging aber nach seinem Grundwehrdienst wieder zurück ins Zivilleben. Dort fasste er Fuß im Druckereigewerbe: „Doch das erfüllte mich irgendwann nicht mehr. Ich wusste im Prinzip schon damals, was ich in fünf Jahren mache. Das kann noch nicht alles gewesen sein, habe ich mir gedacht.“ Deswegen sei er zurück zur Bundeswehr. Er wolle Karriere machen, vielleicht sein Abitur nachholen und – wenn möglich – in die Offizierslaufbahn wechseln. Das Credo des 32-Jährigen: „Beim Bund hast du es selbst in der Hand, was aus dir wird.“

Ich bin dabei, weil

„Sich weiterzuentwickeln und persönlich mit seiner anvertrauten Aufgabe zu wachsen, gibt einem stets ein tolles Gefühl“, erklärt Alexander Mitsikaris. Seine Karriere im Heer begann 2011 als freiwillig Wehrdienstleistender. „In meinen ersten Ausbildungen wie etwa zum Feuerleitsoldaten habe ich schnell gemerkt, wie sich Engagement und Leistung auszahlen und mich beruflich, aber auch persönlich formen und voranbringen.“ Doch das reichte ihm nicht: Er wollte mehr Verantwortung übernehmen und sich berufliche Perspektiven aufbauen. 2014 entschied sich der heute 24-Jährige deshalb, die Laufbahn der Feldwebel einzuschlagen und verpflichtete sich als Soldat auf Zeit für 15 Jahre. „Eines meiner größten Ziele ist die Ernennung zum Berufssoldaten. Dafür lohnt es sich, hart an sich zu arbeiten.“

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei, weil

Was macht ein Gymnasiallehrer mit den Fächern Politik/Wirtschaft und Ethik in seiner Freizeit? Er ist Personalstabsoffizier und Dozent am Zentrum Innere Führung in Koblenz – und zwar als Oberstleutnant der Reserve. „Andere fangen mit Ende 30 an, Marathon zu laufen. Ich habe mich lieber als Reservist beim Heer beworben.“ Frank Mlynek liebt es, geistig und körperlich herausgefordert zu werden. Und: „Der Reservedienst verbindet die Generationen, ist gelebte Generationengerechtigkeit.“ Kürzlich bereitete sich der 43-Jährige auf sein nächstes Abenteuer vor: Als rasender Reporter war er vom 9. bis zum 15. September im thüringischen Ohrdruf unterwegs. Dort begleitete er das Panzergrenadierbataillon 909 auf einer Volltruppenübung.

Ich bin dabei, weil

Umwege brachten Yvonne Fengler zur Bundeswehr. Eines Tages entdeckte sie eine Anzeige der Bundeswehr, in der gezielt Mütter angesprochen wurden. Das war 2012. Kurzerhand bewarb sie sich. Und wenig später war sie tatsächlich dort. „Als ich das erste Mal Uniform getragen habe, war ich ziemlich stolz“, erzählt die 30-Jährige. Jetzt sitzt sie im Vorzimmer des Kommandeurs des Jägerbataillons 413 als Stabsdienstsoldatin. „Ich bin gewissermaßen die Sekretärin und kümmere mich um die Post, die Terminplanung und die Telefonate“, sagt die Mutter eines zehnjährigen Kindes. Was ihre Arbeit so interessant macht? „Ich lerne jeden Tag neue Menschen kennen.“

Ich bin dabei, weil

„Rot ist meine Litzenfarbe und die möchte ich nie wieder tauschen“, sagt Robert Kontny. Dabei war der Oberstabsgefreite anfangs Wehrdienstverweigerer. Einberufen wurde er trotzdem. Seinen Grundwehrdienst leistete er bei den Feldjägern und im Landeskommando Baden-Württemberg. „Ich stellte fest, dass Menschen jeglicher Couleur ihren Platz in den Streitkräften finden können.“ Das habe seine Ansichten grundlegend geändert. 2010 kam er als Wiedereinsteller zurück – zur Artillerie, der er bis auf wenige Ausnahmen treu geblieben ist. Heute leistet der 31-Jährige seinen Dienst beim Artilleriebataillon 295 und ist Mitglied im Vertrauenspersonenausschuss des Heeres in der Übergangsphase. „So kann ich auch als Mannschaftssoldat bei Entscheidungen der Heeresführung mitwirken.“

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei, weil

Fast hätte ihn die Truppe verloren. 2006 absolvierte Maximilian Laudahn seinen Grundwehrdienst – und wollte danach gleich wieder ins zivile Leben zurück. Der Abstecher habe gut getan, doch glücklich sei er nicht gewesen. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mich bei der Armee freier entfalten kann als im Zivilleben“, sagt der Leutnant. Seit 2015 studiert der 30-Jährige nun Bildungs- und Erziehungswissenschaften an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. „Das fordert genau die Selbstständigkeit ein, die für den Beruf des Offiziers nötig ist.“ Sein Ziel: „Ich möchte jungen Soldatinnen und Soldaten das Rüstzeug an die Hand geben, das sie brauchen, um im Einsatz, in einsatzgleichen Verpflichtungen oder beim Katastrophenschutz im Inland zu bestehen.“

Ich bin dabei, weil

Die 25-jährige ist mit Leib und Seele bei der Fallschirmjägertruppe. Sarah Wessel wollte einen Beruf, der abwechslungsreich und fordernd ist. Erst sollte es die Luftwaffe sein, doch es kam ganz anders. Jetzt ist sie im Logistikbereich in der Stabs- und Fernmeldekompanie der Luftlandebrigade 1 eingesetzt. Das bedeutet auch, sie musste das Fallschirmspringen erlernen. „Das war hart und fordernd. Aber es hat sich gelohnt. Der Moment, wenn du in der Luft bist und nach unten schwebst, der macht das alles wieder wett.“ Es gefällt ihr so gut, dass sie von dieser Truppengattung nicht mehr weg will. Dort herrscht ein ganz besonderer Zusammenhalt. „Wir sind sehr oft im Ausland unterwegs, beim Leapfest in den USA zum Beispiel. Von anderen Nationen bekommen wir viel Respekt und Anerkennung. Das motiviert noch mehr.“ Seit 2013 ist Sarah Wessel Soldat, ihr Ziel: Feldwebel werden – natürlich bei den Fallschirmjägern.

Ich bin dabei, weil

Seit seiner Kindheit ist er vom Militär fasziniert. Deshalb ist Peter Baum auch gleich nach dem Abitur im September 2016 als freiwillig Wehrdienstleistender (FWDL) für zwölf Monate in die Bundeswehr eingetreten – und zwar bei der 3. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 371. „Das Heer hat mich so begeistert, dass ich mich nun länger verpflichten möchte“, sagt der 18-Jährige. Zuerst wolle er Erfahrungen in der Truppe sammeln und sich dann eventuell für die Laufbahn der Offiziere entscheiden. „Aber jetzt will ich erstmal mit der Truppe raus ins Gelände. Natürlich mit dem Schützenpanzer Marder, was sonst“, sagt der Obergefreite mit einem Grinsen im Gesicht. Bei den Panzergrenadieren fühle er sich richtig wohl. „Hier kann ich mit dem Marder durchs Gelände fahren, das Leben im Felde und die Kameradschaft einfach genießen.“

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei, weil

Oberstabsgefreiter Benjamin Jutzewitz ist mit Leib und Seele Soldat, genauer gesagt Pionier. „Pionier zu werden stand für mich schon immer fest – der Umgang mit Technik, draußen in der Natur zu sein und praktisches Arbeiten waren schon immer besonders reizvoll.“ Für den gebürtigen Mindener und zweifachen Familienvater lag die Entscheidung, sich beruflich bei den Pionieren in Minden zu verwirklichen, klar auf der Hand. Die Amphibie M3 hatte es Jutzewitz auf den ersten Blick angetan. Der 29-Jährige hat mittlerweile den Status eines – Soldat auf Zeit 25 Jahre – erreicht. Und mehr noch, auf ihn ist Verlass: Mit einer Sondergenehmigung seiner Vorgesetzten wird er auch als Fährenführer, also auf Ebene eines Feldwebels, eingesetzt. „Mit höherer Verantwortung betraut zu werden ist ein tolles Gefühl und zeigt mir, dass meine Vorgesetzten besonders hohes Vertrauen in mich setzen.“ Benjamin hat noch 15 Dienstjahre vor sich. In Brasilien, Polen, Portugal und Litauen haben er und seine Kameradinnen und Kameraden sich mit der Amphibie M3 schon bewährt. „Für mich steht fest, ich bleibe so lang wie möglich dabei. Über einen Laufbahnwechsel denke ich noch nach.“ Aktuell steht die Übung Saber Guardian in Rumänien auf dem Programm.

Ich bin dabei, weil

Hauptfeldwebel Nico Höft ist Spezialist auf einem Gebiet, das in der vernetzten Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung gewinnt – die Informationstechnik. „Mich haben seit je her Computer, Netzwerke, Datenübertragung und Kommunikationstechnik fasziniert.“ Die logische Konsequenz: eine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker und IT-Berater bei der Bundeswehr. „Damit konnte ich persönliches Interesse und Beruf super miteinander verbinden“, sagt der IT-Feldwebel. Im Fernmeldebataillon 610 in Prenzlau findet der Berufssoldat für jedes IT-Problem die passende Lösung. Und mehr noch: Beim IT-Camp des Bataillons Mitte April brachten der 30-Jährige und seine Kameraden Jugendlichen die Welt der Bits und Bytes näher.

Ich bin dabei, weil

Was macht eine Stabsdienstsoldatin, die von Waffen und Panzern begeistert ist? Sie verpflichtet sich als Soldatin auf Zeit (SaZ) für acht Jahre. Hauptgefreiter Lisa Roming ist derzeit im Geschäftszimmer der 3. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 371 in Marienberg eingesetzt. „Ich möchte gefordert werden, meine Grenzen kennenlernen.“ Da dies an ihrem jetzigen Arbeitsplatz nicht möglich ist, strebt die 18-Jährige einen Wechsel vom Schreibtischdienst zur kämpfenden Truppe an. „Dort will ich meine Erfahrungen sammeln, an Auslandseinsätzen teilnehmen, Kameradschaft erleben.“ Selbstbewusst sagt sie voller Stolz: „Ich will ein Panzergrenadier sein!“

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei, weil

Sie ist mit Leib und Seele Soldatin – Hauptmann Nadine Henke. Und beim Kommando Spezialkräfte in Calw ist sie als Presseoffizier voll in ihrem Element: „Hier kann ich meine kreativen und kommunikativen Fähigkeiten voll entfalten und werde vielseitig eingesetzt.“ Davor war sie zwölf Jahre lang Feldjägeroffizier. „Doch das hat mich irgendwann nicht mehr erfüllt“, sagt die 38-Jährige. Von ihrem Verband bekam sie schließlich die Chance, in die Pressearbeit einzusteigen. „Jetzt habe ich ein breitgefächertes Aufgabenspektrum mit viel Verantwortung.“ Denn Hauptmann Henke ist nicht nur Presseoffizier – sie führt auch noch den Stabszug als Disziplinarvorgesetzte. Ihr erklärtes Ziel: „Ich will für meine Männer und Frauen ein guter Chef sein.“

Ich bin dabei, weil

Oberstabsgefreiter Patrick Stammnitz ist stolzer Kraftfahrer auf dem leichten Spähwagen Fennek. Stolz – weil es nicht viele Fenneks im Heer gibt. Den dafür erforderlichen Bundeswehrführerschein erwarb er bereits während seiner freiwilligen Wehrdienstzeit von 23 Monaten im Panzerpionierbataillon 701. „Es ist in meiner Familie schon Tradition. Mein Opa, mein Vater, sogar mein Bruder haben bereits gedient. So war es nicht eine Frage, ob ich zur Bundeswehr gehe, sondern wann ich gehe?“, sagt der 26-Jährige. Im Bataillon hat ihn die Kameradschaft unter den Panzerpionieren dann so beeindruckt, dass er sich nun für eine Verlängerung auf acht Jahre entschieden hat.

Ich bin dabei, weil

Durch Reportagen und Beiträge in den Medien wurde sein Interesse an Maschinen und Panzern geweckt. Da stand für ihn fest, dass er Panzerfahrer werden möchte. Oberstabsgefreiter Michél Seupel beschloss, sich gleich für zwölf Jahre beim Deutschen Heer zu verpflichten. Der 27-Jährige hat den Ansporn, seine Panzerbesatzung auf dem Kampfpanzer Leopard 2 A6 sicher durch das Gelände zu bewegen. „Als Kraftfahrer eines 60 Tonnen schweren Kolosses trage ich viel Verantwortung. Meine Besatzung muss sich auf mich und meine fahrerischen Fähigkeiten verlassen können.“

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei, weil

Sich kennen und wissen, wie der andere „tickt“ – das ist für Oberstabsgefreiter Maik Kuba die Grundvoraussetzung, um im Einsatz gemeinsam zu bestehen. Der 29-Jährige ist Raketenkanonier beim Artillerielehrbataillon 345. Die Raketenwerfer vom Typ Mars mit Munition beladen, den Stellungsraum der Werfer sichern oder selbst im Werfer sitzen und ihn bedienen, gehört zu seinen Aufgaben. Vor allem auf den Übungsplätzen im In- und Ausland fühlt sich der Oberstabsgefreite zu Hause. Dort wird er gefordert und erfährt, was es bedeutet, füreinander einzustehen: „Körperliche Anstrengung, wenig Schlaf – das schweißt zusammen. Hier entsteht wahre Kameradschaft.“ Und das ist es, was Maik Kuba schätzt.

Ich bin dabei, weil

Hauptgefreiter Euclides Joao ist seit fast zweieinhalb Jahren bei der Bundeswehr. Der gebürtige Leipziger ist Kraftfahrer im Ausbildungszentrum Infanterie in Hammelburg. Und sein Job ist ein verantwortungsvoller: Beim Einzelkämpferlehrgang ist er unter anderem für die Materialausgabe zuständig. „Kein Tag ist gleich, es gibt ständig neue Herausforderungen.“ Der Soldatenberuf erfordere sowohl körperliche als auch geistige Fitness, sagt der gelernte Parkettleger. Besonders mag Euclides Joao den Wettkampf. Erst vor Kurzem ging er bei einem extremen Crosslauf mit einem Team aus der Kaserne an den Start. „Da wird keiner zurückgelassen. Wir kämpfen als Mannschaft – genauso wie bei der Bundeswehr.“

Ich bin dabei, weil

Gelebte Kameradschaft, im Team vereint, alle Herausforderungen gemeinsam meistern – das ist für Patrycja Chamier Gliszczynski genau das, was ihr an diesem Beruf gefällt. „Wir helfen uns gegenseitig und stehen alles gemeinsam durch.“ Die 21-Jährige ist Soldatin beim Jägerbataillon 413 und speziell für den Kampf im schwierigen Gelände ausgebildet. Auch die Zusammenarbeit auf multinationaler Ebene findet sie äußerst spannend, denn die junge Soldatin ist zweisprachig aufgewachsen. In Polen war sie deshalb für ihre Vorgesetzten eine große Unterstützung. „Ich war quasi die persönliche Übersetzerin für den Kontingentführer – eine sehr interessante Erfahrung.“

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben

Ich bin dabei, weil

Stabsgefreiter Dennis Morowski ist Richtschütze auf dem modernsten Kampfpanzer der Welt – dem Leopard 2 A6. An Bord bedient der 24-Jährige unter anderem die Waffenanlage und die technischen Systeme. Der Stabsgefreite sorgt für die Funktionsfähigkeit des Leopards und ist maßgeblich für den Feuerkampf verantwortlich. „Mir macht es Freude, im Team zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.“ Der hochmotivierte Soldat hat den Anspruch, Kommandant auf dem „geilsten Kampfpanzer“ zu werden. Den ersten Schritt dafür hat er bereits getan: Dennis Morowski hat einen Antrag gestellt, um in die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee zu wechseln.

Ich bin dabei, weil

Von Zuhause kennt die 21-Jährige es nicht anders: Ihr Großvater war bei der Bundeswehr, ihr Vater in der US-Army. Schon früh hat sie sich damit beschäftigt zur Bundeswehr zu gehen. Sie möchte ihrem Land dienen. Draußen sein, viel Bewegung haben, Schießen, Hindernisbahn, Gefechtsausbildung. All das ist für die Soldatin in der Allgemeinen Grundausbildung momentan Alltag – und der macht Spaß. „Die Truppengattung Jäger passt am besten zu mir. Der Einplaner im Karrierecenter hat für mich genau das Richtige gefunden. Hier fühle ich mich wohl.“

Ich bin dabei, weil

Realschule, Lehre zum Feinwerkmechaniker und ab zur Bundeswehr – Marcel Mander wusste früh, wo er hin will. „Da ich technisch versiert bin, bewarb ich mich bei den Heeresfliegern.“ 2006 absolvierte er die Grundausbildung. Inzwischen ist er Hauptfeldwebel und Industriemeister für Luft- und Raumfahrt, leistet seinen Dienst im Kampfhubschrauberregiment 36 in Fitzlar. Das Objekt seiner Begierde: der Tiger. Für 27 Maschinen ist er mitverantwortlich, kontrolliert die Technik, überwacht das Nachladen der Munition. „Ohne mein Okay geht kein Tiger in die Luft. Ich trage die Verantwortung für Mensch und Maschine.“ Gerade ist er zum Berufssoldaten ernannt worden.

deine Zukunft im Heer

jetzt bewerben


Fußzeile

nach oben

Stand vom: 14.12.18


http://www.deutschesheer.de/portal/poc/heer?uri=ci%3Abw.heer.aktuell.weiterethemen&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB050000000001%7CAKPFHL860DIBR