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Beirat für Fragen der Inneren Führung informiert sich in Münster

Der Beirat für Fragen der Inneren Führung informiert sich beim I. Deutsch-Niederländischen Korps zur jeweiligen Führungskultur der hier vertretenen Nationen
Der Beirat für Fragen der Inneren Führung informiert sich beim I. Deutsch-Niederländischen Korps zur jeweiligen Führungskultur der hier vertretenen Nationen (Quelle: Bundeswehr/Allesio Felix)Größere Abbildung anzeigen
Münster/Nordrhein-Westfalen, 07.03.2018.

Eine Expertengruppe des Beirats für Fragen der Inneren Führung hat am 20. und 21. Februar das I. Deutsch-Niederländische Korps in Münster besucht. Im Fokus standen die Innere Führung der Bundeswehr sowie die engere Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Vertreter vom Zentrum Innere Führung, der Führungsakademie der Bundeswehr sowie der Euro-ISME (Internationale Gesellschaft für Militärethik) steuerten dafür verschiedene fachliche Beiträge bei und schilderten die aktuelle Lage sowie künftige Herausforderungen aus ihren Perspektiven.

Am Runden Tisch ergeben sich interessante Einblicke in die Grundlagen der multinationalen Zusammenarbeit beim I. Deutsch-Niederländischen Korps
Am Runden Tisch ergeben sich interessante Einblicke in die Grundlagen der multinationalen Zusammenarbeit beim I. Deutsch-Niederländischen Korps (Quelle: Bundeswehr/Allesio Felix)Größere Abbildung anzeigen

Der Beirat hatte das I. Deutsch-Niederländische Korps als Veranstaltungsort bewusst ausgewählt, weil hier exemplarisch eine über lange Zeit gewachsene multinationale Zusammenarbeit belegbar ist. Das Ergebnis sei ein überaus effektives Hauptquartier, sagte der deutsche Stellvertreter des niederländischen Kommandierenden Generals, Generalmajor Stephan Thomas. Zugleich thematisierte er aber auch die Herausforderungen in der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit aufgrund der unterschiedlichen Führungskulturen.

Generalmajor Stephan Thomas (r.) und Vertreter der zwölf Nationen diskutieren mit den Mitgliedern des Beirats für Fragen der Inneren Führung
Generalmajor Stephan Thomas (r.) und Vertreter der zwölf Nationen diskutieren mit den Mitgliedern des Beirats für Fragen der Inneren Führung (Quelle: Bundeswehr/Allesio Felix)Größere Abbildung anzeigen

Die Diskussionen mit den Vertretern der insgesamt zwölf Nationen, die im Korps vertreten sind, seien sehr hilfreich gewesen, sagte Klaus Beck vom Deutschen Gewerkschaftsbund, der den Besuch der Gruppe leitete. Die Veranstaltung habe sich „von A bis Z als sehr hilfreich für die interne Meinungsbildung des Beirats herausgestellt“.

Der Beirat für Fragen der Inneren Führung

… ist ein unabhängiges Gremium, das die Bundesministerin der Verteidigung in Fragen der Inneren Führung durch gutachterliche Stellungnahmen und Empfehlungen berät.

Der Beirat setzt sich aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zusammen, vor allem aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Erziehungswesen sowie der Kirchen, Gewerkschaften, Verbände und Medien.

Er leistet als sachkundiger Berater aus dem zivilen Umfeld der Streitkräfte einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Dialogs mit den meinungsbildenden Gruppen der Bundesrepublik Deutschland.


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Stand vom: 07.03.18 | Autor: Rainer Kurt Schmidt


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