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Was wir machen, ist Mannschaftssport

Die Hindernisbahn: Für die Rekruten der Ausbildungs- und Unterstützungskompanie 371 in Frankenberg ist das die letzte Station ihrer Rekrutenprüfung
Die Hindernisbahn: Für die Rekruten der Ausbildungs- und Unterstützungskompanie 371 in Frankenberg ist das die letzte Station ihrer Rekrutenprüfung (Quelle: Bundeswehr/André Klimke)Größere Abbildung anzeigen
Frankenberg/Sachsen, 25.01.2018.

Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer, hat am 23. Januar die Panzergrenadierbrigade 37 in Frankenberg (Sachsen) besucht. Er verschaffte sich einen Überblick über die Grundausbildung der Soldatinnen und Soldaten und informierte sich über den aktuellen Stand der neuen Weiterbildung von Mannschaftsdienstgraden und Unteroffizieren ohne Portepee zu militärischen Fachgehilfen.

Insbesondere durch die Steigerung der durchschnittlichen Verpflichtungszeiten der Soldatinnen und Soldaten in den Laufbahnen der Mannschaften haben diese einen sehr hohen Ausbildungsstand erreicht und besitzen deutlich mehr Erfahrung als die Wehrpflichtigen früher. Das eröffnet die Möglichkeit, sie verstärkt in die Ausbildung von Rekruten einzubeziehen. Ziel der Weiterbildung zu militärischen Fachgehilfen ist es, sie zur Unterstützung der Gruppenführer einzusetzen.


Geeignete Kandidatinnen und Kandidaten werden von den Verbänden der Panzergrenadierbrigade 37 sorgfältig ausgewählt. Die erfahrenen Mannschaftsdienstgrade, Unteroffiziere und Stabsunteroffiziere werden von Feldwebeln und Offizieren unter anderem in Methodik der Ausbildung und Didaktik geschult sowie fachlich angeleitet. Durch diese Ergänzungsausbildung werden die vorhandenen Ausbilder innerhalb der Ausbildungseinheiten kompetent unterstützt und in Teilen erheblich entlastet.

Weiterbildung ist Wertschätzung

Erfahrene Mannschaftsdienstgrade und Unteroffiziere ohne Portepee (vorn) werden bei der Panzergrenadierbrigade 37 zu militärischen Fachgehilfen weitergebildet
Erfahrene Mannschaftsdienstgrade und Unteroffiziere ohne Portepee (vorn) werden bei der Panzergrenadierbrigade 37 zu militärischen Fachgehilfen weitergebildet (Quelle: Bundeswehr/André Klimke)Größere Abbildung anzeigen

Generalleutnant Vollmer machte bei seinem Besuch in Frankenberg deutlich, dass er dieser Initiative einen hohen Stellenwert beimesse: „Ich will Ihre Erfahrung und Ihr Können zielgerichtet zur Ausbildung unserer Rekruten einsetzen“, sagte er. „Sie, die Mannschaftsdienstgrade und Unteroffiziere, sollen gefordert und gefördert werden, indem Sie mehr Verantwortung in der Ausbildung übernehmen. Sie haben in ihrer bisherigen Dienstzeit bewiesen, dass Sie dazu geeignet sind“, sagte er den Soldaten nach der Begutachtung eines Ausbildungsabschnittes.

Der Ausbildungsplan: Mit einem vierwöchigen Ausbildungsprogramm werden die künftigen militärischen Fachgehilfen auf ihre neue Aufgabe vorbereitet
Der Ausbildungsplan: Mit einem vierwöchigen Ausbildungsprogramm werden die künftigen militärischen Fachgehilfen auf ihre neue Aufgabe vorbereitet (Quelle: Bundeswehr/André Klimke)Größere Abbildung anzeigen

Die Grundausbildung – Fundament des Soldatenberufs

Durch einen Kameraden gesichert, überwinden die Rekruten unter den Augen von Generalleutnant Jörg Vollmer (2. v. r.), Inspekteur des Heeres, die Hindernisse
Durch einen Kameraden gesichert, überwinden die Rekruten unter den Augen von Generalleutnant Jörg Vollmer (2. v. r.), Inspekteur des Heeres, die Hindernisse (Quelle: Bundeswehr/André Klimke)Größere Abbildung anzeigen

Doch nicht nur die neuen Fachgehilfen standen im Fokus des Inspekteurs. Auf der Hindernisbahn der Wettiner Kaserne besichtigte er die Rekrutenprüfung bei der Ausbildungs- und Unterstützungskompanie 371. Die Grundausbildung stellt für jeden Soldaten das Fundament seiner allgemeinmilitärischen Ausbildung dar. Hier werden die Grundbefähigungen und Grundwerte für den Soldatenberuf vermittelt.

Im Gespräch mit den Rekruten verdeutlichte Vollmer, worauf es ihm ankommt: „Kameradschaft und Zusammenhalt zeichnen uns aus. Wir brauchen Mannschaftssportler, nicht nur Einzelkämpfer“, erklärte er. Die Hindernisbahn sei das beste Beispiel dafür: „Nur gemeinsam ist diese Aufgabe in der vorgegebenen Zeit zu schaffen. Das Gruppenergebnis ist das, was am Ende zählt.“

Nach einer Gesprächsrunde des Inspekteurs des Heeres mit den Vertrauenspersonen der Panzergrenadierbrigade 37, trug deren Kommandeur, Brigadegeneral Ruprecht von Butler, zu aktuellen Aufträgen und Vorhaben seiner Brigade vor. Für die Brigade sei die Übung Stolzer Wettiner 2018 der Schwerpunkt im ersten Quartal, so von Butler.

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Stand vom: 25.01.18 | Autor: André Klimke


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