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Netzwerk Außenpolitik informiert sich über NATO-Aktivitäten

28 Experten aus dem außen- und sicherheitspolitischen Bereich der Körber-Stiftung kamen zum Austausch in das Multinationale Korps Nordost
28 Experten aus dem außen- und sicherheitspolitischen Bereich der Körber-Stiftung kamen zum Austausch in das Multinationale Korps Nordost (Quelle: Bundeswehr/Angelika Suchomski)Größere Abbildung anzeigen
Stettin/Polen, 29.01.2018.

Eine Delegation des Netzwerks Außenpolitik der gemeinnützigen Körber Stiftung, die sich derzeit mit den Themen „Neue Lebensarbeitszeit“, „Digitale Mündigkeit“ und „Russland in Europa“ auseinandersetzt, hat am 18. Januar das Multinationale Korps Nordost in Stettin besucht. Ziel war es, Informationen über die jüngsten NATO-Aktivitäten im Baltikum und in Polen aus erster Hand zu erhalten.

„Die NATO und die Sicherheit ihrer Ostflanke werden in Deutschland immer wichtiger. Dieser Besuch ist eine großartige Gelegenheit für die Angehörigen des Netzwerkes, die Lücke zwischen dem, was sie in ihren jeweiligen originären Aufgabenbereich machen, und der tatsächlichen Situation vor Ort zu schließen“, sagte Elisabeth von Hammerstein, Programmleiterin der Körber-Stiftung.

Unter Leitung von Elisabeth von Hammerstein, Programmleiterin der Körber-Stiftung, bekam die Gruppe einen Einblick in den Auftrag und die Aufgaben des Korps
Unter Leitung von Elisabeth von Hammerstein, Programmleiterin der Körber-Stiftung, bekam die Gruppe einen Einblick in den Auftrag und die Aufgaben des Korps (Quelle: Bundeswehr/Angelika Suchomski)Größere Abbildung anzeigen

Rede und Antwort standen der Delegation während des Besuchs der kommandierende General, Generalleutnant Manfred Hofmann, und die Stabsabteilungsleiter. Das Multinationale Korps Nordost führt permanent, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche unterstellte Kräfte. Es ist dauerhaft verantwortlich für die NATO Forces Intergration Units (NFIUs) sowie für die Brigaden und Battlegroups des NATO-Programms Enhanced Forward Presence (EFP).

Als einziges der insgesamt neun High Readiness Forces Land (HRF L) Hauptquartiere konzentriert sich das Korps auf einen spezifischen und festgelegten Bereich. Folglich verfügt es über detailliertes Wissen und Erfahrung bezüglich der Region. Das bietet  einen enormen Wert für die NATO sowie für die Nationen, welche die regionale Sicherheit gewährleisten.

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Die Körber-Stiftung und ihre Netzwerke

1959 von Unternehmer Kurt A. Körber gegründet, ist die Stiftung heute mit eigenen Projekten, Kooperationen und Veranstaltungen national und international aktiv. Wesentliche Bereiche sind unter anderem der demografische Wandel und die internationale Verständigung.
Das Körber-Netzwerk Außenpolitik als Teil der Stiftung versammelt seit 2005 einen exklusiven Kreis jüngerer Mitarbeiter aus den Büros von Bundestagsabgeordneten und Fraktionen, dem Bundeskanzleramt, dem Auswärtigen Amt und anderen Bundesministerien sowie aus Botschaften in Berlin und Think Tanks. Die Teilnehmer des Netzwerks diskutieren regelmäßig mit Entscheidungsträgern und Experten über Herausforderungen der deutschen und europäischen Außen- und Sicherheitspolitik. Dieser offene Austausch soll zur Entwicklung gemeinsamer außen- und sicherheitspolitischer Ideen über institutionelle Grenzen hinweg anregen.

Quelle: Körber-Stiftung

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Stand vom: 29.01.18 | Autor: Boris Schnelle


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