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Was ist eigentlich Kultur?

Angehörige des Ausbildungszentrums Spezielle Operationen und ein belgischer Soldat der IV. Inspektion (6. v. r.) nehmen am Seminar „Interkulturelle Kompetenz“ teil
Angehörige des Ausbildungszentrums Spezielle Operationen und ein belgischer Soldat der IV. Inspektion (6. v. r.) nehmen am Seminar „Interkulturelle Kompetenz“ teil (Quelle: Bundeswehr/FMZ Ausbildungszentrum Spezielle Operationen)Größere Abbildung anzeigen
Pfullendorf/Baden Württemberg, 30.01.2018.

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat Ende letzten Jahres im Ausbildungszentrum Spezielle Operationen in Pfullendorf ein Seminar zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“ (IkK) stattgefunden. Unter Leitung des Zentrums Innere Führung versammelten sich Soldatinnen und Soldaten aus allen Dienstgradgruppen sowie zivile Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, um den Begriff Kultur genauer zu analysieren.

„Interkulturelle Kompetenz ist ein einsatzrelevantes Thema, das in Zukunft auch und vor allem im Grundbetrieb der Bundeswehr noch mehr Beachtung finden sollte“, betonte Oberregierungsrat Hartmut Stiffel, Leiter des Seminars. Dafür sei es notwendig, sich mit dem Begriff Kultur auseinanderzusetzen. „Was ist zum Beispiel deutsche Kultur? Und welche Organisationskultur haben wir in der Bundeswehr? Diese Fragen stellen wir uns immer wieder – mit den gleichen Schwierigkeiten, den komplexen Begriff zu beschreiben und greifbar zu machen.“

Auf der Suche nach einer Definition
 

Um das Eis zu brechen, gab es zunächst eine Vorstellungsrunde, in der die Teilnehmenden ihre militärischen Werdegänge darstellten und über ihre Erfahrungen mit anderen Kulturen berichteten. Kurz darauf stellte sich die Gruppe der herausfordernden Aufgabe, den Begriff Kultur einheitlich und für alle gültig zu definieren. Verschiedene Sichtweisen und Ansätze wurden diskutiert. Doch schnell zeigte sich, dass dies nahezu unmöglich ist.

Augenöffnend waren dabei kleine Übungen, bei denen einige Teilnehmer aus ihrem persönlichen Wohlfühlbereich heraustraten. Dazu zählten beispielsweise unterschiedliche Formen von Begrüßungen. Hinzu kamen verschiedene Rätsel: Sie zeigten auf, dass es nicht schadet, sich von Gewohntem zu trennen und eine andere Perspektive einzunehmen, mit deren Hilfe eine Lösung gefunden werden kann.

Weitere Seminare und Lehrgänge geplant
 

Das Thema „Interkulturelle Kompetenz“ wird auch in Zukunft das Ausbildungszentrum in Pfullendorf beschäftigen. Bereits im Februar ist ein Modul IkK in einem Lehrgang angedacht, in dem unter anderem Grundlagen und einsatzbezogene Spezifika bearbeitet werden.


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Stand vom: 30.01.18 | Autor: Rudolf Langhans


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