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135 Millionen Euro für das Herz der Infanterie

Im Sommer 2017 spricht Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit Soldaten noch vor einem alten Gebäude. Künftig wird auf dem Lagerberg neu gebaut
Im Sommer 2017 spricht Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit Soldaten noch vor einem alten Gebäude. Künftig wird auf dem Lagerberg neu gebaut (Quelle: Bundeswehr/Patrik Böhmer)Größere Abbildung anzeigen
Hammelburg/Bayern, 17.01.2018.

Der Ausbau der Infrastruktur des Lagerbergs in Hammelburg schreitet voran. Ende 2017 feierte der Standort noch Richtfest für eine Turnhalle. Nun stehen weitere Projekte an. Bis 2024 will die Bundeswehr rund 135 Millionen in die zentrale Ausbildungsstätte der Infanterie des Deutschen Heeres stecken – für Unterkünfte, den Technischen Bereich und Ausbildungsanlagen.

33 Projekte plant die Bundeswehr für den Standort, der das Vereinte Nationen Ausbildungszentrum der Bundeswehr, das Ausbildungszentrum Infanterie sowie einen Truppenübungsplatz beheimatet. „Hammelburg ist ein Standort, der Zukunft hat und den wir mit großem Engagement weiter ausbauen“, versicherte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen schon bei ihrem Besuch im Sommer 2017. Allein in den nächsten fünf Jahren würden über 70 Millionen Euro investiert.

Mit Schwung in die Zukunft

Der Rohbau ist abgeschlossen, der Dachstuhl steht: Das Richtfest der neuen Turnhalle steht auch für den Beginn einer weitreichenden Investition in die Zukunft
Der Rohbau ist abgeschlossen, der Dachstuhl steht: Das Richtfest der neuen Turnhalle steht auch für den Beginn einer weitreichenden Investition in die Zukunft (Quelle: Bundeswehr/Patrik Böhmer)Größere Abbildung anzeigen

Für die Unterkünfte sind bis 2024 Investitionen von über 50 Millionen Euro vorgesehen. Die Projekte reichen vom Abriss über die Sanierung oder Modernisierung bis hin zum Neubau.

Im Technischen Bereich sind neue Hallen für die Ausbildung an Großgerät wie dem gepanzerten Transportkraftfahrzeug (GTK) Boxer oder dem Waffenträger Wiesel geplant. Zusätzlich wird eine neue zentrale Waffenkammer errichtet. Bereits heute sind der neue Kasernenzaun sowie die Neugestaltung der Hauptzufahrt der Saaleck-Kaserne nach Außen ersichtlich.

Profil schärfen durch bessere Ausbildung

Oberst Axel Grunewald kümmert sich als Standortältester um die Infrastruktur
Oberst Axel Grunewald kümmert sich als Standortältester um die Infrastruktur (Quelle: Bundeswehr/Patrik Böhmer)Größere Abbildung anzeigen

Hinzu kommen weitere Ausbildungs- und Fitnessanlagen für die Soldatinnen und Soldaten. Die III. Inspektion soll bessere Möglichkeiten für die Ausbildung der Führungskräfte der Fallschirmjägertruppe erhalten. Dazu gehören unter anderem auch Nachbauten von Hubschraubern und Flugzeugen für die Planung von Luftlandeoperationen und Besatzungsausbildung.

„Durch zusätzliche Ausbildungsanlagen schärfen wir unser Profil als Herz der Infanterie“, sagt Standortältester Oberst Axel Grunewald. „Die Modernisierung der Infrastruktur ist einer der großen Erfolge in der jüngsten Vergangenheit. Die umfangreichen Maßnahmen und gemeinsamen Anstrengungen machen uns fit für die Zukunft.“


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Stand vom: 17.01.18 | Autor: Jan Volkmann


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