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Reservisten auch bei den Gebirgsjägern gefragt

Kapitän zur See Alexander Willutzki, zuständig für die Personalführung von Reserveoffizieren, nimmt sich Zeit für Fragen aus dem Plenum
Kapitän zur See Alexander Willutzki, zuständig für die Personalführung von Reserveoffizieren, nimmt sich Zeit für Fragen aus dem Plenum (Quelle: Bundeswehr/Achim Kessler)Größere Abbildung anzeigen
Bad Reichenhall/Bayern, 29.01.2018.

Rund 80 beorderte Reservistinnen und Reservisten aus allen Verbänden der Gebirgsjägerbrigade 23 sind am 20. Januar der Einladung zur jährlichen Informationsveranstaltung nach Bad Reichenhall gefolgt. Im Fokus der Reservistentagung standen kommende Aufgaben und Herausforderungen sowie die Auswirkungen der Trendwende Personal auf die Reserve.

„Es war ein Jahr der Einsätze für die Gebirgsjägerbrigade 23. Alle Verbände waren mit starken Kräften in mehreren Einsatzgebieten und bei großen Übungsvorhaben gefordert“, sagte Oberst Stefan Leonhard, Stellvertreter des Kommandeurs der Gebirgsjägerbrigade 23. „Im Vergleich dazu wird das Jahr 2018 von zahlreichen Personalveränderungen und intensiven Vorbereitungen geprägt sein, bevor die Gebirgssoldaten der Bundeswehr ab 2019 dauerhaft Verantwortung in Mali übernehmen werden.“

Auf Reservisten angewiesen
 

Oberst Stefan Leonhard, Stellvertreter des Kommandeurs der Gebirgsjägerbrigade 23, stellt den Entwurf des neuen Leitbilds der Brigade vor
Oberst Stefan Leonhard, Stellvertreter des Kommandeurs der Gebirgsjägerbrigade 23, stellt den Entwurf des neuen Leitbilds der Brigade vor (Quelle: Bundeswehr/Achim Kessler)Größere Abbildung anzeigen

Auch Oberstleutnant i. G. Martin Sonnenberger, Chef des Stabes der Brigade, lieferte den Teilnehmenden der Tagung einen Überblick über die abgeschlossenen Projekte und Einsätze 2017 und zog ein positives Resümee über das Erreichte. „Mit Blick in die Zukunft warten umfassende neue Aufgaben und Herausforderungen auf die Gebirgssoldaten.“

Oberst Stefan Leonhard und Oberstleutnant i. G. Martin Sonnenberger befördern Oberstabsarzt Dr. Thomas Götz zum Oberfeldarzt
Oberst Stefan Leonhard und Oberstleutnant i. G. Martin Sonnenberger befördern Oberstabsarzt Dr. Thomas Götz zum Oberfeldarzt (Quelle: Bundeswehr/Achim Kessler)Größere Abbildung anzeigen

Neben der Teilnahme an verschiedenen internationalen Großübungen der NATO werde sich die Brigade ab 2019 fortwährend im Einsatz engagieren. Für die Reservisten würden sich so verschiedene Möglichkeiten ergeben, um sich im Grundbetrieb in der Heimat oder auch im Einsatz einzubringen und so die aktiven Kameraden zu entlasten, sagte Sonnenberger. „Wir waren und sind dabei auf Reservisten angewiesen“, fügte Leonhard hinzu.

Mehr Flexibilität – mehr Attraktivität
 

Neben den neuen Anforderungen an die Gebirgsjäger stellte Kapitän zur See Alexander Willutzki, zuständig für die Personalführung von Reserveoffizieren beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr, die aktuelle Personalentwicklung der Bundeswehr dar und gab einen Einblick über die Auswirkungen der Trendwende Personal auf die Reserve. „Mehr Flexibilität und weitere Anpassungen an den aktiven Dienst sowie eine klare rechtliche Struktur sollen den Reservistendienst weiter in seiner Attraktivität steigern“, so Willutzki.

Der Vorsitzende des Kameradenkreises der Gebirgstruppe, Oberst außer Dienst Hans Sahm, nutzte die Gelegenheit, den Verband vorzustellen. Vor allem durch soziale Projekte könne unverschuldet in Not geratenen Soldaten sowie den Hinterbliebenen von Gefallenen schnell und unbürokratisch geholfen werden.

Neben dem Führungspersonal der Brigade standen den Reservisten auch Vertreter aller Stabsabteilungen für Fragen und Informationen zur Verfügung. Für Stabsfeldwebel der Reserve Michael Buchner war es eine gelungene Veranstaltung: „Die Möglichkeit, aus erster Hand Informationen zu erhalten, empfinde ich als bereichernd. Es zeigt, dass man als Reservist in der Brigade wertgeschätzt und mitgenommen wird.“


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Stand vom: 29.01.18 | Autor: Sebastian Stoiber


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