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Es geht um Motivation – Truppenpsychologen treffen sich in Veitshöchheim

Die Truppenpsychologen erarbeiten gemeinsam einen Fragenkatalog
Die Truppenpsychologen erarbeiten gemeinsam einen Fragenkatalog (Quelle: Bundeswehr/Samuel Spiegel)Größere Abbildung anzeigen
Veitshöchheim/Bayern, 03.01.2018.

Während der letzten Tagung erteilte der Kommandeur der 10. Panzerdivision, Generalmajor Bernd Schütt, den Truppenpsychologen den Auftrag, sich besonders mit der Motivationslage von Kameradinnen und Kameraden zu beschäftigen, die vom Status Freiwillig Wehrdienstleistender (FWDL) in den eines Zeitsoldaten gewechselt haben.

Freiwillig Wehrdienstleistende dazu bewegt, ihren Dienst vorzeitig abzubrechen, sollen sie jetzt besonders beleuchten, welche Gründe es gibt, dass FWDL ihre Dienstzeit bei der Bundeswehr verlängern und Zeitsoldat werden wollen. Was ist ihnen wichtig? Was schätzen sie an der Truppe?

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des neuen Aufgabenspektrums und der Trendwende Personal sei es wichtig, die Hintergründe zu erfahren, warum die Soldaten über ihre kurze Wehrdienstzeit von maximal 23 Monaten hinaus,  gerne noch länger bei der Truppe bleiben möchten. Welche Motivation haben die jungen Menschen?

„Ziel ist es, positive Alleinstellungsmerkmale der Bundeswehr zu erfahren, die junge Menschen ansprechen, diese zu fördern und den Dienst insgesamt attraktiver zu gestalten“, so ein Teilnehmer. „Ich möchte hierzu die Fähigkeiten der Truppenpsychologen der 10. Panzerdivision, der Panzerbrigade 12, der Gebirgsjägerbrigade 23, der Panzergrenadierbrigade 37 und des deutschen Anteils der Deutsch-Französischen Brigade nutzen, um als Sensor zur Erhebung eines Stimmungsbildes beizutragen“, erklärt Generalmajor Schütt.

Die Truppenpsychologen vereinbarten mit dem Kommandeur, dass sie hierzu eine offene und anonyme Befragung im betroffenen Personenkreis durchführen wollen, um schon in den nächsten Monaten erste Erkenntnisse zu gewinnen.

Darüber hinaus wurden auch andere Themen erörtert, zum Beispiel die dauerhafte Belastung der Truppe durch die Auslandseinsätze. Hierbei legten die Truppenpsychologen ihr besonderes Augenmerk auf den seit Anfang des Jahres laufenden Auftrag in Litauen: die Beteiligung am NATO-Programm Enhanced Forward Presence. In die verstärkte Vornepräsenz des Bündnisses im Baltikum sind rund 500 Soldatinnen und Soldaten der 10. Panzerdivision jeweils für ein halbes Jahr eingebunden.


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Stand vom: 03.01.18 | Autor: Christian Gogolla


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