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Eiskristall 2018 - Der Ofen ist die Herzkammer des Zeltes

Nachts im Zelt – Nach der Ausbildung lassen die Soldaten am wärmenden Ofen den Ausbildungstag Revue passieren
Nachts im Zelt – Nach der Ausbildung lassen die Soldaten am wärmenden Ofen den Ausbildungstag Revue passieren (Quelle: Bundeswehr/Mario Bähr)Größere Abbildung anzeigen
Skjuld/Norwegen, 08.02.2018.

Schutzwände aus Schnee lenken im Biwak die eisigen Winde von den Zelten der Soldatinnen und Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“ ab. Drinnen bullern abends für ein paar Stunden die Öfen, die eine wohltuende Wärme abstrahlen. Die Soldaten, die tagsüber den extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, erholen sich nach der Ausbildung in ihren Zelten.

Mit ihren Schlafsäcken liegen bis zu zehn Personen dicht an dicht auf den Isomatten. Essen, trinken, schlafen. „Der Ofen ist kein Luxus, er sichert uns das Überleben in der Arktis“, sagt einer der Gebirgsjäger.

Einzige Lichtquellen im Zelt sind die Stirnlampen der Soldaten mit rotem Licht, weil das von außen nicht zu sehen ist. Lichtdisziplin ist sehr wichtig, um nicht aufgeklärt zu werden. In der Dunkelheit der Arktis würde man weißes Taschenlampenlicht kilometerweit sehen und damit den Biwakplatz verraten. Doch lange brennen die Lampen nicht. Schnell wird es ruhig im Zelt und die Gebirgsjäger schlafen erschöpft ein.


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Stand vom: 05.03.18 | Autor: Daniel Richter


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