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Eiskristall 2018: Schießen auf Skiern

Beim Anschlag liegend werden Rucksack oder Skistöcke als Gewehrauflage genutzt, falls keine natürliche Auflage vorhanden ist
Beim Anschlag liegend werden Rucksack oder Skistöcke als Gewehrauflage genutzt, falls keine natürliche Auflage vorhanden ist (Quelle: Bundeswehr/Mario Bähr)
Skjold/Norwegen, 16.02.2018.

Dick eingepackt von Kopf bis Fuß, stehen, knien und liegen die Gebirgsjäger mit Skiern auf der Schiessbahn 17 des norwegischen Übungsplatzes Mauken. Unter arktischen Bedingungen üben die Soldatinnen und Soldaten die Tätigkeiten des Einzelschützen am Gewehr G36, dem Maschinengewehr MG3 und MG5.

Drei Hochgebirgsjägerzüge und ein Hochgebirgsspähzug der deutschen Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“ befinden sich bei der Übung Eiskristall. Hier können sie unter extremen Klima- und Geländebedingungen nördlich des Polarkreises taktische Verfahren üben.

Größter Feind ist der eisige Wind

Die Gebirgsjäger zeigen die verschiedenen Anschlagsarten: kniend an den Skistöcken angestrichen (vorne), Anschlag kniend auf gekreuzten Skistöcken (mittig)
Die Gebirgsjäger zeigen die verschiedenen Anschlagsarten: kniend an den Skistöcken angestrichen (vorne), Anschlag kniend auf gekreuzten Skistöcken (mittig) (Quelle: Bundeswehr/Mario Bähr)Größere Abbildung anzeigen

Eisige Winde schleudern kleine Eiskristalle durch die Luft, welche ohne Schutz wie Fausthandschuhe und Schutzbrille schmerzhaft wären. Direkt vor dem Schießen müssen die Fausthandschuhe allerdings wieder ausgezogen werden, damit die Soldaten den Abzug ihres Gewehrs betätigen können. Das führt zwangsläufig schnell zu kalten Händen.

„Wir sind zu Hause in Bad Reichenhall kalte Temperaturen gewohnt, aber die eisigen Winde hier in Norwegen sind eine echte Herausforderung. Deshalb sind wir hier, um unter diesen extremen Witterungsbedingungen zu üben“, sagt Anton Schmitt*, Hauptfeldwebel und Heeresbergführer.

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Stand vom: 05.03.18 | Autor: Daniel Richter


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