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Meisterwerke der Technik: Ein Stück NH-90 für Deutsches Museum

(v. l. n. r.) Hauptmann Christian Hohoff, Lothar Seidl (Airbus); Oberstleutnant Mathias Meierhuber und Hauptfeldwebel Henry Weinert übergeben das Exponat an Dr. Robert Kluge und Anja Kölzsch vom Deutschen Museum
(v. l. n. r.) Hauptmann Christian Hohoff, Lothar Seidl (Airbus); Oberstleutnant Mathias Meierhuber und Hauptfeldwebel Henry Weinert übergeben das Exponat an Dr. Robert Kluge und An… (Quelle: Bundeswehr/)Größere Abbildung anzeigen
Donauwörth/Bayern, 28.02.2018.

Die Instandsetzungskooperation Drehflügler hat jüngst ein Exponat für das Deutsche Museum in München erstellt. Damit soll die Ausstellung „Moderne Luftfahrt“ um den Aspekt der militärischen Reparaturverfahren an modernen kohlefaserbasierten Hubschrauberzellen demonstriert werden.

Das Deutsche Museum, eines der bedeutendsten Technik- und Wissenschaftsmuseen der Welt, zeigt Meisterwerke der Naturwissenschaften und Technik an vier Standorten im Raum München. Mit Blick auf den Umbau innerhalb des Museums bis 2025, unter dem Motto „Auf zu neuen Welten“, soll auch eine Ausstellung „Moderne Luftfahrt“ auf der Museumsinsel in München entstehen.

Dabei erhält der Werkstoff Kohlefaser und die damit verbundenen Bauweisen einen eigenen Ausstellungsbereich. Auch der Transporthubschrauber NH-90 der Bundeswehr soll hier mit einem Exponat seinen Platz bekommen.

Wie alles begann

Die Instandsetzungskooperation Drehflügler ist in die Firmenstruktur von Airbus im Werk Donauwörth integriert. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Zellenstruktur der Hubschrauber NH-90 und Tiger. Mit einer Kernkompetenz im Bereich Faserverbundwerkstoffe unterstützt diese kleine Dienststelle die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft dieser komplexen Waffensysteme.

Während der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld präsentiert die Kooperation militärische Projekte die Hubschraubern NH-90 und Tiger auch den Bereich Faserverbundwerkstoffe. Damit erhält das interessierte Publikum einen Einblick in modernste Industriestandards.

Vertreter des deutschen Museums informieren sich regelmäßig auf der ILA über die aktuellen Neuheiten und Entwicklungen der Luft- und Raumfahrt. Dr. Robert Kluge, von der Abteilung Luftfahrt des deutschen Museums, wurde während seines letzten ILA-Besuchs auf die Instandsetzungskooperation Drehflügler der Bundeswehr aufmerksam. Im Gespräch mit Oberstleutnant Mathias Meierhuber, dem Leiter der Instandsetzungskooperation, entstand die Idee, die Kooperation an der Gestaltung einer neuen Ausstellung des Deutschen Museums zu beteiligen.

Spezialisten im Bereich militärischer Reparaturverfahren

Anhand eines Exponats soll nun dargestellt werden, wie Reparaturverfahren an Hubschrauberzellen fachgerecht und auch unter militärischen Gesichtspunkten durchgeführt werden können. Die Fähigkeit dazu hat die Instandsetzungskooperation schon mehrfach bei Auslandseinsätzen bewiesen.

Für das neue Ausstellungsstück stellte Airbus ein Seitenteil des Hubschraubers NH-90, die Infrastruktur sowie die benötigte Unterstützung für die Erstellung des Exponats bereit. Die Bearbeitung und die Gestaltung des Seitenteils für die Ausstellung haben Hauptfeldwebel Henry Weinert und Hauptmann Christian Hohoff geleistet, beide sind Spezialisten im Bereich Kohlefaser.

Das Exponat zeigt die Reparatur eines Einschusses in der Luftfahrzeugstruktur und erklärt schrittweise das angewandte Reparaturverfahren. Die Möglichkeit solche Beschädigungen schnell und kostengünstig zu beheben, sind essentiell wichtige Faktoren für die Einsatzbereitschaft der NH-90 der Bundeswehr.


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Stand vom: 28.02.18 | Autor: Christian Hohoff


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