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Starker Einsatz: Drei-Ämter-Lauf-Cup und Sommerbiwak beim Amt für Heeresentwicklung

Die Teilnehmer des G-O-L versammeln sich am Startpunkt
Die Teilnehmer des G-O-L versammeln sich am Startpunkt (Quelle: Bundeswehr/Wolf Wüllner)Größere Abbildung anzeigen
Köln/Nordrhein-Westfalen, 14.09.2017.

Zum vierten Mal in Folge fanden am 31. August der „General-Olbricht-Lauf“ (G-O-L) und das Sommerbiwak beim Amt für Heeresentwicklung statt. Soldatinnen und Soldaten, Zivilangestellte sowie Angehörige anderer Dienststellen konnten ihre sportliche Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der „Drei-Ämter-Lauf-Cup“ ausgetragen. Nach dem „Fliegerhorstlauf“ im März in Köln-Wahn und dem „Kottenforstlauf“ im Juni in Bonn war der G-O-L nun der dritte und letzte Laufwettbewerb um den „Drei-Ämter-Lauf-Cup 2017“. Dabei wurde nicht nur der und die Schnellste des G-O-L, sondern auch der Gesamtsieger des Drei-Ämter-Cups ermittelt.

Schlechtes Wetter – gute Laune

Vor dem Start des Laufes begrüßte der stellvertretende Amtschef, Brigadegeneral Bernhard Liechtenauer, die Teilnehmenden und wünschte ihnen viel Erfolg. Er sprach allen Beteiligten, die diese Veranstaltung zu einem Highlight für das Amt machten, seinen Dank aus.

Die Startgruppe Nordic Walking ist in guter Stimmung
Die Startgruppe Nordic Walking ist in guter Stimmung (Quelle: Bundeswehr/Wolf Wüllner)Größere Abbildung anzeigen

Die Witterungsbedingungen waren aus Sicht der Teilnehmenden nicht optimal. Zwar boten Temperaturen um die 19 Grad gute Rahmenbedingungen für sportliche Leistungen. Leichter Dauerregen führte aber zu einer aufgeweichten Laufstrecke und dazu, dass zahlreiche Läufer und Gäste den Tag nicht ganz trocken überstanden. Dennoch seien alle motiviert gewesen und hätten hervorragende Leistungen gezeigt, so die Veranstalter.

Zum Auftakt starteten über 70 Läuferinnen und Läufer beim Dreitausendmeterlauf. Zeitgleich traten die Teilnehmer des Walking- sowie Nordic Walking-Wettbewerbes an. Diese junge Disziplin feierte ihre Premiere während des Sommerbiwaks 2015. Sie erfreut sich seitdem bei den Soldatinnen und Soldaten immer größerer Beliebtheit, wie steigende Teilnehmerzahlen belegen.

Die Schnellsten über 3.000 Meter

Schnellster Läufer über die 3.000 Meter war Hauptmann Matthias Knapp in 10:33,83 Minuten, die schnellste Läuferin war Hauptmann Denis Dintner in 14:39,72 Minuten. Beide kommen aus der Abteilung III des Amtes für Heeresentwicklung. Danach fiel dann der Startschuss für den G-O-L. Über eine Strecke von 10.000 Metern traten über 200 Läuferinnen und Läufer gegeneinander an, zwei Drittel von ihnen waren Gäste des Amtes.

Bei den Damen erreichte Sarah Valder den ersten und Gisele Müßeler den zweiten Platz – beide vom Team Luftwaffe. Dritte wurde Polizeikommissarin Berna Alanby. In der Mannschaftswertung konnte das Amt für Heeresentwicklung den ersten Platz für sich behaupten. Platz zwei belegte das Betriebszentrum IT-System der Bundeswehr (BITS) und Dritter wurde das Team Luftwaffe.

Das sportliche Hauptprogramm wurde durch eine Siegerehrung abgeschlossen. Brigadegeneral Liechtenauer würdigte die Leistungen jedes Einzelnen und hob besonders die Sieger der Läufe sowie die Sieger der Mannschaftswertung hervor.

G-O-L: Ergebnisse, die sich sehen lassen können

Die Sieger der Mannschaftswertung werden auf dem Treppchen geehrt
Die Sieger der Mannschaftswertung werden auf dem Treppchen geehrt (Quelle: Bundeswehr/Wolf Wüllner)Größere Abbildung anzeigen

Zwischen den sportlichen Wettkämpfen und den „kleinen Spielen“, bei denen die Abteilungen des Amtes für Heeresentwicklung gegeneinander antraten, hielt Militärpfarrer Claus Richter vom evangelischen Militärpfarramt Köln mit den Kameraden einen ökumenischen Feldgottesdienst ab. Schließlich erklärte der stellvertretende Amtschef das Sommerbiwak 2017 für eröffnet.

Bei den „kleinen Spielen“ waren - neben soldatischen Fähigkeiten - vor allem Koordination, Schnellkraft, Kraftausdauer, Intelligenz und Teamfähigkeit gefragt. Die sechs Disziplinen Handgranatenwerfen, Seilspringen, Waffenkunde, Dart, Kistenraupe und Soldatenquiz mussten innerhalb von 60 Minuten absolviert werden.

Stolz präsentiert die Siegermannschaft der „kleinen Spiele“ ihre Urkunde
Stolz präsentiert die Siegermannschaft der „kleinen Spiele“ ihre Urkunde (Quelle: Bundeswehr/Wolf Wüllner)Größere Abbildung anzeigen

Die „kleinen Spiele“ konnte die Abteilung III für sich entscheiden. Auf den Plätzen folgten die Kameraden der Abteilungen IV und I. Aber auch die anderen Abteilungen konnten sich aus Sicht der Veranstalter als Sieger fühlen. Nach der Belastung durch die Läufe und bei schwankenden Wetterbedingungen gebühre allen Teilnehmenden besonderer Respekt für die gezeigten Leistungen.

Unterhaltung wurde nicht nur den „Großen“ geboten, auch die „kleinen“ Gäste hatten sichtlich Spaß daran, auf der Hüpfburg herumzutoben, sich unter Leitung von Hauptfeldwebel Helbig schminken zu lassen oder einfach mal mit großen Augen die vielen Soldaten in Uniform zu bestaunen.

Lob und Anerkennung vom Amtschef

Der Amtschef, Generalmajor Reinhard Wolski, richtet vor der Siegehrung noch einige Worte an die Gäste
Der Amtschef, Generalmajor Reinhard Wolski, richtet vor der Siegehrung noch einige Worte an die Gäste (Quelle: Bundeswehr/Wolf Wüllner)Größere Abbildung anzeigen

Amtschef Generalmajor Reinhard Wolski kürte am Nachmittag die Sieger. Die kleinen Spiele seien auch eine Reise in die Vergangenheit, denn mit Handgranatenwerfen und Zerlegen- und Zusammensetzten von Waffen würden lange nicht genutzte Fertigkeiten aus Grundausbildungstagen gefordert, erklärte er. Beim Seilspringen werde man sicher auch an alte Kindheitstage erinnert, beim Dartpfeile werfen möge mancher sich an Abende auf Lehrgängen entsinnen.
Bei der Station Soldatenquiz werde man in die Schulzeit zurückversetzt, die Kistenraupe könne an die eigene Jugendzeit erinnern, so der Amtschef.

Drei-Ämter-Cup geht an Amt für Heeresentwicklung

Die Siegerteams des Drei-Ämter-Cups auf dem Podest
Die Siegerteams des Drei-Ämter-Cups auf dem Podest (Quelle: Bundeswehr/Wolf Wüllner)Größere Abbildung anzeigen

Den ämterübergreifenden Wettbewerb des Drei-Ämter-Cups konnte erstmals das Amt für Heeresentwicklung gewinnen. Zweiter wurde das Betriebszentrum IT-System der Bundeswehr (BITS) und Dritter das Team Luftwaffe.

Herzlichen Dank für die Unterstützung

Die Veranstalter freuten sich besonders über den Besuch des Teams von Radio Andernach. Hauptfeldwebel Markus Eschenbach sorgte für die musikalische Unterhaltung, während Oberstleutnant Wilfred Luchtenberg die Veranstaltung auf humorvolle Weise moderierte. Ein besonderer Dank der Führung galt den Kameradinnen und Kameraden des Stabsquartiers, der Stabsgruppe und dem Tagungszentrum, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Insgesamt sei die Veranstaltung ein voller Erfolg geworden, so die Veranstalter. Das Sommerbiwak und der G-O-L 2017 habe die ämterübergreifende Kameradschaft zwischen den verschiedenen Dienststellen gestärkt. Sie freuten sich darauf, im kommenden Jahr wieder zahlreiche Gäste und Teilnehmer begrüßen zu dürfen und blickten voller Vorfreude auf das Sommerbiwak und den G-O-L 2018.


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Stand vom: 30.11.17 | Autor: Soner Kaplan


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