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Reserveübung Haffschlag: Panzergrenadiere greifen an

Erstes Thema ist die Ausbildung an der Pistole P8, dem Gewehr G36 und dem Maschinengewehr MG3, um einen einheitlichen Ausbildungsstand zu erreichen

Erstes Thema ist die Ausbildung an der Pistole P8, dem Gewehr G36 und dem Maschinengewehr MG3, um einen einheitlichen Ausbildungsstand zu erreichen (Quelle: Bundeswehr/Christoph Loose)

Jägerbrück/Mecklenburg-Vorpommern, 08.11.2017

Seit dem 5. November sind sie mit einer verstärkten Kompanie auf dem Truppenübungsplatz Jägerbrück – 80 Reservisten des nichtaktiven Panzergrenadierbataillons 908. Sie kommen aus allen Ecken der Bundesrepublik und freuen sich auf den militärischen Ausbildungshöhepunkt des Jahres: die Reserveübung Haffschlag. Zwei Wochen hat Oberstleutnant der Reserve (d. R.) Christian Dubitzky, Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 908, nun Zeit, um Teile seines Bataillons intensiv im „Tagesgeschäft“ eines Grenadiers aus- und weiterzubilden. „Wir wollen zunächst einen einheitlichen Ausbildungsstand erreichen. Erst dann bewältigen wir gemeinsam die Themen Kampf um Sperren sowie Sturm und Einbruch in feindliche Stellungen“, sagt Oberstleutnant Dubitzky.

Dabei haben die Reservisten nur ein Ziel vor Augen: den Angriff in einem realistischen Einsatzszenario auf der Waldkampfbahn. Das Bataillon stellt in der zweiten Übungswoche nämlich die Reserve für den Gegenangriff einer Brigade.

Wir halten euch auf dem Laufenden, was unsere Reservisten von 908 bis zum 17. November während der Übung Haffschlag erleben. Hier und bei Facebook unter „Die Bundeswehr in Mecklenburg-Vorpommern“. Einen wichtigen Hinweis (in eigener Sache) gilt es an dieser Stelle aber noch zu geben: Eine Ausbildung zum Panzergrenadier bei den 908ern steht jedem Reservisten offen und entscheidet sich nicht über Waffenfarbe oder Verwendung, sondern nach Leistung und Motivation.

Die Berichte

  • Der Kompaniefeldwebel (l.) und seine dampfenden Thermen. Ein Anblick, den jeder mit Verbindung zur Bundeswehr kennt

    908 – Wer steckt dahinter?

    Der Haffschlag ist vorbei. Die Reservisten des Panzergrenadierbataillons 908 haben mit der Nachbereitung begonnen. Fahrzeuge werden wieder abgegeben, Waffen gereinigt und Ausrüstung verpackt. Zeit genug, sich mit wichtigen Fragen zu beschäftigen: Was ist eigentlich ein nichtaktives Bataillon? Und wer sind die Panzergrenadiere von 908?


  • Im Angesicht des Feindes: Beim Grabenkampf sehen sich die Gegner in die Augen

    Übung Haffschlag: Kampf auf engstem Raum

    „Es ist wie in echt. Lange warten, nichts passiert. Bis es irgendwann für kurze Zeit schnell und hektisch wird. Und am Ende jemand blutet“, sagt Hauptmann der Reserve (d. R.) Paul Günther, Leitender der Abschlussübung Herbststurm. Die 2. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 908 führt damit die zweiwöchige Ausbildung Haffschlag zu ihrem Höhepunkt und stellt das Gelernte auf die Probe.


  • Der Truppführer (M.) gibt Lage und Auftrag bekannt und erklärt seine Absicht

    Übung Haffschlag: „Achtung – Panzer in Zufahrt!“

    Nach den ersten Tagen auf dem Übungsplatz Jägerbrück sind die Reservisten vom Panzergrenadierbataillon 908 nun wieder voll in ihrem Element. Alles mit Blick auf ein Ziel: Zum Ende der Ausbildung auf Zugebene muss jeder mit sich, seinen Kameraden und der Ausrüstung zurechtkommen.


  • Hauptfeldwebel Monschau schaut auf das Vorgehen seiner Männer und trifft dann die taktischen Entscheidungen

    Übung Haffschlag: Verteidigung auf der Waldkampfbahn

    „Männer herhören! Lageinformation: Der Feind hat die Brücke östlich von uns überschritten. Meine Absicht jetzt: Umgliedern, Vorgehen im Schützenrudel und Einrichten einer eilig bezogenen Verteidigung.“ Mit diesem Befehl begann am 11. November für die Reservisten des A-Zuges der 2. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 908 der Durchgang auf der Waldkampfbahn.


  • Die Soldaten befüllen Sandsäcke und nutzen Material aus dem Wald, um die Stellungen auszubauen und zu tarnen. Der Gruppenführer (v. r.) weist seinen Soldaten die Aufgaben zu

    Übung Haffschlag: Bilder, die im Kopf bleiben

    Es knallt, eine Signalpatrone erhellt die Nacht. Soldaten rennen in ihre Stellungen. Der Adrenalinspiegel fährt hoch. Alle sind aufgedreht. Zwanzig Minuten Action und Hektik, später schallt das klassische „Übungsunterbrechung“ durch die Dunkelheit. „Erstmal kommen alle jetzt wieder runter, treten hier an und dann sagen Sie mir, was aus Ihrer Sicht gerade passiert ist“, beginnt Hauptmann der Reserve (d. R.) Paul Günther das Abschlussgespräch zu der Alarmierung. Die Soldaten der 2. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 908 folgen dem Befehl direkt.


  • Der Marder ist das Arbeitstier der Panzergrenadiertruppe

    Übung Haffschlag: Richtschützen im scharfen Schuss

    „Der ging zu kurz, denkt an die Schussbeobachtung!“, sagt Stabsfeldwebel Ronny Pels zu den Richtschützen über Funk. Mit seinem Feldwebelanwärter-Zug der Ausbildungs- und Unterstützungskompanie des Panzergrenadierbataillons 411 ist er auf dem Übungsplatz Jägerbrück. Die Soldaten üben auf der Schießbahn 19 den scharfen Schuss mit dem Schützenpanzer Marder. Mit dabei ist auch die 2. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 908.



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Stand vom: 18.05.18 | Autor: Christoph Loose


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