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Mit Blick nach vorn: „921er“ bilden sich taktisch weiter

Experte vom Taktikzentrum des Heeres: Oberstleutnant d. R. Wolfgang Rudolph informiert die Soldaten über taktische Grundsätze
Experte vom Taktikzentrum des Heeres: Oberstleutnant d. R. Wolfgang Rudolph informiert die Soldaten über taktische Grundsätze (Quelle: Bundeswehr/Dominik Leifeld)Größere Abbildung anzeigen
Schwarzenborn/Hessen, 09.03.2017.

Offiziere und Unteroffiziere vom Stab des nichtaktiven Jägerbataillons 921 werden in den nächsten Tagen an der Brigadegefechtsstandübung Lippischer Speer der Panzerbrigade 21 teilnehmen. Die Soldaten des Bataillons beteiligen sich damit erstmals über einen mehrtägigen Zeitraum an den Übungsvorhaben des Großverbandes. Um dafür gerüstet zu sein, hat der Ergänzungstruppenteil aus Schwarzenborn jüngst eine taktische Weiterbildung durchgeführt.

Unter der Führung des Bataillonskommandeurs, Oberstleutnant der Reserve (d.R.) Jens Teichmann, standen neben der Vertiefung von Grundlagen wie die Verwendung von militärischen Symbolen und das Führen von Lagekarten, der Entscheidungsfindungsprozess und die Entschlussfassung im Mittelpunkt der Ausbildung. Dafür reiste Oberstleutnant d. R. Wolfgang Rudolph vom Taktikzentrum des Heeres in Dresden als Referent und Experte in die Knüll-Kaserne.

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Grundlagen vermitteln – Strategie erarbeiten

Oberstleutnant der Reserve (d R.) Jens Teichmann, Kommandeur des Jägerbataillons 921, weist die Soldaten in die Weiterbildung ein
Oberstleutnant der Reserve (d R.) Jens Teichmann, Kommandeur des Jägerbataillons 921, weist die Soldaten in die Weiterbildung ein (Quelle: Bundeswehr /Dominik Leifeld)Größere Abbildung anzeigen

„Die Ausbildungshöhe ist abhängig vom militärischen Werdegang“, sagte Teichmann gleich zu Beginn der Weiterbildung. An der Weiterbildung nahmen nämlich Reservestabsoffiziere und Reserveoffiziere gemeinsam mit Feldwebeldienstgraden und Mannschaften teil. Daher musste zunächst ein einheitlicher Wissens- und Ausbildungsstand für alle Teilnehmer geschaffen werden.

Handwerkszeug für die Weiterbildung: Karte, Farbstifte und Taktikschablone
Handwerkszeug für die Weiterbildung: Karte, Farbstifte und Taktikschablone (Quelle: Bundeswehr /Dominik Leifeld)Größere Abbildung anzeigen

Anschließend nahm sich Oberstleutnant d. R. Rudolph, der als erster Reservestabsoffizier den Lehrgang „Taktik-und Logistiklehrer“ an der Offizierschule des Heeres in Dresden absolviert hat, viel Zeit, um mit den „921ern“ den Weg von der Auswertung des Auftrages bis zum Gefechtsbefehl per Funk zu erarbeiten.

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Unerwarteter Schulterschlag

Traditioneller Schulterschlag: Hauptmann d. R. Tobias Halter wird zum Major der Reserve befördert
Traditioneller Schulterschlag: Hauptmann d. R. Tobias Halter wird zum Major der Reserve befördert (Quelle: Bundeswehr /Dominik Leifeld)Größere Abbildung anzeigen

Eine echte Überraschung hatte Oberst Siegfried Zeyer, stellvertretender Brigadekommandeur und truppendienstlicher Vorgesetzter des Bataillons, für Hauptmann d. R. Tobias Halter im Gepäck: Der als Einheitsführer der 2. Kompanie des Bataillons beorderte Reserveoffizier wurde im Beisein seiner Kameraden zum Major der Reserve befördert.

Oberstleutnant d. R. Teichmann nutzte darüber hinaus die Weiterbildung, um die Soldaten über die geplanten Ausbildungs- und Übungsvorhaben des Verbandes sowie einige Neuerungen rund um Beorderungen, den Reservedienst und die ärztliche Begutachtung von Reservedienst Leistenden zu informieren. Und Oberst Zeyer gab aus Sicht der Panzerbrigade 21 „Lipperland“ einen Überblick über die aktuelle Lage, Personalwechsel und besondere Vorhaben für 2017.

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Stand vom: 30.11.17 | Autor: Martin Waltemathe


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