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Doppelwechsel an der Spitze der 1. Panzerdivision

Mit einem symbolischen Händedruck vollziehen Generalmajor Johann Langenegger (l.), Generalleutnant Carsten Jacobson und Brigadegeneral Markus Laubenthal (r.) die Übergabe der Division
Mit einem symbolischen Händedruck vollziehen Generalmajor Johann Langenegger (l.), Generalleutnant Carsten Jacobson und Brigadegeneral Markus Laubenthal (r.) die Übergabe der Division (Quelle: Bundeswehr/Waldemar Zorn)Größere Abbildung anzeigen
Oldenburg/Niedersachsen, 23.02.2017.

Generalleutnant Carsten Jacobson, Kommandeur Einsatz und stellvertretender Inspekteur des Heeres, hat am 16. Februar auf dem Schlossplatz in Oldenburg vor über 200 nationalen und internationalen Gästen das Kommando über die 1. Panzerdivision von Generalmajor Johann Langenegger an Brigadegeneral Markus Laubenthal übergeben.

Gleichzeitig trat Brigadegeneral Michael Matz den Dienstposten als stellvertretender Kommandeur der Division und Kommandeur der Divisionstruppen an. Während des feierlichen Appells übernahm er das Kommando von Brigadegeneral Ernst-Peter Horn, der sich besonders durch seine Loyalität, Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit verdient gemacht habe, so Generalmajor Langenegger.

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Resümee des scheidenden Kommandeurs positiv

Generalmajor Johann Langenegger (l.) verabschiedet sich von den Gästen und der 1. Panzerdivision (Quelle: Bundeswehr/Waldemar Zorn)Größere Abbildung anzeigen

Der öffentliche Auftritt auf dem Schlossplatz in Oldenburg war dem scheidenden Divisionskommandeur eine Herzensangelegenheit. Damit wollte Langenegger die besondere Verbundenheit und das außergewöhnlich herzliche Verhältnis zur Garnisonsstadt Oldenburg, mit der die Division seit 15. Juni 2016 eine Patenschaft pflegt, zum Ausdruck bringen.

Vor den internationalen und nationalen Gästen würdigte er das mittlerweile über 60-jährige Bestehen der Division und den Integrationsprozess der niederländischen 43. Mechanisierten Brigade. Zugleich dankte er der Division mit tiefer Zufriedenheit, dieser als Kommandeur über zweieinhalb Jahre gedient zu haben.

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Außergewöhnliche Aufgaben eines Divisionskommandeurs

Jacobson würdigte im Anschluss die Leistungen des scheidenden Divisionskommandeurs und wies insbesondere auf die Herausforderungen hin, „die im Auftragsbuch eines Divisionskommandeurs eher ungewöhnlich sind.“ Dazu gehörten unter anderem der Umzug des Divisionsstabes aus der Landeshauptstadt Hannover nach Oldenburg, das große Thema Flüchtlingshilfe – in deren Unterstützung die Division maßgeblich mit eingebunden war. Und nicht zuletzt der mehrmonatige Auftrag von Langenegger, die Leistungsfähigkeit des Gewehrs G36 zu bewerten. Abschließend wünschte der stellvertretende Inspekteur des Heeres ihm und seiner Familie für den bevorstehenden Einsatz in Afghanistan alles Gute und die notwendige Kraft.

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Stellvertreter zieht persönliches Fazit

Generalmajor Johann Langenegger (M.) gratuliert dem alten und neuen stellvertretenden Divisionskommandeur und Kommandeur Divisionstruppen, Brigadegeneral Erst-Peter Horn (l.) und Brigadegeneral Michael Matz (r.)
Generalmajor Johann Langenegger (M.) gratuliert dem alten und neuen stellvertretenden Divisionskommandeur und Kommandeur Divisionstruppen, Brigadegeneral Erst-Peter Horn (l.) und Brigadegeneral Michael Matz (r.) (Quelle: Bundeswehr/Waldemar Zorn)Größere Abbildung anzeigen

Brigadegeneral Horn ging in seiner Abschiedsrede besonders auf die tiefgreifenden Veränderungen der 1. Panzerdivision und insbesondere der Divisionstruppen ein, von denen letztlich mehrere tausend Soldatinnen und Soldaten sowie deren Angehörige unmittelbar betroffen waren und noch immer sind. Bemerkenswert für ihn sei vor allem gewesen, wie geräuschlos dieser Umstrukturierungsprozess in der Division vonstattenging. Das bei seinem Abschied öffentlich zu würdigen, sei ihm besonders wichtig gewesen.

Das Heeresmusikkorps Hannover und die Ehrenformation sind auf den Schlossplatz angetreten
Das Heeresmusikkorps Hannover und die Ehrenformation sind auf den Schlossplatz angetreten (Quelle: Bundeswehr/Waldemar Zorn)Größere Abbildung anzeigen

Der symbolische Händedruck und die Übergabe der Truppenfahne bildeten den feierlichen Abschluss der Zeremonien. Musikalisch begleitet wurde der Appell vom Heeresmusikkorps aus Hannover, der unter anderem den Alexandermarsch, den Marsch der 1. Panzerdivision, spielte. Und um sich bei der Stadt sowie deren Bürgerinnen und Bürgern für die entgegengebrachte Sympathie und Wertschätzung zu bedanken, ließ Horn die Oldenburg-Hymne auf dem Schlossplatz erklingen.

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Stand vom: 30.11.17 | Autor: Leiter der Informationsarbeit 1. Panzerdivision


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