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Gebirgsversorger gehen nach Mali in den Einsatz

Im Beisein des Kommandeurs Dr. Eric Offermann (r.) übergibt Mittenwalds Vize-Bürgermeister Gerhard Schöner dem Chef der 4. Kompanie, Hauptmann Manuel Goldschmitt (l.), ein Ortschild
Im Beisein des Kommandeurs Dr. Eric Offermann (r.) übergibt Mittenwalds Vize-Bürgermeister Gerhard Schöner dem Chef der 4. Kompanie, Hauptmann Manuel Goldschmitt (l.), ein Ortschild (Quelle: Bundeswehr/Sabine Heinrich)Größere Abbildung anzeigen
Mittenwald/Bayern, 09.02.2017.

Im Jahr 2017 stellt das Gebirgsversorgungsbataillon 8 mit bis zu 200 Soldatinnen und Soldaten den Kern der Unterstützungskompanie der UN-Mission MINUSMA in Gao (Mali). Nun wurden die ersten Soldaten auf dem Mittenwalder Dekan-Karl-Platz im Beisein ihrer Angehörigen und zahlreicher Gäste in den Einsatz verabschiedet.

Oberstleutnant Dr. Eric Offermann, Kommandeur des Gebirgsversorgungsbataillons 8, betonte in seiner Rede, dass gerade bei einem fordernden Einsatz der Rückhalt aus den Familien und Heimatstandorten extrem wichtig für die Soldatinnen und Soldaten sei. Auch dass so viele zivile wie auch militärische Gäste zum Appell erschienen sind, verdeutliche die große Unterstützung für die Frauen und Männer im Einsatz.

Eine fordernde Aufgabe in afrikanischer Hitze

Der Kompaniechef Hauptmann Manuel Goldschmitt (l.) ist mit den Einsatzsoldaten seiner 4. Kompanie angetreten
Der Kompaniechef Hauptmann Manuel Goldschmitt (l.) ist mit den Einsatzsoldaten seiner 4. Kompanie angetreten (Quelle: Bundeswehr/Sabine Heinrich)Größere Abbildung anzeigen

In Gao bilden die Soldaten des Bataillons für 2017 den Kern der Unterstützungskompanie MINUSMA. In den ersten vier Monaten erfolgt das federführend durch die 4. Kompanie aus der Garnisonsgemeinde Mittenwald.

Die von den Vereinten Nationen geführte Mission MINUSMA (Mission multidimensionelle integrée des Nations Unies pour la stabilisation au Mali) im westafrikanischen Mali wird den Soldaten einiges abverlangen. Ein unsicheres Umfeld, extreme klimatische Bedingungen und ein völlig fremder Kulturkreis werden die Soldaten zusätzlich fordern.

Umfassend vorbereitet und lokal verwurzelt

Dabei sind die Gebirgsversorger bestens auf diese gefährlichen Aufgaben vorbereitet. Hinter ihnen liegen mehrere Monate intensiver Ausbildung. „Wir haben sie gewissenhaft auf die möglichen Situationen vorbereitet. Ich bin mir sicher, sie werden in diesem Einsatz bestehen. Ich vertraue den Soldatinnen und Soldaten“, so Oberstleutnant Offermann.

Zum Abschluss übergab Mittenwalds Vize-Bürgermeister Gerhard Schöner dem Chef der 4. Kompanie, Hauptmann Manuel Goldschmitt, im Beisein des Kommandeurs ein Ortschild des Marktes Mittenwald. Es soll die Soldaten im Einsatz bis zu ihrer hoffentlich gesunden Rückkehr Mitte 2017 als Andenken an ihren Heimatstandort stets begleiten.


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Stand vom: 30.11.17 | Autor: Schubert / Gäde


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