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Halbjahresgespräche: Das Kommando Heer zu Gast in Berlin

Ministerialdirigent Wolfgang Müller, Leitender Beamter des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages (2. v. l.), hat nach Berlin geladen
Ministerialdirigent Wolfgang Müller, Leitender Beamter des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages (2. v. l.), hat nach Berlin geladen (Quelle: Bundeswehr/Mario Bähr)Größere Abbildung anzeigen
Berlin, 15.12.2017.

Ministerialdirigent Wolfgang Müller, Leitender Beamter des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, hat am 5. Dezember zu einem Informationsaustausch nach Berlin geladen. Brigadegeneral Uwe Nerger, Abteilungsleiter im Kommando Heer, folgte mit einer zehnköpfigen Abordnung der Einladung.

Der regelmäßige und gegenseitige Informationsaustausch ist Tradition. Nach dem letzten Besuch in Strausberg begrüßte Ministerialdirigent Müller die Gäste am Dienstsitz des Wehrbeauftragten in Berlin Mitte. Diese Gespräche seien eine gute Grundlage für das gegenseitige Verständnis und würden Hintergründe der jeweiligen Handlungsfelder beleuchten, eröffnete Müller die Gespräche.

Brigadegeneral Nerger, Leiter der Abteilung III im Kommando Heer, begrüßte diesen Termin und dankte zunächst für die Einladung noch in diesem Jahr. „Es ist gut, gegenseitig zu wissen, was uns in diesen Zeiten umtreibt und bewegt.“ Die Abteilung III ist wesentlich verantwortlich für die Zielerreichung des Kernprozesses „Bereitstellen Einsatzbereiter Kräfte“.
Zu den Kernaufgaben der Abteilung gehört beispielsweise das Erarbeiten personeller Grundsätze für das Heer, wie auch die Wahrnehmung der truppendienstlichen Personalangelegenheiten.

Wegen Personalabstellungen in Auslandseinsätze, in einsatzgleiche Verpflichtungen und des täglichen Regel- und Ausbildungsdienstes in den Kasernen, kommt dem Bereich Personal ein hoher Stellenwert zu. Auch die Themen Soldatenarbeitszeitverordnung, Trendwende Personal sowie Personalbindung waren Teil der Gesprächsagenda.

Oberst im Generalstabsdienst Michael Meinl (2. v. r.) erklärt, was zukünftig von Bedeutung sein wird
Oberst im Generalstabsdienst Michael Meinl (2. v. r.) erklärt, was zukünftig von Bedeutung sein wird (Quelle: Bundeswehr/Mario Bähr)Größere Abbildung anzeigen

Der Informationsaustausch an diesem Tag war breit gefächert. Vertreter aus weiteren Abteilungen des Kommandos trugen mit ihrer Expertise zu Themen wie Auslandseinsatz, Ausbildung sowie Material und Ausrüstung vor. Oberst im Generalstabsdienst Michael Meinl, Referatsleiter aus der Abteilung II, skizzierte die Anforderungen, die für die Zukunftsentwicklung des Heeres bedeutsam seien.

Es gelte schrittzuhalten mit einer schnellen Digitalisierung. Sichere, weiträumige Datenübertragung und digitale Kommunikation würden in Anbetracht der Cyberbedrohung enorm wichtig.

Ministerialdirigent Müller dankte schließlich für den offenen Informationsaustausch und detaillierten Einblick in die Themen rund um das Deutsche Heer.


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Stand vom: 21.12.17 | Autor: Rene Hinz


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