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Die Welt zu Gast in Münster

Generalleutnant Rainer Korff (Mitte), Kommandeur Deutsche Anteile Multinationale Korps, zusammen mit 32 Attachés aus mehr als ein Dutzend Ländern

Generalleutnant Rainer Korff (Mitte), Kommandeur Deutsche Anteile Multinationale Korps, zusammen mit 32 Attachés aus mehr als ein Dutzend Ländern (Quelle Bundeswehr/Allesio Felix)Größere Abbildung anzeigen

Münster/Nordrhein-Westfalen, 02.09.2016.
Im Rahmen der Informationsreise Heer 2016 haben jüngst Generalleutnant Rainer Korff, Kommandeur Deutsche Anteile Multinationale Korps, und 32 Militärattachés aus mehr als ein Dutzend Ländern das I. Deutsch-Niederländische Korps in Münster besucht. Die Teilnehmer erhielten Einblicke in die Aufträge und Funktionsweise des multinationalen Verbandes.

Das I. Deutsch-Niederländische Korps ist ein multinationaler Verband, welcher zu den Hauptquartieren der NATO zählt. 2017 wird das Korps seine Arbeit als Joint Task Force Headquarters (JTFHQ) Land aufnehmen. Somit können Kräfte des Heeres, der Luftwaffe, der Marine sowie Spezialkräfte alleine durch das Korps befehligt werden. Derzeit arbeiten dort unter dem Motto „Communitate Valemus“ (gemeinsam stark) Soldaten aus zwölf Nationen zusammen.

Viele Fragen – kompetente Antworten: Besonderes Interesse hatten die Besucher am modernen Fernmeldegerät des Münsteraner Hauptquartiers

Viele Fragen – kompetente Antworten: Besonderes Interesse hatten die Besucher am modernen Fernmeldegerät des Münsteraner Hauptquartiers (Quelle: Bundeswehr/Allesio Felix)Größere Abbildung anzeigen

Während des Besuches erhielten die Attachés in verschiedenen Seminaren einen Überblick über das Arbeitsspektrum des multinationalen Korps. So wurde etwa das Handeln in Krisensituationen an unterschiedlichen Beispielen dargestellt.

Multinationalität ist Realität

Das Hauptquartier präsentierte den Besuchern das Equipment seines Verbindungs- und Aufklärungsteams, das sogenannte OLRT (Operational Liaison and Reconnaissance Team)

Das Hauptquartier präsentierte den Besuchern das Equipment seines Verbindungs- und Aufklärungsteams, das sogenannte OLRT (Operational Liaison and Reconnaissance Team) (Quelle: Bundeswehr/Allesio Felix)Größere Abbildung anzeigen

Die Bedeutung der Zusammenarbeit auf multinationaler Ebene waren und sind sich alle Teilnehmer bewusst: „Die internationale Gemeinschaft braucht Koordination“, so der mexikanische Brigadegeneral Feliberto Oropeza. Um dies möglichst effektiv zu gestalten, braucht es wiederum regelmäßige Treffen und Absprachen. Informationsreisen dieser Art seien daher ein wichtiger Bestandteil im Aufgabenbereich der Militärattachés. „Es gibt keinen anderen Weg für die Zukunft“, resümierte der kroatische Oberst i. G. Tomislav Galić bezüglich weiterer multinationaler und militärischer Kooperationen.

Die Auslandsvertreter und Verantwortlichen zeigten sich zufrieden mit der Gestaltung und Vielfalt des Programms und stimmen mit den Worten des Kommandierenden Generals des I. Deutsch-Niederländischen Korps, Generalleutnant Michiel van der Laan, überein: „Multinationalität ist Realität.“


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Stand vom: 02.09.16 | Autor: Jonas Hüster


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