Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Aktuelles > Nachrichten und Berichte > Jahr 2016 > Dezember 2016 > Hubschrauber BO-105: Ende einer Ära

Hubschrauber BO-105: Ende einer Ära

Letzte Landung: 1979 offiziell in die Bundeswehr eingeführt, beendet die BO-105 am 13. Dezember 2016 ihren letzten Flug in Celle
Letzte Landung: 1979 offiziell in die Bundeswehr eingeführt, beendet die BO-105 am 13. Dezember 2016 ihren letzten Flug in Celle (Quelle: Bundeswehr/Mario Bähr)Größere Abbildung anzeigen
Celle/Niedersachsen, 22.12.2016.

Vorflugkontrolle – kontrollieren ob Bordspannung anliegt, der Kraftstoff aufgefüllt wurde oder andere Auffälligkeiten vorhanden sind. Unzählige Male haben die erfahrenen Piloten diese Tätigkeiten bereits durchgeführt. Diesmal ist die Kontrolle mit Wehmut verbunden. Am 13. Dezember 2016 hoben 18 Luftfahrzeugführer das letzte Mal mit ihren BO-105 Hubschraubern im niedersächsischen Celle ab.

Die Heeresflieger verabschiedeten sich von ihrem Verbindungshubschrauber, der BO-105. 37 Jahre lang waren die Hubschrauber dieses Typs unter anderen bei den Stabsstaffeln der Heeresfliegerkommandos, bei den Heeresfliegerstaffeln der Divisionen und bei den Heeresfliegerregimentern eingesetzt. Zuletzt wurden die BO-105 als Ausbildungs- und Schulungshubschrauber am Internationalen Hubschrauberausbildungszentrum genutzt.

Oberstleutnant Peer Garben, Kommandeur der Teileinheit 900 Celle des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums, führte den letzten Formationsflug der 18 Hubschrauber an. In der sogenannten Doppel-Sparren-Formation flogen die Piloten von Celle über Wunstorf, Bückeburg und Hannover und verabschiedeten sich mit einem tiefen Überflug über die Flugplätze.

Formationsflug – im Doppelsparren flogen die Piloten ihre Verbindungshubschrauber das letzte Mal für die Bundeswehr
Formationsflug – im Doppelsparren flogen die Piloten ihre Verbindungshubschrauber das letzte Mal für die Bundeswehr (Quelle: Bundeswehr/Mario Bähr)Größere Abbildung anzeigen

1973 – vor 43 Jahren übernahmen die Heeresflieger die ersten 10 BO-105 C von der Firma MBB zu Versuchszwecken. Nach Abschluss aller Planübungen, Feldversuche und Studien wurden ab 1979, trotz einiger nicht erfüllter Bedingungen der militärischen Forderungen, insgesamt 312 BO-105 an die Heeresfliegertruppe ausgeliefert. Davon 100 Stück in der Version „M“ als Verbindungs- und Beobachtungshubschrauber und 212 Stück in der Version „P“ als Panzerabwehrhubschrauber. In diesen Jahren leisteten die Hubschrauber insgesamt 1.387.913,89 Flugstunden.


Fußzeile

nach oben

Stand vom: 30.11.17 | Autor: Andre Klimke


http://www.deutschesheer.de/portal/poc/heer?uri=ci%3Abw.heer.aktuell.nachrichten.jahr2016.dezember2016&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB050000000001%7CAGVGSU206DIBR