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Grüße aus der Heimat: Pakete für Gebirgsjäger in Erbil

Die Gebirgsjäger nehmen die Ostergrüße aus der Heimat entgegen
Die Gebirgsjäger nehmen die Ostergrüße aus der Heimat entgegen (Quelle: Bundeswehr/Blank)Größere Abbildung anzeigen
Bischofswiesen/Bayern, 02.05.2017.

Große Kisten mit Feldpost haben Ende März das Feldlager in Erbil im Norden Iraks erreicht. Dort leisten derzeit Soldatinnen und Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 – vorrangig vom Gebirgsjägerbataillon 232 aus Bischofswiesen – ihren Dienst und bilden unter anderem kurdische Sicherheitskräfte aus.

Die „Struber Jager“ sind gerade 3.700 Kilometer fern der Heimat. Doch nun ist ihr Zuhause ein gutes Stück näher an Erbil gerückt. Soldaten mit strahlenden Gesichtern nehmen die Päckchen entgegen: „Pakete aus der Heimat zu bekommen, ist immer etwas Besonderes. Doch zu wissen, dass es von unserem Landrat Grabner, dem Familienbetreuungszentrum und Sponsoren aus der Region ist, ist nochmals schöner“, so Oberstabsfeldwebel Franz Michael Grüsser.

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Geräucherter Speck und Hüttenschuhe aus Filz

Die Ostergrüße aus der Heimat hatten Brigadegeneral Alexander Sollfrank, Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade, und Georg Grabner, Landrat des Berchtesgadener Landes, sowie das Familienbetreuungszentrum (FBZ) Bad Reichenhall zusammen mit Spendern aus der Region organisiert. Die Pakete wurden auch in andere Einsatzländer, in denen sich die Gebirgsjägerbrigade 23 aktuell engagiert, verschickt.

In den Paketen fanden die Soldaten regionale Produkte wie geräucherten Speck und Ostergebäck, aber auch Filz-Hüttenschuhe. Darüber hinaus hatte das Reichenhaller FBZ gelbe Bänder der Verbundenheit vorbereitet und von den Angehörigen der Einsatzsoldaten mit Grußbotschaften versehen lassen.

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Vielfältiges Jahr steht bevor

Die Gebirgsjäger planen, organisieren und führen praktische und theoretische Ausbildungen für die kurdischen Sicherheitskräfte durch
Die Gebirgsjäger planen, organisieren und führen praktische und theoretische Ausbildungen für die kurdischen Sicherheitskräfte durch (Quelle: Bundeswehr/Blank)Größere Abbildung anzeigen

Die Soldaten des 7. Einsatzkontingentes werden in naher Zukunft in das Berchtesgadener Land zurückkehren, während zu Hause im Bataillon die nächsten schon in den Startlöchern stehen. „Ein spannendes Jahr liegt vor unserem Bataillon. Viele Soldaten sind für mehrere Monate von zu Hause weg. Da freut es mich, dass die Bevölkerung des Berchtesgadener Landes voll und ganz hinter uns und unserem Auftrag steht“, sagt Oberstleutnant Michael Bender, Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 232. Er freue sich besonders auf den 1. Juli. An diesem Tag feiert das Gebirgsjägerbataillon 232 sein 60-jähriges Bestehen und die 30-jährige Patenschaften mit der Gemeinden Bischofswiesen. „Wir laden alle Interessierten und Anwohner ein, zu uns in die Jägerkaserne nach Bischofswiesen zu kommen.“

Der Einsatz im Norden Iraks ist eine Ausbildungsmission. Dies beinhaltet vielseitige Aufgaben in einem multinationalen und komplexen sicherheitspolitischen Umfeld. Die Soldaten planen, organisieren und führen praktische und theoretische Ausbildungen für die kurdischen Sicherheitskräfte durch. Sie leisten ihren Beitrag zum Aufbau nachhaltiger Strukturen und erhöhen die Eigenständigkeit der Sicherheitskräfte. Zahlreiche verschiedene Ausbildungen, zumeist in Englisch, beherrschen derzeit in Erbil den Dienstplan der „Struber Jager“. Zielgruppe sind die zukünftigen Ausbilder aus den Reihen der Peschmerga.

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Stand vom: 30.11.17 | Autor: Sandra Muth / Gebirgsjägerbrigade 23


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