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Evangelischer Militärbischof besucht drei Dienststellen in Dresden

Der Kommandeur, Brigadegeneral Martin Hein (r.), begrüßt den Militärbischof (l.) im Foyer der Offizierschule des Heeres
Der Kommandeur, Brigadegeneral Martin Hein (r.), begrüßt den Militärbischof (l.) im Foyer der Offizierschule des Heeres (Quelle: Bundeswehr/Sebastian Kelm)Größere Abbildung anzeigen
Dresden/Sachsen, 28.09.2018.

Dr. Sigurd Immanuel Rink, der evangelische Militärbischof, hat am 17. und 18. September 2018 drei Dienststellen der Bundeswehr in Dresden besucht. Das Landeskommando Sachsen, die Offizierschule des Heeres sowie das Militärhistorische Museum empfingen den Militärbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und boten den Rahmen für zahlreiche Gespräche mit Soldatinnen und Soldaten.

Der Kommandeur des Landeskommandos Sachsen, Oberst Klaus Finck, begrüßte am ersten Tag den evangelischen Militärbischof Sigurd Rink und stellte ihm die Handlungsfelder und Strukturen der Dienststelle vor. Weitere Stationen waren für den Geistlichen die Offizierschule des Heeres und das Militärhistorische Museum der Bundeswehr.

Militärseelsorge ist unverzichtbar

Dr. Sigurd Immanuel Rink (M) spricht mit dem Kommandeur, Oberst Klaus Finck (r.), und weiteren Vertretern des Landeskommandos Sachsen
Dr. Sigurd Immanuel Rink (M) spricht mit dem Kommandeur, Oberst Klaus Finck (r.), und weiteren Vertretern des Landeskommandos Sachsen (Quelle: Bundeswehr/Sebastian Kelm)Größere Abbildung anzeigen

An der Offizierschule des Heeres (OSH) führte Brigadegeneral Martin Hein, Kommandeur der OSH, den Militärbischof durch das Lehrsaalgebäude mit seiner außergewöhnlich transparenten Architektur und der modernen Ausbildungsinfrastruktur. Nach dem Gästebucheintrag suchte Rink das Gespräch mit Führungspersonal der Offizierschule des Heeres. Beim anschließenden Gedankenaustausch mit Offizieranwärtern verschiedener Lehrgänge wurden Berührungspunkte und Erfahrungen der Soldaten mit der Militärseelsorge erörtert. Insbesondere die einsatzerfahrenen Teilnehmer begrüßten die Möglichkeiten „des offenen Wortes zu einem Nicht-Militärangehörigen im engeren Sinne im Einsatz“. Militärbischof Rink betonte: „Die Militärseelsorge hat gerade durch die Einsätze der Bundeswehr eine neue Relevanz gewonnen“.

Militärbischof Rink (r.) tauscht sich mit Lehrgangsteilnehmern der Offizierschule des Heeres aus
Militärbischof Rink (r.) tauscht sich mit Lehrgangsteilnehmern der Offizierschule des Heeres aus (Quelle: Bundeswehr/Sebastian Kelm)Größere Abbildung anzeigen

Im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr begrüßte der Direktor, Oberst Dr. Armin Wagner, den Militärbischof. Gemeinsam besichtigten Sie die Dauerausstellung zur Kulturgeschichte von „Krieg und Gewalt“.

Sigurd Rink ist seit Juli 2014 Militärbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Als Erster nimmt er diese Aufgabe im Hauptamt wahr, nicht im Ehrenamt wie seine Vorgänger. Der Militärbischof mit Sitz in Berlin leitet die Evangelische Seelsorge in der Bundeswehr und hat die kirchliche Dienstaufsicht über die Militärpfarrer.


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Stand vom: 28.09.18 | Autor: Marcus Kornek


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