Neuer Evangelischer Standortpfarrer Koblenz
Koblenz, 21.03.2006.
„Seelsorge heißt Brücken bauen.“
Getreu diesem Motto gestaltete der neue Evangelische Standortpfarrer Koblenz, Karsten Wächter, seinen ersten Gottesdienst. Am 21. März übernahm Militärpfarrer Karsten Wächter sein neues Amt in der Bodelschwingh-Kirche. Der Gottesdienst wurde durch den Evangelischen Leitenden Militärdekan Mainz, Ulrich Brates, begleitet.
Herr Wächter begrüßte die Gemeinde zu einem Gottesdienst „außer der Reihe“, denn er betonte: „ich bin neu für sie, und sie sind neu für mich.“
Karsten Wächter, 1964 in Velbert geboren, war bereits als Jugendlicher aktives Mitglied seiner Kirchengemeinde. Nach dem Zivildienst in Aachen studierte er Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal und an der Phillipps-Universität Marburg. Er sammelte wertvolle Erfahrungen durch einen Studienaufenthalt in Jerusalem und durch die Betreuung einer deutschen Gemeinde in Kairo.
Gerade im Auslandseinsatz ist der Militärpfarrer gefragt
Zum Angebot der Militärseelsorge gehört nicht nur die Seelsorge, sondern auch Beratung und Gespräche mit Soldaten und deren Familien. Karsten Wächter bezeichnet Seelsorge „Schutzraum für die inneren Dinge.“ Er möchte sich auf den Weg zu den Menschen machen. Karsten Wächter kennt die Bundeswehr aus eigener Erfahrung, da er schon als Militärpfarrer im Auslandseinsatz war. Karsten Wächter weiß, gerade im Auslandseinsatz ist der Militärpfarrer gefragt.
Karsten Wächter freut sich auf seine neue Aufgabe, möchte ein Gesprächspartner sein. Seine Frau und seine Tochter unterstützen ihn dabei.
In seiner Freizeit ist er sportlich unterwegs, zum Beispiel beim Segeln. Auch die praktische Gartenarbeit in seinem Haus in Metternich stellt für ihn einen Ausgleich zum Beruf dar. Besonders wichtig ist Karsten Wächter seine Arbeit als Atemtherapeut. Durch Gebet und Meditation kann er immer wieder zu sich selbst finden.


