Raketenwerfer MARS
Das Mittlere Artillerieraketensystem (MARS) wurde in den 80er Jahren in den USA als Multiple Launch Rocket System (MLRS) entwickelt und anschließend in den USA sowie in Europa gefertigt. Die Bundeswehr beschaffte im Zeitraum 1990 - 1993 150 Werfer. MARS ist eine autonome Flächenfeuerwaffe, die in Verbindung mit der Lenkrakete aber auch zur hochpräzisen Bekämpfung von Einzel- und Punktzielen befähigt ist. Die Werfer mit einer dreiköpfigen Besatzung werden in der Regel halbzugweise eingesetzt und über Datenfunk durch die Zugfeuerleitstelle ARES geführt.
Die Realisierung des neuen Feuerleitsystems European Fire Control System (EFCS) ist integraler Bestandteil einer umfassenden Kampfwerterhaltung (KWE) für das Waffensystem MARS. EFCS ist Grundvoraussetzung für den Verschuss der hochpräzisen GMLRS-Lenkraketen und ermöglicht die Umstellung der Waffenanlage auf elektr. Richtantriebe (ELDS). Mit dem Verschuss von GMLRS können Reichweiten bis zu 80 km erreicht werden, Die Bundeswehr rüstet beginnend ab 2010 insgesamt 55 Raketenwerfer MARS um.
Technische Daten
| Motor: | 8-Zylinder-Viertakt Diesel mit Direkteinspritzung |
|---|---|
| Höchstgeschwindigkeit: | 50 km/h |
| Fahrbereich: | ca. 400 km |
| Länge: | 7,07 m |
| Breite: | 3,10 m |
| Höhe: | 2,87 m |
| Gewicht: |
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| Besatzung: | 3 Soldaten |
| Kaliber: | 227/237 mm (abhängig von Munitionssorte), 12 Raketen |
| Schußentfernung: | je nach Munitionstyp zwischen 10 und bis zu 40 km |
| Feuergeschwindigkeit: | 12 Raketen in 55 s |
| Munition: |
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