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Ein sehr guter Tag für die Heideflieger: Der NH90 ist da

Faßberg, 14.06.2011.
Das Transporthubschrauberregiment 10 in Faßberg hat jetzt seinen zweiten Mehrzweckhubschrauber NH90 erhalten. Mit diesem neuen Hubschraubertyp wird das Regiment ab Mitte 2012 die medizinische Evakuierung von Soldaten in Afghanistan übernehmen.

Oberst Weißenfels freut sich mit seinen Soldaten

Oberst Weißenfels freut sich mit seinen Soldaten (Quelle: Heer/Volker Jung)Größere Abbildung anzeigen

„Heute ist ein sehr guter Tag für uns Heideflieger und es ist für uns ein großer Schritt nach vorn“, sagte Oberst Martin Weißenfels, Kommandeur des Transporthubschrauberregiments 10 „Lüneburger Heide“, in seiner Rede an die Regimentsangehörigen. „Ein NH90 steht nun schon ein paar Tage bei uns. Er durchläuft nach dem regulären Flugbetrieb an der Heeresfliegerwaffenschule hier eine umfangreiche sogenannte kalendarische Inspektion. Der neue kommt heute frisch vom Werk, bekommt noch seine Übernahmeinspektion, danach gehen diese beiden NH90 bei uns in den Flugbetrieb. In den nächsten Wochen werden noch zwei weitere NH90 eintreffen“, gibt Weißenfels bekannt.

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Schon bald im Einsatz

Schon bald im Einsatz (Quelle: Heer/Volker Jung)Größere Abbildung anzeigen

Leitverband

Das Verteidigungsministerium hatte kürzlich das Faßberger Regiment als Leitverband für den vorgesehenen NH90-Einsatz, als Forward AirMedEvac (Medizinische Evakuierung aus der Luft) bestimmt. Die Rolle FwdAirMedEvac beinhaltet den qualifizierten Verwundetentransport vom Ort der Verwundung zur ersten sanitätsdienstlichen Behandlungseinrichtung einschließlich des Begleitschutzes. Mitte 2012 sollen ein Einsatzmodul, bestehend aus einer MedEvac-Maschine, einem NH90 für den Begleitschutz und einer technischen Reserve von zwei NH90 in Afghanistan bereitgestellt werden. Die Hubschrauber werden dafür mit den erforderlichen Rüstsätzen – der Innenausstattung und Technik - ausgebaut.

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Rettung aus der Luft

Rettung aus der Luft (Quelle: Heer/Volker Jung)Größere Abbildung anzeigen

Die Übungen haben begonnen

Bereits jetzt üben die Heeresflieger die notwendigen taktischen Verfahren zur Rettung von Verwundeten aus der Luft. So schlossen sie in diesen Tagen eine Übung mit den Infanteristen aus Schwarzenborn ab, die die Themen Luftrettung und Begleitschutz beinhalteten. Geflogen wurde noch mit dem Hubschrauber Bell UH-1D. Damit setzten die Faßberger Heeresflieger eine Übungsreihe fort, die im letzten Jahr an der Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg im UH-1D-Simulator begonnen hatte. Die Abläufe der Übungen werden auch mit den neuen Hubschraubern NH90 nahezu die gleichen sein.

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Sie behalten das Ziel im Auge

Sie behalten das Ziel im Auge (Quelle: Heer/Volker Jung)Größere Abbildung anzeigen

Das Ziel: Mitte 2012 nach Afghanistan

Oberst Weißenwels machte den Regimentsangehörigen den Auftrag für die nächsten Monate deutlich: „Die wesentliche Leistung des gesamten Regimentes und der entscheidende Eckfeiler unserer Einsatzvorbereitung ist nun die Produktion von Flugstunden mit den NH90. Nur wenn uns das gelingt, schaffen wir es, die Missionsbefähigung für Afghanistan zu erreichen. Das hat ab sofort Priorität vor allem anderen. Halten wir unser Ziel im Auge: Mitte 2012, als Forward AirMedEvac mit NH90 nach Afghanistan.

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Stand vom: 25.11.13 | Autor: Volker Jung


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