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Startschuss für ersten Puma-Lehrgang

Generalleutnant Rainer Korff: „Sie machen den Anfang“ (Quelle Bundeswehr/Maximilian Schulz)Größere Abbildung anzeigen

Munster, 07.01.2016.
Zu Beginn des neuen Jahres war es soweit, am Ausbildungszentrum MUNSTER begann die erste Ausbildung auf dem Schützenpanzer Puma. Generalleutnant Rainer Korff, der Kommandeur Deutsche Anteile Multinational Korps und Militärische Grundorganisation gab den symbolischen „Startschuss“.

Ende Juni 2015 wurde im niedersächsischen Unterlüß der neue Schützenpanzer offiziell an das Heer übergeben. Nach einer sich anschließenden Phase der Vorbereitung der Ausbilder werden jetzt erstmalig im Ausbildungszentrum Panzertruppen, einem Teilbereich des Ausbildungszentrums MUNSTER, die ersten Soldatinnen und Soldaten auf dem Puma ausgebildet. „Mit Beginn Ihres Lehrganges haben wir einen weiteren Meilenstein – ein wichtiges Zwischenziel – in der Einführung des Pumas geschafft. Die Einführung eines solchen komplexen Waffensystems braucht Zeit und wird sich in der Ausbildung aufeinander aufbauen, den Anfang machen Sie hier und heute“ sagte Generalleutnant Korff zu Beginn seiner Rede.

Der General erinnerte weiter daran, dass es bis zur hundertprozentigen Einsatzfähigkeit noch ein langer Weg sei und die technischen Systeme an wechselnde Erfordernisse angepasst werden. Letztendlich gelte es, die taktische Ausbildung nach der hier erfahrenen Individualausbildung bis auf die Ebene eines Kampfverbandes auszubauen. Ausbilder und Nutzer gemeinsam seien gefordert, die Einführung des Pumas voranzutreiben.

Generalleutnant Korff mit Ausbildern und Auszubildenden (Quelle: Bundeswehr/Maximilian Schulz)Größere Abbildung anzeigen

Die Ausbildung ist auf mehrere Module aufgeteilt. In der 2. Inspektion des Ausbildungszentrums Panzertruppen werden momentan in zwei Hörsälen rund 30 Lehrgangsteilnehmer ausgebildet. Während der insgesamt bis zu 15 Wochen dauernden Ausbildung werden die Teilnehmer auf die hochkomplexe Systemtechnik umgeschult. Vom Richtschützen, dem Bediener des Hauptwaffensystems, über den Kommandanten des Fahrzeuges bis hin zum Schießlehrer werden die Soldaten entsprechend ihrer künftigen Verwendung auf dem Schützenpanzer Puma geschult.

Hauptmann Fuchs, „Es ist für uns eine große Aufgabe“ (Quelle: Bundeswehr/Maximilian Schulz)Größere Abbildung anzeigen

Hauptmann Konrad Fuchs ist Kompaniechef der 4. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 33 aus Neustadt am Rübenberge und einer der Teilnehmer an der Ausbildung. „Natürlich ist es für uns eine große Herausforderung hier teilzunehmen, mich und natürlich auch die Soldatinnen und Soldaten macht es sehr stolz, hier sein zu dürfen.“ Weiter lobte Fuchs die sehr guten Ausbildungsbedingungen. „Durch die Integration der Hörsäle in die Fahrzeughallen fällt der Schritt zwischen Theorie und Praxis leicht, das eben noch Erlernte können wir so direkt am Fahrzeug nachvollziehen, das erleichtert das Lernen ungemein.“

Nach der Ausbildung in die Truppe. Das Bataillon übernimmt nach dem Lehrgang die Schützenpanzer Puma (Quelle: Bundeswehr/Maximilian Schulz)Größere Abbildung anzeigen

Ein weiterer wichtiger und positiver Aspekt sei, dass mit Ende Ausbildung die Teilnehmer die Schützenpanzer Puma mit in ihren Verband nehmen. Innerhalb des Bataillons werde dann die taktische Ausbildung in Verbindung mit den Schützentrupps vertieft und ausgebaut. Abschließend erklärte Fuchs, dass mit der weiteren Einführung des Schützenpanzers Puma in seiner gesamten Komplexität ein großes Stück Arbeit vor seinen Frauen und Männern liege, der man sich mit Freude und Enthusiasmus stellen werde.


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Stand vom: 07.01.16 | Autor: Rene Hinz


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