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Saarlandbrigade als Gastgeber für Politik und Wirtschaft

Saarlouis, 30.06.2010.
Volles Haus bei der Luftlandbrigade 26 in Saarlouis: Der Bundestagsabgeordnete Ottmar Schreiner besuchte mit einer Delegation die Saarlandbrigade. Auch wurde an diesem Tag ein Kooperationsvertrag zwischen Bundeswehr und Wirtschaft vorgestellt.

Bundeswehr und Wirtschaft gemeinsam (Quelle: Heer/PIZ)Größere Abbildung anzeigen

Emsiges Treiben herrschte in der Graf-Werder-Kaserne in Saarlouis. Statt Gefechtsausbildung stand diesmal der Besuch von Gästen aus Politik und Wirtschaft auf dem Dienstplan. Der Bundestagsabgeordnete Ottmar Schreiner und eine Delegation verschafften sich bei einem Besuch der Saarlandbrigade einen Überblick und suchten das Gespräch mit den Soldaten.

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Eintrag in das Gästebuch der Brigade (Quelle: Heer/PIZ)Größere Abbildung anzeigen

Vortrag im „Offenen Casino“

Brigadekommandeur Oberst Eberhard Zorn wies nach dem Empfang in die künftigen Aufgaben und Herausforderungen der Brigade ein. Die Besucher informierten sich anschließend in einer großen Gesprächsrunde mit Kompaniechefs, Kompaniefeldwebeln und Vertrauenspersonen über die aktuelle Gemütslage der Soldaten. Schreiner versprach, sich weiterhin für die Soldaten im Saarland einzusetzen. Als ehemaliger Angehöriger der Brigade sei dies für ihn eine Herzensangelegenheit.

Abends lud der Kommandeur zum „Offenen Casino“ in das Offizierheim. Dabei handelt es sich um eine jährlich stattfindende Vortragsreihe. Dieses Jahr lautete das Thema „Kooperationsvertrag Bundeswehr und Wirtschaft“. Zorn erläuterte sehr prägnant, welche Qualifikationen die Soldaten nach Beendigung ihrer Dienstzeit mit in den Zivilberuf brächten. Hans-Peter Breit, der Leiter des Kreiswehrersatzamtes in Saarlouis, veranschaulichte die Möglichkeiten des Berufförderungsdienstes: „Zeitsoldaten können sich vom Berufsförderungsdienst individuell in allen Fragen der schulischen und beruflichen Bildung während und nach der Wehrdienstzeit beraten und fördern lassen. Arbeitgeber hingegen haben die Möglichkeit, offene Stellen in die Stellenbörse des Berufsförderungsdienstes einzutragen.“ Somit gelänge es, die Beratung zielgerichteter auf die zivile Wirtschaft abzustimmen, was eine Vermittlung am Arbeitsmarkt deutlich erleichtere. Dr. Justus Wilhelm von der saarländischen Handwerkskammer ging auf die Perspektiven und Chancen des Handwerks und der Wirtschaft ein. Er zog das Fazit, dass Bildung und Qualifizierung unabdingbar für ein Vorrankommen in der zivilen Wirtschaft seien. Umso wichtiger sei es deshalb für Soldaten, die zielführenden Maßnahmen des Berufsförderungsdienstes zu nutzen.

Die rund 100 Besucher zeigten sich beeindruckt von den Vorzügen des Kooperationsvertrages. Auch nach dem Vortrag wurde eifrig über das Thema diskutiert.

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Stand vom: 07.08.12 | Autor: Marcel Engels


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