Geschichte
Geschichte des Fallschirmjägerbataillons 261
Das Fallschirmjägerbataillon 261 wurde 1956 als Luftlandejägerbataillon 106 in Ellwangen gegründet. Ein Jahr später erfolgte die Umbenennung in Luftlandejägerbataillon 9, ein weiteres Jahr später erfolgte die Verlegung nach Sigmaringen.
1959 erfolgte die Umbenennung in den heutigen Namen. 1961 erfolgte der Umzug nach Lebach. Lebach ist damit der älteste Bundeswehrstandort im Saarland.
Im Laufe der Zeit war das Bataillon regelmäßig von Umstrukturierungen betroffen. Dies hatte zwangsläufig Änderungen auf die Auftragslage der in Lebach stationierten Soldatinnen und Soldaten.
So war das Bataillon als Teil der sogenannten „Allied Mobile Force“ (AMF) auf vielen internationalen Übungen der NATO vertreten. Auch heute noch üben die Soldaten mit befreundeten Nationen regelmäßig die Verfahrensabläufe bei Luftlandeoperationen, zuletzt mit den französischen Streitkräften im Jahr 2011 bei der Übung COLIBRI.
Die Beteiligung an Auslandseinsätzen ist für die Soldaten selbstverständlich. Einsätze in Somalia und auf dem Balkan gehören ebenso dazu, wie die Absicherung der Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo im Jahr 2006. Seit 2002 sind regelmäßig Soldaten des Bataillons im afghanischen Kabul, Kunduz oder Feyzabad eingesetzt.

