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Fahnenband des Ministerpräsidenten für die Kuseler Artilleristen

Kusel, 26.07.2010.
Bei herrlichem Sommerwetter öffnete das Artillerieregiment 345 für den Tag der Schulen am 26. Juni und für den Tag der offenen Tür am 27. Juni wieder seine Tore für alle Interessierten aus Kusel und dem Umland. Rund 4.000 Besucher statten an beiden Tagen der Bundeswehr einen Besuch ab.

Ministerpräsident Beck schreitet die Front ab (Quelle: Heer/Holger Egi)Größere Abbildung anzeigen

Pünktlich um 10.00 Uhr öffnete das Artillerielehrregiment seine Tore, um die Öffentlichkeit in der Unteroffizier-Krüger-Kaserne willkommen zu heißen. Zum Auftakt der Veranstaltung wurde ein Feldgottesdienst in der Kaserne durchgeführt. In einer dynamischen Waffenschau präsentierte das Artillerielehrregiment seine artilleristischen Fähigkeiten mit ihrem modernsten Waffensystem der Panzerhaubitze 2000. Hier standen die Fertigkeiten und Fähigkeiten sowohl des Personals wie auch des Materials im Mittelpunkt.

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Fahnenband für die Artilleristen (Quelle: Heer/Holger Egi)Größere Abbildung anzeigen

Lobende Worte des Ministerpräsidenten

Im Rahmen des Appells nahm der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, persönlich die Verleihung des Fahnenbandes vor. Der stellvertretende Regimentskommandeur, Oberstleutnant Lutz Altekrüger, begrüßte zur Verleihung des Fahnenbandes Gäste, Familien, Angehörige und Freunde der Soldaten des Regimentes. Weiterhin den Ministerpräsidenten Kurt Beck, Brigadegeneral Hupka, General der Artillerie und Kommandeur der Artillerieschule und Oberst außer Dienst Wolfgang Mika, den ältesten noch lebenden Kommandeur des Traditionsverbandes (ehemaliger Bataillonskommandeur des Feldartillerielehrbataillons 310). Ebenfalls wurden die Einsatzrückkehrer der 3. Batterie des Artillerielehrregimentes 345 wieder zurück in der Heimat begrüßt. Ministerpräsident Beck hob in seiner Rede hervor, dass es in der heutigen Zeit etwas ganz besonderes ist, das unsere jungen Soldatinnen und Soldaten ihre Bereitschaft erklären, auch in einem möglichen Auslandseinsatz ihren Beitrag unter Lebensgefahr zu leisten. Gleichzeitig bekundete er seine persönlich Anteilnahme gegenüber den Familien und Angehörigen der getöteten und verwundeten Soldaten.

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Rund 4.000 zufriedene Besucher

Der Tag der offenen Tür des Artillerielehrregimentes 345 war sowohl für die Soldaten als auch für die Besucher ein besonderes Erlebnis und ein Erfolg. Leider lagen die Besucherzahlen unter den eigentlichen Erwartungen. Dies war dem guten Wetter wie auch vielen Parallelveranstaltungen im Umland zu schulden. Dennoch fanden über 3.000 Besucher den Weg zum Windhof und ihren Artilleristen. Bereits am Vortag, im Rahmen eines Tages der Schulen, waren rund 1.000 Schüler der Klassenstufe 8-12 verschiedenster Schulen aus dem Umland auf den „Windhof“ gekommen. An diesem Tag wurden den Schülern die Fahrzeuge, Waffensysteme und die Technik näher gebracht und erklärt. Die Schülerinnen und Schüler hatten weiterhin die Möglichkeit, sich über die Bundeswehr als Arbeitgeber und deren Laufbahnmöglichkeiten an einem Infostand aufklären zu lassen.

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Stand vom: 07.08.12 | Autor: Holger Egi


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